09.06.2015

Alles Mozart, oder was? - Symposium zu Salzburg als Europäische Kulturhauptstadt

Studierende der Kommunikationswissenschaft, der Vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft sowie der Bildenden Künste haben sich im Rahmen einer anwen-dungsorientierten Lehrveranstaltung kritisch mit Fragen zur Kulturhauptstadt Salzburg auseinandersetzt. Ein abschließendes Symposium am 11. Juni im Atelier im Kunst-Quartier präsentiert die Ergebnisse.

Welchen Sinn und Zweck haben „Europäische Kulturhauptstädte“ wie z. B. die belgische Stadt Mons, die neben dem tschechischen Pilsen diesen Status 2015  genießt? 2024 wird Österreich die nächste Europäische Kulturhauptstadt stellen. Wäre der Titel auch für Salzburg denkbar? Worin liegt das Für und Wider einer Bewerbung Salzburgs? Welche Bedeutung und Rolle könnte die Landeshauptstadt in dieser Funktion einnehmen? Welche ortspezifischen, strukturellen und räumlichen Bedingungen und Veränderungen wären notwendig und realisierbar? Und nicht zuletzt: Welche nachhaltigen Perspektiven und Zielsetzungen für Salzburg wären vorstellbar?

In einem abschließenden Symposium sollen nun die Ergebnisse präsentiert und die gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Aus-wirkungen öffentlich debattiert werden.   „Alles Mozart, oder was? - Salzburg als Europäische Kulturhauptstadt“ lautet der gewollt provokante Titel der Veranstaltung, zu dem die Studierenden am 11. Juni, von 19 bis 21 Uhr (mit geselligem Ausklang bis 22 Uhr), in das Atelier im Kunst-Quartier des Universitätsdepartments Wissenschaft & Kunst in der Bergstraße 12 einladen.  Der Eintritt ist frei. 

Mit Dipl.-Ing. Dr. Elisabeth Leitner (Architektin, Dissertation zur „Stadtbaukultur der Kulturhauptstadt“, Koordinatorin von www.kulturhauptstadt2024.at, Wien), Tomas Friedmann (Vorsitzender des Dachverbandes Salzburger Kulturstätten, Geschäftsführer Literaturhaus Salzburg),  Dipl.-Ing. Ursula Spannberger (Architektin, Gründungsmitglied Initiative Architektur Salzburg), Dr. Joachim Fritz (Generalsekretär Institut der Regionen Europas (IRE), u. a. zuständig für EU-Projektanträge) sowie Mag. Stefan Wally (Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ), Herausgeber JBZ-Arbeitspapiere, Autor proZukunft) konnten kompetente Diskutanten aus den Bereichen Architektur, Kultur und Wissenschaft für das Podium gewonnen werden.

Durch die Veranstaltung führt Cornelia Ganitta M. A., in Brüssel wohnhafte freiberufliche Journalistin, Kulturvermittlerin und Lehrbeauftragte. Im aktuellen Sommersemester leitet sie das Seminar zum Thema "Sinn und Zweck von Europäischen Kulturhauptstädten" am Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst der Universität Salzburg.

Der Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst arbeitet eng mit der Universität Mozarteum zusammen. In den drei Programmbereichen „Kunstpolemik - Polemikkunst“, „Vermittlung zeitgenössischer Musik“  und „Zeitgenössische Kunst- und Kulturproduktion“ finden neben gemeinsamen Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekten zahlreiche Aktivitäten statt, die der Vermittlung von Wissenschaft und Kunst dienen.

 

Cornelia Ganitta M.A.

FB Kommunikationswissenschaft

Universität Salzburg

Rue de Gravelines 3 - B1000 Brüssel

Tel: +32(0)27217849

E-Mail an Cornelia Ganitta M.A.

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