31.10.2017

Introduction of New Professors at the University of Salzburg

Five new professors were appointed to the University of Salzburg in the winter semester 2017/18: Christoph Kühberger, History; Reinhard Klaushofer and Andras Jakab, both Public Law; John Dunlop, Chemistry and Materials Physics; and Kyoko Shinozaki, Political Science and Sociology. The two well-deserved retired professors, Wolfgang Schuhmacher and Harald Stolzlechner, retired on 30 September, 2017.

Christoph Kühberger - Neuer Professor am Fachbereich Geschichte

C. Kühberger

Christoph Kühberger übernahm mit Wintersemester 2017/18 eine Professur am Fachbereich Geschichte an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Seine Lehrveranstaltungen befassen sich mit dem Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft.

Christoph Kühberger übernahm mit Wintersemester 2017/18 eine Professur am Fachbereich Geschichte an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Seine Lehrveranstaltungen befassen sich mit dem Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft.

Christoph Kühbergers Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf Themen der Geschichtsvermittlung und der Geschichtskultur. So geht er beispielsweise den Fragen nach: „Wie denken Kinder und Jugendliche die Vergangenheit? Nehmen sie Geschichte – etwa im Spielfilm oder Computerspiel – als Interpretation der Vergangenheit wahr?“

Christoph Kühberger betreut an der Universität Salzburg den Bereich der Geschichts- und Politikdidaktik. Auf dem Vorlesungsprogramm steht unter anderem die Einführung in die Fachdidaktik für das Lehramtsfach „Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung“, die viele Studierende erstmals mit der fachspezifischen Vermittlungstätigkeit konfrontiert. Dabei werden von ihm vor allem theoretische und empirische Grundlagen für die Praxis in der Schule aufgezeigt. 

Kühberger hat an der Debatte zwischen Theorie, Empirie und Praxis großes Interesse. „Angehende Geschichts- und Politiklehrer/innen brauchen heute nicht nur ein gutes fachliches Wissen, sondern müssen auch in der Vermittlung versiert sein. Dazu gehört es, neben dem ‚Stoff‘ auch die Rahmenbedingungen des fachspezifischen Wissenserwerbs kennen zu lernen.

Welche Medien konsumieren die Schüler/innen? Wie beeinflussen diese ihr Bild der Vergangenheit? Welche Fallbeispiele befördern das Verständnis für historisch-politische Zusammenhänge? Die Geschichts- und Politikdidaktik beforscht daher nicht nur Unterricht, sondern auch Unterrichtsmedien und die Vorstellungswelten der Lernenden.“

Christoph Kühberger schätzt an der Universität Salzburg besonders den hohen Stellenwert des Lehramtsstudiums: „Die Kooperation mit anderen Fachdidaktiken, der School of Education und auch der Pädagogischen Hochschule Salzburg sind auf einem Niveau, dass sich viele andere Bildungsregionen nur wünschen könnten.

Durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Perspektiven kann eine sehr gute Ausbildung der Lehramtskandidat/innen in Salzburg gelingen“, stellt der Wissenschaftler fest. „Man kann ein positives Klima wahrnehmen, in dem Studierende des Lehramts eine ideale Umgebung vorfinden.“

Christoph Kühberger war zuvor als Geschichtsdidaktiker an der Universität Greifswald, später als Professor an Universität Hildesheim und der Pädagogischen Hochschule Salzburg tätig. Habilitiert hat sich der Forscher zum historischen und politischen Lernen in der Postmoderne im Jahr 2009.

Privat ist Christoph Kühberger verheiratet mit Dr.in Claudia Berger. Der gebürtige Salzburger verbringt seine Freizeit gern mit sportlichen Betätigungen (Mountainbiken, Wellenreiten, Schifahren) und mit Fernreisen. An Salzburg schätzt er besonders die Lebensqualität zwischen Stadt, Land, Berg und Fluss.

András Jakab - Neuer Professor am Fachbereich Öffentliches Recht

András Jakab

András Jakab übernimmt mit Wintersemester 2017/2018 eine Professur am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg, wo er Verfassungs- und Verwaltungsrecht unterrichtet.  

Vorher arbeitete er an verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten in Liverpool, Nottingham, Madrid, Heidelberg und Budapest.  

Seine bisherigen Forschungsarbeiten konzentrierten sich auf Themen der vergleichenden verfassungsrechtlichen Argumentation des ungarischen und österreichischen Verfassungsrechts, des Europarechts, der Rechtstheorie und des Völkerrechts.

Seine letzten Publikationen sind unter anderem European Constitutional Language (Cambridge University Press 2016), The Enforcement of EU Law and Values. Ensuring Member States‘ Compliance (Hrsg. mit Dimitry Kochenov, Oxford University Press 2017) und Comparative Constitutional Reasoning (Hrsg. mit Arthur Dyevre und Giulio Itzcovich, Cambridge University Press 2017).  

Derzeit beschäftigt er sich mit der Krise der Verfassungsstaatlichkeit in Europa, teilweise mit traditionellen rechtswissenschaftlichen, teilweise mit quantitativen politikwissenschaftlichen Methoden.  

Privat ist András Jakab verheiratet und hat ein Kind.

John Dunlop - Neuer Professor am Fachbereich Chemie und Physik der Materialien

John Dunlop übernahm mit Wintersemester 2017/18 eine Professur am Fachbereich Chemie und Physik der Materialien an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Seine Lehrveranstaltungen geben eine Einführung in die Physik für Biologen und Geologen.

Dunlop wurde in Midland, West Australien, geboren und studierte an der University of Western Australia. Für seinen Bachelor of Science majoring in Chemistry erhielt er First Class Honours, ebenso für den Bachelor of Engineering majoring in Materials. Sein Doktorat absolvierte der Wissenschaftler in Grenoble, Frankreich, im Bereich Metalphysik unter der Betreuung von Yves Bréchet.

Das wissenschaftliche Interesse des Physikers gilt der Entwicklung von Physikalischen Modellen im Bereich der Rekristallisation. Darunter versteht man Prozesse, die während des Transportes von Brennstäben zwischen Kernkraftreaktoren und im Zwischenlager stattfinden.

Wissenschaftlich tätig war Dunlop darüberhinaus in der Abteilung Biomaterialien, Kolloide und Grenzflächenforschung, von Peter Fratzl am Max Planck Institut in Potsdam im Rahmen eines Humboldt Stipendiums. 2008 begann der Wissenschaftler mit seiner Forschungsgruppe zu  Untersuchungen von Physikalischen Prozessen bei der Formänderung in biologischen und synthetischen Systemen.

John Dunlop habilitierte sich 2016 im Bereich Biologische Physik an der Universität Potsdam. Im Rahmen seiner Professur für Biologische Physik an der Universität Salzburg liegt ihm besonders die Lehre des Bachelor Studiums für Ingenieurwissenschaften und der Master-Studiengänge Chemistry and Physics of Materials am Herzen. Weiteres zentrales Thema ist für Dunlop die Lehre von “Nachhaltigemateralien” oder Sustainable Materials, ein zunehmend an Bedeutung gewinnender Bereich. Die Uni Salzburg biete gute Möglichkeiten, kreative wissenschaftliche Projekte in Forschung und Lehre aufzubauen, so der Wissenschaftler.

Privat ist John Dunlop mit der Forscherin Michaela Eder liiert. Er ist Vater von zwei Töchtern im Alter von 2 und 4 Jahren. Am Hochschulstandort Salzburg mag er die Nähe zu den Bergen und zur Familie seiner österreichischen Partnerin. Beide lieben das Wandern und Klettern.

 

Christine Spranger

PR-Büro

Universität Salzburg

Kapitelgasse

Tel: 0662/8044-2071

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