07.11.2018

DIE MIGRATIONS- UND MOBILITÄTSFORSCHUNGSGRUPPE (MMG) DER UNIVERSITÄT SALZBURG TRITT IMISCOE BEI

Die MMG –Gruppe (spezialisiert auf Migrations- und Mobilitätsforschung) wurde von der neuen Professorin für „Mobilität und sozialer Wandel“ der Abteilung Soziologie, Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie, Kyoko Shinozaki ins Leben gerufen und ist dem wichtigsten internationalen Netzwerk für Migrationsforschung (IMISCOE, https://www.imiscoe.org/) nun beigetreten.

Die MMG –Gruppe (spezialisiert auf Migrations- und Mobilitätsforschung) wurde von der neuen Professorin für „Mobilität und sozialer Wandel“ der Abteilung Soziologie, Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie, Kyoko Shinozaki ins Leben gerufen und ist nach der erfolgreichen Antragstellung im Frühsommer (Mitwirkung von Assoz. Prof. Dr. Wolfgang Aschauer, Prof. Dr. Sylvia Hahn, Victoria Reitter MA) dem wichtigsten internationalen Netzwerk für Migrationsforschung (IMISCOE, https://www.imiscoe.org/) nun beigetreten. In der MMG werden mehrere ForscherInnen in einzelnen thematischen Clustern verankert sein.

Die Gruppe betrachtet Mobilitäts- und Migrationsbewegungen im historischen Verlauf und in der Gegenwart und thematisiert die Beweggründe der Wanderungsbewegungen, die Entwicklungen verschiedener Mobilitätsprozesse und die Folgen für die Gesellschaft. Von zentraler Bedeutung ist dabei, aus interdisziplinärer Perspektive die Dynamiken verschiedener Formen von Mobilität zu analysieren, die (Re-)Produktion von Ungleichheiten zu verstehen und die daraus resultierenden Konsequenzen für europäische Gesellschaften zu beleuchten. Die MMG analysiert Migration und Mobilität aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen, es sind WissenschaftlerInnen aus der Soziologie, Geschichte, Geographie, Musikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Theologie, Politikwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kommunikationswisschaft sowie und Literatur- und Kulturwissenschaften beteiligt. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den methodischen Zugängen wider, sowohl qualitative als auch quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung werden zur Erkenntnisgewinnung genutzt. Die Gruppe plant, eine Vielzahl von Themen in einschlägigen Forschungsprojekten zu adressieren: 

1.  Internationale Arbeitsmigration und die Mobilität von (hoch-)qualifizierten und weniger qualifizierten Arbeitskräften
2.  Flüchtlinge und Zwangsmigration
3.  Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt
4.  Care, globale Sozialpolitik, sozialer Wandel und Migration
5.  Globale Migrationsgeschichte
6.  Mobilitäts- und Tourismusstudien
7.  Populismus, Rassismus und Nationalismus
8.  Studien zu Antisemitismus und Holocaust
9.  Menschenrechte und Staatsbürgerschaft
10.Geschlecht, Sexualität und Vielfalt
11.Diaspora, Transnationale soziale Bewegung und Organisationsforschung
12.Religion, Literatur, Kommunikation und Mobilitäten
13.Bildung, Jugend und Migration

Diese Themen werden schon jetzt auch in der Lehre breit adressiert. Mit einer schon länger etablierten Studienergänzung "Migration Studies" (seit 2012) wird es Studierenden ermöglicht, ihr Wissen in ausgewählten Bereichen der Migrationsforschung zu vertiefen. Sie können ein Zertifikat über ihre Spezialisierung in Migrationsforschung" erwerben (siehe https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=33311) .

Foto: Victoria Reitter, Kyoko Shinozaki, Wolfgang Aschauer

Kyoko Shinozaki, Ph.D.

Department of Sociology

Paris Lodron University of Salzburg

Rudolfskai 42

Tel: 0662-8044-4109

E-Mail an Kyoko Shinozaki, Ph.D.

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    Mo 21.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Dr. Louise Hecht (Wien, Potsdam) - Inklusions- und Exklusionsstrategien der jüdischen Aufklärung (Haskalah)
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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
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