13.03.2017

23.-24.11.: Vermittlungskonflikte III: Workshop zu Vermittlungsfiguren und Vermittlungskonflikte im 17. und frühen 18. Jahrhundert

In der Frühen Neuzeit etabliert sich eine Vielzahl von Vermittlungsfiguren – zwischen Machtblöcken, Staaten, Konfessionen, Sprachen, Kulturen, Statusgruppen, Gattungen, Geschlechtern, Wissenschaften und Künsten.

23.11., 18 Uhr: Vortrag von Dirk Niefanger (Erlangen): "Gelehrte als Kranke und Scharlatane um 1700". 24.11., 9.30-14 Uhr: Workshop mit Constanze Baum, Daniel Ehrmann, Werner Michler, Dirk Niefanger, Lena Oetzel, Clemens Peck und Romana Sammern im KunstQuartier. 

Veranstaltungsort: Bergstraße 12a, 1. OG, W&K-Atelier

Einladung

Plakat

Der Workshop nähert sich der Frage der Polemik weniger über agonale und kriegerische Konstellationen („Polemos“), sondern über Figurationen der Vermittlung und Übertragung. Dabei rückt das polemische Potential als mediologischer Zusammenhang in den Blick, welcher der Tätigkeit von Vermittlungsfiguren inhärent ist.

Insbesondere die Zeit zwischen 1648 und 1730 erweist sich als eine Öffnung und ein Nebeneinander unterschiedlichster Vermittlungsfiguren, als ein danach gegenüber allegorisch geschlossenen Universalordnungen sowie einem davor gegenüber der Ausdifferenzierung und Pazifizierung von Agonalität und Differenz.

Historisch ist an realgeschichtliche, mythologische und literarische Figuren zu denken: Diplomaten, Übersetzer, Gelehrte, Reisende, Hanswurst, trickster, Händler, matchmaker. Ihre Ethiken und Genres sind situativ, nicht verallgemeinerbar (wie die Kants), ihre Handlungslogiken folgen der Logik der Episode, keinem entelechischen Entwicklungsmuster (wie der Bildungsroman). Demgegenüber rückt eine Epoche in den Blick, die eine andere Auseinandersetzung mit Kontingenz und Differenz kultiviert.  

Konzeption, Organisation: Werner Michler, Clemens Peck (FB Germanistik)  

Bildquelle: www.metmuseum.org/art/collection/search/399744

Alle Infos: www.w-k.sbg.ac.at

Mag. Silvia Amberger

Programmbereichsreferentin

Wissenschaft & Kunst / PB Kunstpolemik-Polemikkunst

Bergstr. 12a, 5020 Salzburg

Tel: +43-662-8044-2377

E-Mail an Mag. Silvia Amberger

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    Einladung zur Lesung auf Französisch und Deutsch aus dem Roman "La concordance des temps", Mittwoch, 7.11.2018, 18:00 Uhr, Leselounge Fachbibliothek Unipark
    Konzertperformance im Rahmen des OPEN MIND Festivals WHAT'S LEFT / WHAT'S RIGHT in Kooperation mit ARGEkultur // Freitag, 09.11.2018 | 21.00 Uhr, Ulrike-Gschwandtner-Str. 5, 5020 Salzburg, Saal // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst // Eintritt frei
    9.11.2018, 14.00 bis 17.30 Uhr, Bischofshaus, Kapitelplatz 2: Symposium "Stille Nacht. Weihnachten zwischen theologischem Anspruch und Populärkultur" und Ausstellungseröffnung "Stille Nacht, heilige Kunst" – Bilderzyklus von Johann Weyringer (Ausstellungsdauer bis zum 7. Dezember 2018). Veranstaltet von Erzdiözese Salzburg und Universität Salzburg, Theologische Fakultät (Organisation: Alexander Zerfaß).
    Im Rahmen der Vortragsreihe POLEMIK UND GENDER wird Ulrike Vedder vom Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin am 14. November um 19h einen Gastvortrag im Unikpark Nonntal halten. // Erzabt-Klotz-Str. 1, E.002 (Agnes Muthspiel) // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Es ist wieder so weit, am 17. November 2018 findet das Konzert des Universitätsorchesters für dieses Semester statt.
    Politische Bildung ist in Österreich seit 1978 ein allgemeines Unterrichtsprinzip, also eine Bildungs- und Erziehungsaufgabe, die den Lehrkräften aller Schulfächer und Schulstufen obliegt. Die Ringvorlesung soll Wege aufzeigen, wie Demokratiebildung in verschiedenen Unterrichtsfächern funktionieren kann, sodass sich für Lehramtsstudierende und LehrerInnen unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe grundsätzliche Herausforderung eröffnen.
    Herr Dr. Sven Th. Schipporeit (Institut für Klassische Archäologie, Universität Wien) hält zu diesem Thema am Mi, 21. November 2018 in der Abgusssammlungs SR E.33, Residenzplatz 1, einen Vortrag
    The workshop aims to examine the musicality of the body and vice versa the corporeality of music from a choreographic perspective. This approach corresponds with the extension of the concept of music as well as the questioning of performance traditions in the context of New Music, which also puts a stronger emphasis on the body.
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    Vom 29.11. bis 01.12.2018 im Unipark Nonntal
    Am 6. Dezember 2018 finden an der Universität Salzburg die WTZ Training Days zum Thema Kommunikation, Dissemination und Verbreitung in H2020-Projekten statt.
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