22.07.2020

Universität Salzburg holt sich über 800.000 EUR für weltweite Erasmus+ Aktivitäten ab

Die Universität Salzburg (PLUS) wird in Zukunft noch stärker global aktiv: Die frisch veröffentlichten Ergebnisse der Antragsrunde 2020 zeigen, dass die PLUS bis 2023 knapp 835.000 EUR für den Austausch mit Erasmus+ Partnerländern genehmigt bekommen hat – das macht die Hochschule zum österreichischen Spitzenreiter in dieser Programmschiene.

Bildungsaufenthalte nicht nur in Europa

Bei der aktuellen Antragsrunde 2020 konnte die PLUS mit knapp 835.000 EUR an bewilligten Fördermitteln den größten Anteil des für Österreich verfügbaren Budgets für sich beanspruchen – und das trotz großer Konkurrenz seitens anderer Hochschulen. In den nächsten drei Jahren werden daraus Mobilitäten zwischen Salzburg und 36 Ländern auf fünf Kontinenten, darunter den USA, Australien, Israel, China und Russland finanziert. Im Rahmen der europäischen Entwicklungszusammenarbeit wird die PLUS nun auch verstärkt mit afrikanischen Hochschulen in Senegal und Tanzania kooperieren.

Know how für Salzburg und aus Salzburg

„Wir wollen Salzburg auf der Grundlage einer exzellenten Lehre und Forschung zu einer international beachteten Universitätsstadt machen. Die Zusammenarbeit mit globalen Partnerinstitutionen spielt dabei eine zentrale Rolle“, betont Prof. Dr. Hendrik Lehnert, Rektor der PLUS. Dank der EU-Förderung können Salzburger Studierende nun weltweit mobil sein und einen geförderten Studien- oder Praktikumsaufenthalt an einer Partnereinrichtung absolvieren. Umgekehrt bietet die PLUS viele Studienplätze für internationale Studierende an – sie können in Salzburg zwischen 3 und 12 Monaten verbringen. Auch Salzburger Lehrende und Forschende profitieren vom Erasmus+ Programm. Sie können an den Partneruniversitäten unterrichten oder sich weiterbilden und dadurch neue Konzepte für die Lehre und Forschung erarbeiten. Hochschulangehörige aus Partnerländern greifen bei Lehr- und Fortbildungsaufenthalten an der PLUS gerne auf die Erfahrungen ihrer Salzburger Kolleg/innen zurück.

Die Zusammenarbeit ist thematisch genauso breit gefächert wie das Studienangebot der Universität Salzburg: 16 Fachbereiche und Zentren der PLUS von Anglistik, Linguistik, Bibelwissenschaft über Geoinformatik, Politikwissenschaft bis hin zu Theologie oder Mathematik haben in einer intensiven Antragsstellungsphase gemeinsam mit ihren internationalen Partnern zukunftsweisende Themen bestimmt, denen sie sich in den nächsten drei Jahren bei gegenseitigen Austauschaufenthalten widmen werden. Die ersten Mobilitäten von Studierenden und Lehrenden sind für Herbst 2020 geplant.

Österreich nimmt am Erasmus+ Programm seit 1992 teil. Ursprünglich konnte man dadurch ein Semester oder ein Jahr im EU-Ausland studieren. Was als ein reines EU-Mobilitätsprogramm angefangen hat, hat seit 2015 eine neue Dimension: Österreichische Hochschulen können Mittel für Austauschaufenthalte mit Universitäten auf der ganzen Welt beantragen. Die Paris Lodron Universität Salzburg hat diese Chance vom Anfang an sehr intensiv genutzt. Es konnten bereits starke Netzwerke mit Partnern u.a. aus dem Westbalkan und Zentralasien gebildet werden.

Rückfragen bitte an:

Mag. Klaudia Streicher
Coordinator Erasmus+ KA 107
Department of International Relations Sigmund Haffner
Gasse 18 | 5020 Salzburg | Austria
Tel.: +43/(0)662/8044 - 2045
klaudia.streicher@sbg.ac.at

 

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