08.10.2019

11./12.10: 25. Thomas-Bernhard-Tage St. Veit

Die Thomas-Bernhard-Tage St. Veit feiern 2019 ihr 25-jähriges Bestehen.

Seit 1995 veranstaltet der Museumsverein St. Veit/Pongau gemeinsam mit der Universität Salzburg (Fachbereich Germanistik sowie seit 2012 Literaturarchiv Salzburg), unterstützt durch das Land Salzburg und das Bundeskanzleramt, alljährlich Anfang Oktober ein Programm mit Vorträgen, Zeitzeugengesprächen, Lesungen zeitgenössischer Autorinnen und Autoren sowie Diskussionsrunden zu Ehren des österreichischen Autors von Weltrang.

Thomas Bernhard (1931–1989) war zwischen 1949 und 1951 Patient der Lungenheilanstalt Grafenhof in St. Veit und hat diese Erfahrungen in seiner autobiografischen Erzählung Die Kälte (1981) verarbeitet. Lebensgeschichtlich wichtig war zu dieser Zeit die Begegnung mit dem Musiker und Mitpatienten Rudolf Brändle sowie mit Hedwig Stavianicek, Bernhards späterem „Lebensmenschen“. Auch in anderen Werken wie etwa dem Debütroman Frost (1963) nimmt der Autor auf St. Veit und seine Umgebung Bezug.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Bernhard-Tage findet heuer von 11. bis 12. Oktober in St. Veit/Pongau ein ausgewähltes Programm zum Schwerpunktthema „Thomas Bernhard und die Künste“ statt.

Am Freitag, 11. Oktober, eröffnen Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und der ehemalige Bürgermeister von St. Veit und frühere Obmann des Museumsvereins St. Veit, Richard Donauer, die Veranstaltung. Der Kirchenchor St. Veit unter der Leitung von Markus Nunzer trägt in der Pfarrkirche von St. Veit Musikstücke mit Orgelbegleitung vor, die Thomas Bernhard selbst gesungen hat. Der Schauspieler Peter Arp liest Auszüge aus Bernhards Erzählung Die Kälte. Am Samstag, 12. Oktober, referieren Harald Gschwandtner, Hans Höller, Renate Langer, Susanna Löffler und Manfred Mittermayer im Seelackenmuseum St. Veit, wo in zwei Räumen eine Dauerausstellung zu Thomas Bernhard zu sehen ist, über Aspekte der Musik, der bildenden Kunst, der Architektur und der (Lebens-)Kunst im Leben und Werk des Autors. Außerdem wird das Thomas-Bernhard-Themenheft der Literaturzeitschrift SALZ (Ausgabe 176) vorgestellt. Dabei liest die Schriftstellerin und Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher (geb. 1985 in Schwarzach) ihren darin veröffentlichten Text Schwarzach-St. Veit, der Bezugspunkte zu Bernhard und der Landschaft Salzburgs auslotet.

Anlässlich des Jubiläums bringt das Literaturarchiv Salzburg auch eine reich illustrierte Broschüre mit Beiträgen von Hans Höller und Bernhard Judex sowie Transkriptionen einstiger St. Veiter Vorträge von Rudolf Brändle und Wieland Schmied heraus. Sie enthält außerdem eine vollständige Dokumentation aller Vorträge und sonstigen Veranstaltungen bei den Bernhard-Tagen seit 1995.

Fotos:
Thomas Bernhard (schwarzweiß oder wahlweise in Farbe)
Fotonachweis: Erika Schmied

Lungenheilstätte Grafenhof bei St. Veit, wo Thomas Bernhard zwei Therapieaufenthalte verbrachte.
Fotonachweis: Kunstanstalt Karl Jurischek

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

Mag. G. Pfeifer

PR-Leitung

Universität Salzburg

Kapitelgasse

Tel: 8044-2435

E-Mail an Mag. G. Pfeifer

  • ENGLISH English
  • News
    Der Salzburger Kirchenhistoriker Prof. Dietmar W. Winkler wird auch weiterhin als Konsultor an der Arbeit des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen mitwirken. Papst Franziskus hat den Salzburger Theologen in seiner Beraterfunktion verlängert. Prof. Winkler war erstmals 2008 von Papst Benedikt XVI. dazu berufen worden.
    Ende März wurde Kroatien inmitten der Corona-Pandemie von einem schweren Erdbeben erschüttert. Mit dieser Sonderausschreibung setzt die ÖAW ein humanitäres Zeichen und möchte die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit kroatischen Kolleginnen und Kollegen bestmöglich unterstützen.
    Die International Data Week - ein hochkarätig besetzter Fachkongress mit 900 Teilnehmern aus dem Bereich Data Science - wird im Oktober 2023 erstmals in Europa stattfinden. Die Stadt Salzburg konnte sich dabei als Veranstaltungsort gegenüber zahlreichen anderen Bewerbern durchsetzen. Die Universität Salzburg ist wichtiger Kooperationspartner.
    Die Hearings finden am Mittwoch, 8. Juli, um 10 Uhr im Hörsaal 103 (3. Stock) in der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universitätsplatz 1, statt.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Biologie“ an. Der Studiengang will Inhalte der vielfältigen biowissenschaftlichen Fachdisziplinen vermitteln und ermöglicht daher ein facettenreiches, biologisches Verständnis für Themen, die für die Medizin wesentlich sind. Die Studieninhalte reichen vom kleinteiligen Aufbau der Zelle über Organe und Organsysteme bis hin zur Biologie von komplexen zwischenmenschlichen Interaktionen.
    Der Sarah-Samuel-Preis für Kurzprosa 2020 geht an Thomas Stangl für sein Buch „Die Geschichte des Körpers“ (Droschl Verlag, Graz).
    Professor Manuel Schabus, Zentrum für Kognitive Neurowissenschaften Salzburg (CCNS) am Fachbereich Psychologie, untersuchte mit seinem Team die durch die Coronakrise beeinflusste Qualität des Schlafes der Österreicher.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Materialien und Nachhaltigkeit“ an. Der Studiengang richtet sich an all jene materialwissenschaftlich Interessierten, die sich den aktuellen Herausforderungen zu Klimawandel, Ressourcen-Verknappung und Nachhaltigkeitsthemen stellen wollen und sich über ihre naturwissenschaftlichen Neigungen hinaus auch für Recht, Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaften interessieren.
    Die Universität präsentiert sich mit neuem Logo der Öffentlichkeit. Dem ist ein intensiver Markenbildungsprozess vorausgegangen: „Zur Jahreswende 2019/2020 haben wir die Kommunikationsstrategie KOM PLUS 2020 entwickelt“, erläutert Rektor Hendrik Lehnert.
    Die Theologische Fakultät der Universität Salzburg bietet interessierten StudienanfängerInnen zum Wintersemester 20/21 einen neuen Lehrplan der Katholischen Fachtheologie mit einer Verkürzung der Präsenzzeit in Lehrveranstaltungen und einer Beschleunigung etwa des Bachelorstudiums von acht auf sechs Semester.
    150 Teilnehmerinnen haben die Chance schon genutzt und sich zu den über 50 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg, welche von 01.09.-12.09.2020 stattfindet, angemeldet. Die Anmeldung ist noch bis 12. Juli möglich. Danach ist die Restplatzbörse geöffnet.
    „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Unter diesem Motto startet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) eine Online-Kampagne, an der sich alle 22 öffentlichen Universitäten gemeinsam mit dem Wissenschaftsfonds FWF beteiligen.
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg