Tag der Lehre 2012

Forschendes Lernen

Mittwoch, 23. Mai 2012

UniPark

Nachlese: Das war der Tag der Lehre 2012

Ein Tag der Lehre rund um das Thema Forschendes Lernen

Der Tag der Lehre ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, bei der die Lehrenden unserer Universität im Rahmen von Vorträgen und Workshops Gelegenheit haben, sich mit Themen der Hochschuldidaktik, mit den Bedingungen und Möglichkeiten des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen, sich weiterzubilden und ihre eigene Lehre zu reflektieren. Für den diesjährigen Tag der Lehre wurde das Thema ?Forschendes Lernen? als Zugang für die Auseinandersetzung mit hochschuldidaktischen Fragen gewählt.

Forschendes Lernen steht dem Begriff nach der forschungsgeleiteten Lehre nahe und tatsächlich lassen sich zwischen den beiden Konzepten viele Synergien finden. Die forschungsgeleitete Lehre ist von den Lehrenden her gedacht, beim forschenden Lernen stehen dagegen die Studierenden im Fokus. Forschendes Lernen ist damit ein möglicher Zugang für Lernende, sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen und sich damit verbundenes Wissen zu erarbeiten. Als von Lehrenden zu wählende Form von Rahmenbedingungen für das Lernen der Studierenden ist forschendes Lernen aber auch eine Lehrmethode und damit ein hochschuldidaktischer Ansatz.

Anders als die forschungsgeleitete Lehre ist das forschende Lernen nicht gesetzlich verankert und damit auch längst nicht selbstverständlich. In der Literatur lassen sich vor allem zwei Argumentationslinien für forschendes Lernen finden:

  1. Forschendes Lernen fördert ein direktes Eintauchen der Studierenden in wissenschaftliche Fragestellungen und damit ein tiefgehendes, nachhaltiges Lernen .
  2. Forschendes Lernen ist das (oder zumindest ein sehr passables) Mittel der Wahl, wenn es gilt, Forderungen nach Employability zu erfüllen. Beim forschenden Lernen können nämlich neben Fachinhalten auch zahlreiche Schlüsselkompetenzen erworben werden (wie etwa selbstständiges Arbeiten, Zeitmanagement, Arbeiten im Team u. a. m.).

Am Tag der Lehre 2012 sollten demnach die Möglichkeiten, im Rahmen der universitären Lehre, forschendes Lernen zu ermöglichen, ausgelotet werden.

Die Lehrenden unserer Universität hatten dafür nach einem einführenden Vortrag von Prof. Leutner von der Universität Duisburg-Essen im Rahmen von sechs Workshops mit mehr als 20 Beiträgen Gelegenheit, ihre eigene Lehre zu reflektieren und neuen Ideen für ihre Lehrveranstaltungen zu gewinnen. 


Dokumentation:

 

Das Programm des Tages der Lehre 2012 im Rückblick

Studierendenkonferenz zum Tag der Lehre 2012

Schon einen Monat vor dem eigentlichen Tag der Lehre fand am 23. April 2012 eine Studierendenkonferenz zum Tag der Lehre statt.

Mehr Informationen zur Studierendenkonferenz

9:00 - 10:00, Unipark Nonntal, HS 1.006

Einleitender Vortrag


Zu Beginn des Tages der Lehre wird Prof. Dr. Detlev Leutner, Lehr-/Lernpsychologe an der Universität Duisburg-Essen, in das Thema Forschendes Lernen einführen (Homepage Prof. Leutner).


10:30-15:15, NaW/ Toskana-Trakt/ KTH-Fakultät/ Unipark Nonntal

Workshops


In den Workshops am Tag der Lehre 2012 werden Lehrveranstaltungen präsentiert, in denen Studierende eigenständig kleinere Forschungsprojekte durchgeführt haben oder aber in größere Forschungsprojekte ihrer Lehrenden mit eingebunden wurden. Daneben wird es auch einzelne Beiträge konzeptionellen Charakters geben, in denen prinzipiell die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten forschenden Lernens ausgelotet werden:

     

  • 10:30 - 12:30, Unipark Nonntal, HS 3.109
    Beispiele aus der kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät mit Schwerpunkt Sprachen-Studien
    Mit Beiträgen von M. Dannerer, P. Kuon, M. Rückl, W. Wieden
     
  • 10:30 - 12:30, NaWi, HS 435:
    Beispiele aus der naturwissenschaftlichen Fakultät
    J. Blechert, J. Cemper-Kiesslich, H. Faby, M. Musso
     
  • 13:00 - 15:00, Unipark Nonntal, HS 4.401
    Beispiele aus der kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät
    E. Donat, A. Lichtblau, I. Paus-Hasebrink & S. Trültzsch, Ch. Schmid
     
  • 13:00 - 15:00, Unipark Nonntal, HS 4.101
    Beispiele aus der Lehrer/innen-Bildung
    G. Amesberger & R. Stadler, H. Weiglhofer, W. Wieden, J. Zumbach
     
  • 13:00 - 15:00, Toskana-Trakt, HS 205
    Beispiele aus der rechtswissenschaftlichen Fakultät
    M. Geistlinger & S. Scharnagl, O. Lagodny & M. Strasser, H. Oberhofer, P. Warto
     
  • 13:15 - 15:15, KTH, HS 107
    Beispiele aus der theologischen Fakultät
    S. Arzt, R. Cerny-Werner, H.-J. Sander
     

Detailliertes Workshop-Programm mit über 20 Beitägen (pdf) 

 

16:00 - 18:00, Unipark Nonntal, HS 1.006

Abschlussstatement


In seinem Abschlussstatement wird Prof. Leutner den Tag der Lehre - inkl. der Ergebnisse der vorangegangenen Studierendenkonferenz - noch einmal zusammenfassen. 

Preis für hervorragende Lehre 2011/12  

Anschließend wird der diesjährige Preis für hervorragende Lehre vergeben.

 

18:00 - 20:30, Unipark Nonntal, Dachterrasse

Ausklang mit Buffet und Getränken

Archiv

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    Mo 21.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Dr. Louise Hecht (Wien, Potsdam) - Inklusions- und Exklusionsstrategien der jüdischen Aufklärung (Haskalah)
    Gastvortrag von Frau PD Dr. Katharina Meinecke (Deutsches Archäologisches Institut, Abt. Rom) am Dienstag, 22.1.2019, 18:30 Uhr, Residenzplatz 1, Abguss-Sammlung SR E.33
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
    Am 31. Januar 2019 kommt Professorin Nadine Marquardt (Bonn) für einen Gastvortrag zum Thema "Armut und Strafe" nach Salzburg.
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