15.01.2018

26.4.: Doris Knecht und Harald Martenstein im Unipark

W&K-FORUM: Die Kunst der Kolumne ab 19h: Lesung und Gespräch mit Doris Knecht und Harald Martenstein im Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1, HS E.001 (Thomas Bernhard)

Einladung

Plakat

Die Kolumne hat sich zu einer journalistischen Prestige-, wenn nicht gar Kunstgattung gemausert. Aus einer durchaus subjektiv konturierten Sicht kommentiert sie in ironischer bis polemischer Form politische oder allgemeine gesellschaftliche Phänomene und Debatten, aber auch Erfahrungen und Absurditäten des Alltags, die sie mit Goethe gesprochen mithin zu „unerhörten Begebenheiten" geraten lässt.

Doris Knecht und Harald Martenstein zählen zu den bekanntesten und versiertesten VertreterInnen der Gattung. Sie werden im Rahmen des Forums aus ihren Kolumnen lesen. Im anschließenden Podiumsgespräch sollen Lust und vielleicht auch Frust des Kolumnenschreibens, die Rolle der Autorin und des Autors und nicht zuletzt die satirische Wirkung der Kolumne, aber auch die Polemik gegen Kolumne und Kolumnistin/Kolumnisten unter Einbeziehung des Publikums diskutiert werden.

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist seit 1987 Mitarbeiterin der Stadtzeitung Falter, dessen stellvertretende Chefredakteurin sie von 1994-98 war. Für eben diesen verfasst sie seit 2002 wöchentliche Kolumnen, die im Czernin-Verlag bzw. bei rororo erschienen sind. Weiters schreibt sie u.a. für Profil, Presse, NZZ und Standard-RONDO. Außerdem ist Knecht auch Romanautorin. Ihr Debüt "Gruber geht" (2011) wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert und 2015 verfilmt. Es folgten der mit dem Literaturpreis der Stiftung Ravensburger ausgezeichnete Roman "Besser" (2013), "Wald" (2015), der derzeit fürs Kino verfilmt wird sowie das für den Österreichischen Buchpreis nominierte „Alles über Beziehungen" (2017). Ein neuer Roman wird 2019 erscheinen. Knecht lebt mit ihrer Familie und Freunden in Wien und im Waldviertel.

Harald Martenstein, geboren 1953 in Mainz, studierte Geschichte und Romanistik in Freiburg. Er ist Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Seit 2002 schreibt Martenstein Kolumnen für die ,,Zeit", die auch in Buchform erscheinen. Zuletzt erschienen die Kolumnensammlungen "Nettsein ist auch keine Lösung." und „Im Kino" . Daneben veröffentlichte er die Romane "Heimweg" (2007) und "Gefühlte Nähe" (2010) sowie den Reportagenband "Romantische Nächte im Zoo" (2013). Für seine journalistische Arbeit erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Henri-Nannen-Preis und den Theodor-Wolff-Preis, für seine Romane unter anderem den Georg K. Glaser-Preis. Martenstein lebt in der Uckermark und in Berlin.

Konzeption, Moderation: Manfred Kern (FB Germanistik)

Information, Organisation: Silvia.Amberger@sbg.ac.at / Tel. +43-662-8044-2377 Bildquelle: © Martenstein /C. Bertelsmann, Knecht /Heribert Corn

Mag. Silvia Amberger

Programmbereichsreferentin

Wissenschaft & Kunst / PB Kunstpolemik - Polemikkunst

Bergstr. 12a, 5020 Salzburg

Tel: +43-662-8044-2377

E-Mail an Mag. Silvia Amberger

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    9.11.2018, 14.00 bis 17.30 Uhr, Bischofshaus, Kapitelplatz 2: Symposium "Stille Nacht. Weihnachten zwischen theologischem Anspruch und Populärkultur" und Ausstellungseröffnung "Stille Nacht, heilige Kunst" – Bilderzyklus von Johann Weyringer (Ausstellungsdauer bis zum 7. Dezember 2018). Veranstaltet von Erzdiözese Salzburg und Universität Salzburg, Theologische Fakultät (Organisation: Alexander Zerfaß).
    Der Empfang findet am Mittwoch, 7. November 2018 an der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universitätsplatz 1 (Salzburg) statt. 18:15 in der Kollegienkirche (Religionsverbindendes Gebet - gestaltet vom Afro-Asiatischen Institut Salzburg) 19:00 Empfang im HS 101 der Katholisch-Theologischen Fakultät (Universitätsplatz 1, EG)
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    Konzertperformance im Rahmen des OPEN MIND Festivals WHAT'S LEFT / WHAT'S RIGHT in Kooperation mit ARGEkultur // Freitag, 09.11.2018 | 21.00 Uhr, Ulrike-Gschwandtner-Str. 5, 5020 Salzburg, Saal // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst // Eintritt frei
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