12.03.2018

25.4.: Kunst, Kultur und Medien: Geschlechtervorstellungen aufbrechen und neu entwerfen

Wie können wir künstlerisch, kulturell und über Medien in sichtbare und unsichtbare Regeln und Normen eingreifen? Wie kann die aktuelle Situation von Kunst, Politik und Wirtschaft hinterfragt werden? Auf diese Fragen suchen wir in verschiedenen Workshops nach Antworten. Damit wollen wir neue Perspektiven auf unsere Gesellschaft eröffnen und Gegenbewegungen entstehen lassen.

Eine Intervention ist ein Eingriff in gesellschaftliche Regeln und Normen, die diskriminieren und manche Menschen und ihre Anliegen unsichtbar machen. Interventionen sollen stören und widersprechen, sie regen zum Nachdenken an und fordern eine aktive Beteiligung in der Öffentlichkeit. Interventionen beschäftigen sich oft mit nicht sichtbaren Orten, vergessenen Ordnungen oder mit verdrängten Geschichten. Sie schaffen einen Raum für alternative Identitäten und entwickeln aktuelle Gegenbilder. Somit können sie soziale und politische Veränderungen in Gang setzen.  

In den Workshops stellen Wissenschafter*innen, Künstler*innen und Kunst- und Kulturvermittler*innen stellen ihre Arbeiten vor und diskutieren ihre künstlerischen Strategien. Mit den Teilnehmenden erarbeiten sie dann eigene Ideen für Interventionen in Salzburg: Dabei wird mit Mitteln wie Fotografien oder performativen Stadtrundgängen gearbeitet.  

 

Mi., 25. April 2018, 9-16 Uhr, Wissenschaft & Kunst, Bergstraße 12

 

Programm:

09:00-09:15 Felix Kramer und Elke Zobl: Begrüßung und Einführung

09:15-10:15 Sigrid Schade: „Zeigen, was Repräsentation uns antut". Künstlerische Interventionen in Geschlechterkonstruktionen

10:15-10:45 Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf, Christina Laabs und Ulrike Hatzer: Vorstellung der Workshop-Leiter*innen und ihrer Arbeiten

10:45-11:00 Pause

11:00-12:00 Workshops:

Workshop 1: Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf: Fotografische Inszenierung als Intervention im Salzburger Stadtraum

Workshop 2: Christina Laabs: GESCHLECHTER STIMMEN! Über die stimmliche Konstruktion von Weiblichkeits- und Männlichkeitsbildern im zeitgenössischen Theater

Workshop 3: Ulrike Hatzer: Perspektiven - Performance - Passagen

12:00-13:00 Pause

13:00-15:15 Fortsetzung der Workshops

15:15-16:00 Präsentationen  

Im Vorraum: Making Art, Making Media, Making Change! Zine Archiv und Toolbox  

 

Um Anmeldung wird gebeten (roswitha.gabriel@sbg.ac.at).

 

In Kooperation mit der Abteilung Kommunikationstheorien und Öffentlichkeiten am Fachbereich Kommunikationswissenschaften, Universität Salzburg und dem Thomas Bernhard Institut, Department für Schauspiel und Regie der Universität Mozarteum Salzburg sowie dem Frauenbüro der Stadt Salzburg und gendup.

Erarbeitet im Kontext des Projektes „Kulturelle Teilhabe in Salzburg", gefördert vom Land Salzburg.

Roswitha Gabriel

Referentin

Wissenschaft & Kunst

roswitha.gabriel@sbg.ac.at

Tel: 0662 8044 2383

E-Mail an Roswitha Gabriel

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    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
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