15.06.2019

18.6.: Vortrag "Granate in Natur und Technik"

Der Fachbereich Chemie und Physik der Materialien, das Institut für Chemie und Technologie der Materialien an der TU Graz und Rosenberger Hochfrequenztechnik aus Fridolfing in Bayern laden zum Vortrag ein. Wann: 18.6., 16.15 Uhr, Hörsaal 2, Jakob-Haringer-Straße 2a, Salzburg Itzling.

Mitwirkende sind Georg Amthauer, Günther Redhammer, Gerold Tippelt, Werner Lottermoser, alle Universität Salzburg, Daniel Rettenwander, TU Graz, und Reinhard Wagner, Rosenberger Hochfrequenz.

Granate sind Minerale und synthetische anorganische chemische Verbindungen und vielen Laien beispielsweise als Edelsteine oder Schmucksteine bekannt. Seit dem Mittelalter werden die tiefroten „Böhmischen Granate“ aus Tschechien sehr geschätzt. In Österreich sind zahlreiche Fundstellen, z.b. aus dem Zillertal, dem Ötztal oder Kärnten, bekannt. Die chemische Zusammensetzung der Granate kann sehr stark variieren und mit ihr auch deren physikalische Eigenschaften. Alle Granate kristallisieren jedoch in der gleichen charakteristischen kubischen Kristallstruktur. Granate sind gleichermaßen wichtig sowohl in den Geowissenschaften als auch in den Materialwissenschaften.

In der Natur treten Granate häufig in metamorphen aber auch in magmatischen Gesteinen auf. Der Chemismus dieser Silikat-Granate und deren Kristallstruktur hängen sehr stark von der chemischen Zusammensetzung des Muttergesteins ab und dokumentieren die Druckund Temperaturbedingungen der Gesteine während ihrer Bildung. Somit liefern Granate den Petrologen und Geologen wertvolle Informationen über die Erdgeschichte.

Synthetische Granate werden vielfach in den Materialwissenschaften, der Medizin und der Technik gebraucht. So gehört der Yttrium-Aluminium-Granat (YAG), dotiert mit z.B. Neodym, zu den am häufigsten eingesetzten Lasern. Seit einigen Jahren spielen Li-haltige Granate eine große Rolle als Batteriematerialien. Dies wird im Vortrag etwas detaillierter erörtert, auch weil es sich um ein intensives Forschungsgebiet der Autoren dieses Vortrages handelt.

Es besteht die Möglichkeit, an einer Besichtigung des Gebäudes des Fachbereiches Chemie und Physik der Materialien ab 15 Uhr unter Führung der Fachbereichsleiterin, Frau Univ.-Professorin Dr. Nicola Hüsing, teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Fachbereichsgebäudes, beim Haupteingang).

Univ.-Prof. Dr. Michael Breitenbach

FB Biowissenschaften

Universität Salzburg

Hellbrunnerstrasse 34

Tel: 0662/8044-0

E-Mail an Univ.-Prof. Dr. Michael Breitenbach

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