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KATHARINAfeier 2019

Frauen als TÄTERINNEN sexueller Gewalt – auch in Einrichtungen der katholischen Kirche

Im öffentlichen gesellschaftlichen Diskurs, aber auch in den christlichen Kirchen, erscheinen Frauen als Opfer sexueller Gewalt und sind es auch. Wenig kommt dabei aber in den Blick, dass Frauen auch Täterinnen von Gewalt sein können – sei es in Form der stillschweigenden „Mittäterinnenschaft“ an klerikalen Machtstrukturen oder auch in Form von direkter physischer und psychischer Gewalt an Kindern in Heimen, Ordensschulen oder sonstigen kirchlichen Institutionen.

Anlässlich der Veröffentlichung der MHG-Studie über sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche innerhalb der katholischen Kirche Deutschlands und angesichts des immer lauter werdenden Rufs nach einer grundlegenden Reform katholischer Sexualmoral und Geschlechterordnung lädt die diesjährige KATHARINAfeier für die Vorlesung am 28. Mai (19:00 Uhr, Bibliotheksaula) die renommierte Soziologin Barbara Kavemann ein. Kavemann ist Mitglied der „Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in Deutschland“ sowie Expertin für die Themen „Gewalt im Geschlechterverhältnis“ und „sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“.

Information zur Referentin

Barbara Kavemann

Dipl. Soziologin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstituts zu Geschlechterfragen / FIVE Freiburg
Honorarprofessorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

Publikation (Neuerscheinung):

Kavemann, Helfferich, Nagel, Kindler (2018) Re-Victimization of adolescent girls after sexual violence in childhood - a conceptual framework for prevention. In: Journal of Gender Based Violence, Policy Press, University of Bristol.  

Information zur KATHARINAfeier (Flyer)

Vorbereitet wird die KATHARINAfeier alljährlich von Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Professorinnen der Theologischen Fakultät gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung der ED Salzburg. Seit 1990 wird feministische Theologie so an der Universität Salzburg sichtbar und immer wieder neu gedacht. Die Veranstaltung findet als Kooperation von Universität Salzburg und verschiedenen Frauenorganisationen in Stadt und Land Salzburg statt. 

Kontakt: Anmeldung:
Univ.-Prof. Dr. Angelika Walser
Fachbereich Praktische Theologie
Katholische-Theologische Fakultät
Moraltheologie und spirituelle Theologie Universitätsplatz 1
5020 Salzburg
Tel. +43/(0)662/8044-2676 angelika.walser(at)sbg.ac.at 
Elisabeth Kendlbacher
Universität Salzburg
Universitätsplatz 1
5020 Salzburg
Tel.: +43/(0)662/8044-2523 elisabeth.kendlbacher(at)sbg.ac.at

Die 1980er Jahre waren die „Geburtsjahre“ der feministischen Theologie in Österreich. Studentinnen beschäftigten sich in Lesekreisen mit den Büchern von Elisabeth Schüssler-Fiorenza und anderen Müttern der Feministischen Theologie. 1984 wurde Herlinde Pissarek-Hudelist in Innsbruck als erste Frau auf einen (katholisch-)theologischen Lehrstuhl berufen. Das Österreichische Frauenforum Feministische Theologie wurde 1986 als Netzwerk für religiös und feministisch interessierte Frauen gegründet. 

Auch an der theologischen Fakultät in Salzburg rumorte es. Einige Studentinnen wollten feministische Theologie auch an ihrer Fakultät. Zumindest einmal als Gastvortragende. Zum Beispiel bei der traditionellen Thomasfeier an der Fakultät, bei der sie ihren Patron und den Kirchenlehrer mit einem wissenschaftlichen Vortrag und einem Gottesdienst ehrte. Doch auch noch 1989 wollte die Fakultät keine Frau als Rednerin einladen. Die Studentinnen kreierten im Jahr darauf die „Katharinafeier“, im Andenken an die im Jahr 1972 (als erste Frau) zur Kirchenlehrerin erhobenen Katharina von Siena. Sie feierten eine von Frauen gestaltete und geleitete Liturgie; den Vortrag hielt Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz – über Katharina von Siena. Mit wenigen Unterbrechungen gab es seither die Katharinafeier alljährlich im Sommersemester. 

Nähere Informationen zu Katharina von Siena:

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Katharina_von_Siena.htm 

http://www.bautz.de/bbkl/k/Katharina_v_si.shtml.

 

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    Die frühere Standard-Chefredakteurin und jetzige Israel-Korrespondentin für die Süddeutsche Zeitung Alexandra Föderl-Schmid präsentiert ihr aktuelles Buch „Unfassbare Wunder“, in dem sie 24 Gespräche mit Holocaust-Überlebenden in Deutschland, Österreich und Israel aufgezeichnet hat. Dienstag, 28. Mai, 19.00 Uhr, Max Gandolph Bibliothek der Universität Salzburg.
    Die Universität Salzburg hat in 2019 unter der Führung des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz an euandi (EU-and-I) mitgearbeitet, eine paneuropäische Onlinewahlhilfe, die europäische Bürgerinnen und Bürger einen Überblick über die politischen Positionen der nationalen Parteien in den 28 Mitgliedstaaten ermöglicht.
    Am 27. 4. verstarb Ass. Prof. i. R. Dr. Reinhard Rublack. Reinhard Rublack kam noch in der Pionierphase der Universität Salzburg als absolvierter Theologe (Studium u. a. bei Rudolf Bultmann) mit Professor Rudolf Gönner aus Saarbrücken an das (damalige) Institut für Pädagogik. Bereits 1970 vollendete er sein Zweitstudium mit der interdisziplinär angelegten geisteswissenschaftlichen Dissertation über „Die bildungspolitische Tendenz des ‚Salzburger Intelligenzblattes‘ 1784 – 1806.“
    Die Universitätsbibliothek Salzburg, die in vielen Aktionen die Initiative PLUS Green Campus unterstützt, hat in der Hauptbibliothek (2. Stock, Lesesaalfoyer) und der Fachbibliothek UNIPARK eine Sammlung mit Büchern zu Umweltschutz, Natur und Nachhaltigkeit bereitgestellt.
    Im Herbst vergangenen Jahres hat unsere Universität das Audit "hochschuleundfamilie" durchlaufen. Im Jänner wurden wir von der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Dr. Juliane Bogner-Strauß, als familienfreundliche Hochschule ausgezeichnet.
    In Kooperation mit der Universität Freiburg bringt die Universität Salzburg für die bevorstehende Europawahl erstmals die digitale Wahlhilfe "WahlSwiper" nach Österreich.
    Der Kurt-Zopf-Förderpreis 2018 wurde gestern Mittwoch, dem 24. April 2019 an den Pflanzenökologen Stefan Dötterl, den Schlafforscher Manuel Schabus und an den Mathematiker Wolfgang Trutschnig vergeben. Die Salzburger Wissenschaftler erhalten für herausragende Publikationen jeweils 5.000,- Euro Preisgeld.
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. eine Stunde. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Dank einer großzügigen Hinterlassenschaft seitens Herrn Kurt Zopf schreibt die Universität Salzburg den mit 10.000,-- Euro dotierten Kurt-Zopf-Förderpreis für habilitierte Angehörige von Organisationseinheiten der Universität, welche die Fachgebiete Geistes-, Kultur- und/oder Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft oder Theologie umfassen, aus.
    Mit Alexandra Föderl Schmid, Israel-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, und Marko Feingold, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, anlässlich seines 106. Geburtstags.
    Was ist ein gelungenes Leben? Die Begegnung mit der tot geglaubten, unkonventionellen Großmutter, die in einem verborgenen Haus mitten im Wald lebt, bringt einer jungen Frau unerwartete Erkenntnisse, die ihr Leben auf den Kopf stellen. (Picus Verlag)
    Es ist wieder so weit, am 29. Mai 2019 findet das Konzert des Universitätsorchesters für dieses Semester statt. Wir freuen uns auf Sie und ein tolles Programm!
    22. MAI: Marco RISPOLI (Padua): Zwischen Öffentlichkeit und Intimität: HEINES Federkriege // 29. MAI: Dirk ROSE (Innsbruck): „Ich bin Dynamit“ - NIETZSCHE als Polemiker // ÖFFENTLICHE RINGVORLESUNG // 6. März bis 26. Juni 2019, jeweils am Mittwoch um 18.00-19.30h im Unipark Nonntal // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
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    32. Tagung des Forums Friedenspsychologie zum Thema „Flucht, Migration, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“, 14.–16.06.2019, Universität Salzburg, Unipark Nonntal
    Das Weiterbildungsangebot für engagierte Pädagog/innen und Interessierte im neuen kompakten Tagungsformat in der Großen Universitätsaula Salzburg. Jetzt anmelden und aktiv erfahren, wie Sie Geborgenheit für Kinder und Jugendliche spürbar machen!
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