30.11.2017

Kulturfondspreis der Stadt Salzburg für Manfred Mittermayer

Dr. Manfred Mittermayer hat am 21.11.2017 von der Stadt Salzburg den Internationalen Hauptpreis für Wissenschaft und Forschung erhalten.

Experten gibt es viele. Nur wenige wissen von ihrer Arbeit so zu erzählen, dass auch „Fernstehende“ in den Bann der Materie gezogen werden. Manfred Mittermayer ist einer von ihnen. Wenn er über Bücher – oder auch Filme spricht – beginnt das Staunen. Vom Kulturfond der Stadt erhielt der Thomas Bernhard-Experte den Internationalen Preis für Wissenschaft und Forschung.

Manfred Mittermayer ist Literaturwissenschaftler und Autor, zugleich aber auch ein außer gewöhnlicher Literaturvermittler. Im Zentrum seiner Forschungsarbeit und zahlreicher Publikationen steht seit vielen Jahren der Schriftsteller Thomas Bernhard. Seine 2015 im Residenz Verlag erschienene umfassende Bernhard-Biographie hat internationale Aufmerksamkeit hervorgerufen. Als Mit-Herausgeber war Manfred Mittermayer maßgeblich an der 22-bändigen Werkausgabe des Suhrkamp Verlags beteiligt.

Das Leben und Werk Bernhards bildet auch einen Arbeitsschwerpunkt des Literaturarchivs als Forschungszentrum von Universität, Stadt und Land Salzburg. Unter der Leitung von Manfred Mittermayer werden Vor- und Nachlässe von Autorinnen und Autoren mit Salzburg-Bezug gesammelt und wissenschaftlich erschlossen. Herausragend unter den Beständen sind der Teilnachlass Stefan Zweig und der Teilvorlass Peter Handke.

Neben den Kernaufgaben nimmt das Literaturarchiv durch Führungen, Vorträge, Ausstellungen und Workshops auch eine kulturelle Vermittlerfunktion in Salzburg ein. Mit der Gestaltung von mehreren, zum Teil international präsentierten Ausstellungen zu Thomas Bernhard, Peter Handke, Karl Markus Gauß und Frank Wedekind bringt Manfred Mittermayer seit vielen Jahren die neuere österreichische Literatur und ihre Protagonisten einem breiten Publikum nahe, genauso wie als Co-Intendant der Rauriser Literaturtage.

Die Historikerin Sabine Veits-Falk über Manfred Mittermayer: „Als Literaturvermittler versteht es Manfred Mittermayer, literatur- und kulturwissenschaftliche Inhalte einer breiten Öffentlichkeit begreifbar und spannend zugänglich zu machen, sei es durch Ausstellungen oder als Co-Leiter der Rauriser Literaturtage, als Filmkommentator, Vortragender und Gesprächsleiter. All diese Kompetenzen bündelt er als Leiter des Literaturarchivs, das er und sein Team als wertvollen Wissensspeicher in der Stadt Salzburg positionieren.“ Sie persönlich schätze an Manfred Mittermayer seine engagierte Teamarbeit, seinen klugen, subtilen Humor und dass er seine beeindruckenden Fähigkeiten nicht in den Vordergrund stellt“. ...Mehr lesen

Die Entscheidung des Kuratoriums des Kulturfonds der Stadt für die Vergabe der sieben Kulturfonds-Preise 2017 war am 27. Juni unter dem Vorsitz des damaligen Bürgermeisters Dr. Heinz Schaden gefallen. Mag. Anja Hagenauer, die seit 21. September den Vorsitz im Kulturfonds führt, überreichte die Auszeichnungen am 21. November 2017 im Rahmen einer Feier in der TriBühne Lehen.

Zur Vergabe kamen je ein Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur bzw. Wissenschaft & Forschung und ein Preis für ein Lebenswerk (jeder dotiert mit 10.000 Euro), je ein Förderpreis für Kunst & Kultur bzw. Wissenschaft & Forschung, ein Salzburgpreis und ein Peis für Kinder- & Jugendprojekte (zu je 6.000 Euro).

Weitere Informationen zum Kulturfonds, zu den Preisträgerinnen und Preisträgern, zur Preisverleihung am 21.11. sowie zu den Vergaben der letzten Jahre finden sich auf der Homepage des Kulturfonds.

Mag. G. Pfeifer

Leitung PR-Büro

Universität Salzburg

Kapitelgasse 4-6

Tel: 0664/8044-2435

E-Mail an Mag. G. Pfeifer

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    Menschenrechtsverletzungen sind international in autoritären Systemen und vor allem in Kriegen augenscheinlich. Doch auch vor der eigenen Haustür gibt es menschenrechtlich prekäre Bereiche, ob in der Pflege, bei der Betreuung von Heimkindern, im Umgang mit behinderten Menschen oder bei der Lebenssituation armutsgefährdeter Menschen.
    Die beiden Uni-Salzburg-Dissertanten Dr. Christoph Hülsmann, Romanistik, und Dr. James Wilhelm, Politikwissenschaft, haben für ihre Dissertationen "Zur Informationsstruktur und ihren Schnittstellen in gesprochener Sprache (Französisch, Spanisch, Italienisch)" und "Beeinflusst das Thema EU die Wahl? Politische Parteien, europäische Integration und nationale Wahlen" den Staatspreis des BMBWF erhalten.
    Im Juli 2018 wurde dem internationalen Forschungsprojekt "Processing Instruction for L3 English: Differences between balanced and unbalanced bilinguals? (PI-BI-L3)" die Finanzierung durch das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und das mazedonische Ministerium für Bildung und Forschung (MON) vom österreichischen Austauschdienst (OeAD) Wettbewerb für 24 Monate (Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2020) zugesprochen.
    An drei Nachmittagen im Wintersemester wird sich die Projektgruppe Empirische Migrationsforschung (PREMISA) mit Prof. Dr. Georg Auernheimer, einem der Pioniere der interkulturellen Pädagogik im deutschsprachigen Raum, treffen, um mit ihm über sein aktuelles Buch „Wie Flüchtlinge gemacht werden: über Fluchtursachen und Fluchtverursacher“ ins Gespräch zu kommen. Auftakt der Veranstaltungsreihe ist am 10.12. um 16:00 Uhr.
    Mo. 10.12.2018, 17.15 Uhr Raum 2.205 (Unipark) Univ.-Prof. Dr. Susanne Plietzsch (Salzburg) Der Midrasch in der Pessachhaggada
    Der „Chinesische Traum“ beinhaltet sowohl eine innen- als auch eine außen- und sicherheitspolitische Erneuerung des derzeit noch bevölkerungsreichsten Landes der Welt. Ziel der Veranstaltung ist es, sowohl die politischen sowie auch außen- und sicherheitspolitischen Zielsetzungen Chinas und deren Auswirkungen regional und global darzustellen und zu erörtern.
    Im Rahmen der Filmreihe "Filmclub Horizonte" zeigt das Salzburger Filmkulturzentrum "Das Kino" am Giselakai 11 in Salzburg am 13.12.18 und am 10.1.19 die beiden Filme "Leto" und "Breaking the Limits".
    Do. 13.12.2018, 18 Uhr c.t., HS E.002 (Unipark) - PD Dr. Görge K. Hasselhoff (TU Dortmund)
    Das DSP-Kolleg Popular Culture Studies veranstaltet im WS 2018/19 eine Ringvorlesung mit dem Titel "Approaches in Popular Culture Studies". Der zweite Termin findet am 14. Dezember von 11-13 Uhr im Unipark (Raum 2.138) statt und behandelt das Thema "Decolonlzotion and Postcolonial Clnema In Canada, Brazil, Australia and Nigeria ".
    Am Fr 14.12. hält Alexander Mirnig um 13 Uhr den Vortrag "Vom autonomen Fahren" und Werner Sattlegger referiert über "Innovation im Silicon Valley". Veranstaltungsort ist der Hörsaal 380, Haus der Gesellschaftswissenschaften, Rudolfskai 42.
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