07.10.2020

NEUERSCHEINUNG: BILDUNGSHERAUSFORDERUNGEN IN DER GLOBALEN MIGRATIONSGESELLSCHAFT

Ein neu erschienener Herausgeberband diskutiert Migration im Kontext von Bildung als innerwissenschaftliche sowie als außerwissenschaftliche Problemstellung. Die Publikation versammelt Beiträge aus der jährlich stattfindende Vortragsreihe „Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive“.

Jährliche Vortragsreihe

Die jährlich im Sommersemester an der PLUS stattfindende Vortragsreihe „Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive“ ist mit dem Anspruch verbunden, den gesellschaftskritischen Dialog zwischen Fachöffentlichkeit, Studierenden und Stadtgesellschaft anzuregen und damit neue (kritisch-reflexive) Akzente sowohl für die migrationsgesellschaftliche Öffnung von Bildungseinrichtungen vor Ort als auch für erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung zu setzen. Der Herausgeberband „Bildungsherausforderungen in der globalen Migrationsgesellschaft. Kritische Beiträge zur erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung“ versammelt ausgewählte, aus den intensiven Auseinandersetzungen der Vortragsreihe hervorgegangene Beiträge, welche unterschiedliche Problemstellungen erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung aufgreifen und kritisch diskutieren.

Transdisziplinäre Perspektive

Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung wird hier verstanden als ein wissenschaftliches Arbeiten, das sich in einer transdisziplinären Perspektive mit sowohl lebensweltlich als auch gesellschaftlich relevanten Problemlagen im Kontext von Migration und Bildung befasst. Die hier favorisierte transdisziplinäre Forschung zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich aus ihren disziplinären Grenzen löst und praxisrelevante Probleme disziplinunabhängig definiert und bearbeitet.

In diesem Sinne diskutiert der vorliegende Band Migration im Kontext von Bildung als innerwissenschaftliche sowie als außerwissenschaftliche Problemstellung. Die Beiträge verweisen auf disziplinäre Beschränkungen erziehungs- und bildungswissenschaftlicher Migrationsforschung, die im Wesentlichen darin bestehen, Migration lediglich als eine zu meisternde institutionelle und individuelle Herausforderung zu definieren oder sogar zu Kategorisierungen von Migrantinnen und Migranten beizutragen.

Weitere Informationen

Der Band - herausgegeben von Wassilios Baros, Solveig Jobst, Ricarda Gugg und Thomas Theurer - ist in der Buchreihe „Europäische Bildung im Dialog. Wissenschaft – Politik – Praxis“ [https://www.peterlang.com/view/title/69618?format=EPDF] im Peter Lang Verlag erschienen.

Mit Beiträgen von: Solvejg Jobst, Jan Skrobanek, Wolfgang B. Nieke, Paul Mecheril, Erol Yildiz, Mechtild Gomolla, Joan A. Aparisi-Romero & Fernando Marhuenda-Fluixá, Ingrid Gogolin, Jörg Roche, Ursula Boos-Nünning, Ulrike Zöller, Georg Auernheimer, Louis Henri Seukwa, Maximilian Sailer, Ricarda Gugg und Thomas Theurer.

 

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    Die ProfessorInnen Tuulia Ortner, Hannes Winner, Norbert Christian Wolf und Michael Zichy werden mit dem Kurt-Zopf-Förderpreis des Jahres 2019 ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung werden hochrangige und international beachtete Publikationsleistungen von WissenschaftlerInnen der Universität Salzburg prämiert.
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