16.09.2019

Einladung zur Buchvorstellung "Zuviel der Ehre? Interdisziplinäre Perspektiven auf akademische Ehrungen in Deutschland und Österreich."

Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.

Anschließend geht Alexander Pinwinkler am Beispiel von Hans Kelsen und Herbert von Karajan auf das »Ehrregime« und die Vergangenheitspolitik an der Universität Salzburg ein. 

Begrüßung

Laurence Cole (Leiter des Fachbereichs Geschichte der Universität Salzburg)

Heinrich Schmidinger (Rektor der Universität Salzburg)

Zum Buch

Akademische und staatliche Ehrungen rücken zunehmend in den Fokus öffentlicher Debatten. Dieses Buch untersucht diezeitgeschichtlichen, rechtswissenschaftlichen undhochschulpolitischen Grundlagen der Ehrungen von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen.

Im Dezember 2015 widerrief die Universität Salzburg die Ehrendoktorate, die sie 1983 Konrad Lorenz und Wolfgang Hefermehl ungeachtet ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit verliehen hatte. Dieser Band nimmt die Kontroverse um den Nobelpreisträger Konrad Lorenz zum Anlass, die zeitgeschichtlichen, juristischen und hochschulpolitischen Grundlagen von akademischen Ehrungen zu untersuchen. Der komplexe Weg zur Ehrung und die biografische Selbstdarstellung der Geehrten geraten dabei ebenso in den Blick wie der weitere Umgang mit ihnen. Hierzu werden sowohl das deutsche und österreichische Ehrungsrecht vorgestellt als auch akademische Ehrungspraktiken exemplarisch analysiert. Der zeitliche Horizont der Beiträge reicht vom »Dritten Reich« bis in die Gegenwart.

Kontakt

Priv.-Doz. Dr. Alexander Pinwinkler, Universität Salzburg,Fachbereich Geschichte, Rudolfskai 42, A-5020 Salzburg, E-Mail: alexander.pinwinkler@sbg.ac.at

 

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