16.05.2019

Reinhard Rublack (1930 – 2019)

Am 27. 4. verstarb Ass. Prof. i. R. Dr. Reinhard Rublack. Reinhard Rublack kam noch in der Pionierphase der Universität Salzburg als absolvierter Theologe (Studium u. a. bei Rudolf Bultmann) mit Professor Rudolf Gönner aus Saarbrücken an das (damalige) Institut für Pädagogik. Bereits 1970 vollendete er sein Zweitstudium mit der interdisziplinär angelegten geisteswissenschaftlichen Dissertation über „Die bildungspolitische Tendenz des ‚Salzburger Intelligenzblattes‘ 1784 – 1806.“

Am 27. 4. verstarb Ass. Prof. i. R. Dr. Reinhard Rublack.              

Reinhard Rublack kam noch in der Pionierphase der Universität Salzburg als absolvierter Theologe (Studium u. a. bei Rudolf Bultmann) mit Professor Rudolf Gönner  aus  Saarbrücken an das (damalige) Institut für Pädagogik. Bereits 1970 vollendete er sein Zweitstudium mit der interdisziplinär angelegten geisteswissenschaftlichen Dissertation über „Die bildungspolitische Tendenz des ‚Salzburger Intelligenzblattes‘ 1784 – 1806.“

Obwohl selbst kein Empiriker, wohl aber an den realen Problemen der Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft interessiert, wechselte er 1972 als Assistent zu Richard Olechowski und entwickelte in der Folge ein starkes Interesse an der Unterstützung pädagogischer Prozesse durch technische Medien, worin er bald zum (einsamen) Experten wurde. Das Ende der 70er Jahre begonnene einschlägige, aufwändig angelegte Habilitationsprojekt über „Medienprofile“ blieb – nicht zuletzt wegen fehlender fachlicher Unterstützung – allerdings unvollendet. Nach der Gründung des Instituts für Lehrer/innen-Bildung wurde Rublack zum Leiter der dortigen ‚Clearingstelle‘ bestellt, eine Aufgabe, die er mit Umsicht und großem Engagement ausführte.

Auf keinen passte der spätere Titel Assistenz-Professor besser als auf ihn. In gleichermaßen intensiver wie selbstloser Weise unterstützte er die pädagogische Ausbildung der angehenden Lehrer/innen. Mit seiner  mediendidaktischen Kompetenz machte er es möglich ein (kognitiv orientiertes) Microteaching-Konzept zu etablieren, das bald auch über die Grenzen Salzburgs hinaus Beachtung fand und nachgeahmt wurde.

Reinhard Rublack war bei Studierenden und in der Kollegenschaft äußerst beliebt. Er war langjähriger Vorsitzender der Mittelbaukurie der Fakultät und baute deren ‚Humanitäre Aktion‘ mit auf. Unverzichtbar war seine Mitarbeit bei der schwierigen Planung des neuen Universitätsgebäudes in der Erzabt Klotzstraße, die er auch noch im ‚Ruhestand‘ fortsetzte.

Reinhard Rublack war ein hochgebildeter, kulturell umfassend interessierter Mensch (u. a. Gründungsmitglied der Salzburger Bachgesellschaft), dem es wichtiger war, andere zu unterstützen, als sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Es gibt viele, denen er schmerzlich fehlen wird.

Autor: Josef Thonhauser

 

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