14.09.2020

23.9.: Leopold-Kohr-Summerschool 2020

Kleine Unternehmen zwischen Handwerk, Dienstleistung und Industrie

Die Corona-Krise wirft ein grelles Licht auf die Frage, wie sich eine krisenstabile und zukunftsfähige Wirtschaft organisieren lässt. Schon lange vor diesem Einschnitt haben andere Bruchstellen der hoch technisierten und auf Wachstum beruhenden Ökonomie eine Debatte darüber entfacht, wann ein modernes Versorgungssystem an seiner Ausdehnung und Komplexität zu scheitern droht. Der Visionär Leopold Kohr hatte dieses Größenproblem längst erfasst und daraus Konsequenzen gezogen, die heute weitaus dringlicher sind als je zuvor.

Die Kunst der ökonomischen Genügsamkeit hat indes mehr Gründe, als krisenstabil – oder wie es neuerdings heißt: „resilient“ – zu sein. Im dritten Akademischen Wirtshaus a la Leopold Kohr wollen wir den Blick auf ein Unternehmertum werfen, das den aktuellen und noch bevorstehenden Krisen des 21. Jahrhunderts trotzt und zugleich den Ansprüchen einer modernen Gesellschaft genügt.

Bereits heute existieren konkrete Beispiele aus der Praxis, die illustrieren, wie Unternehmen jenseits des vorherrschenden Größer-schneller-weiter mit stabilen Geschäftsfeldern und innovativen Produkten erfolgreich sind, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Erstaunlich ist die Vielfalt der dabei zutage tretenden Lösungen, mit denen die Trennung zwischen Handwerk, Dienstleistung, Industrie und Digitalisierung überwunden wird. Es wird oft übersehen, dass eine der zentralen Stellschrauben des zukunftsfähigen Wirtschaftens in der Persönlichkeit des Unternehmers/der Unternehmerin liegt. Schließlich hängt es nicht nur an Marktgesetzen und politischen Rahmenbedingungen, sondern auch   an den Motivlagen der Menschen, die ein Unternehmen gründen und führen, ob „Small is beautiful“ den Weg in die ökonomische Zukunft weisen kann.            

Musik: Maddy Rose, Sängerin/Songwriterin, Salzburg/Wien  

Anmeldung für Veranstaltung ist erforderlich: office@tauriska.at oder Mobil: +43 (0)664 5205203

Original Bräu Jause und Getränke sind selber zu zahlen.

Leopold Kohr-Summerschool 2020
MI 23.09.2020 um 17:00 Uhr im Augustiner Bräu - Kloster Mülln - Gambrinussaal (Saal 3), Lindhofstraße 7, 5020 Salzburg

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    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
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    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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