Plakat Katharinafeier 2018 

Katharinafeier 2018

Zwischen Mode, Macht und Religion 

Ob Schleier, Vollbart oder Tätowierung ‑ der eigene Körper ist Schauplatz und Kommunikationsmedium religiöser und kultureller Zugehörigkeit. Dies gilt weltweit für alle Religionen und Kulturen. Dresscodes machen Geschlecht, Status, Beruf und Religion öffentlich sichtbar, stellen Ordnungen her, demonstrieren Macht oder Machtverzicht. Nicht erst seit dem 21. Jahrhundert sorgt Mode aber auch für Irritation und Provokation, stellt traditionelle Strukturen auf den Kopf und in Frage.

Vorbereitet wird die KATHARINAfeier alljährlich von Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Professorinnen der Theologischen Fakultät gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung der ED Salzburg. Seit 1990 wird feministische Theologie so an der Universität Salzburg sichtbar und immer wieder neu gedacht. Die Veranstaltung findet als Kooperation von Universität Salzburg und verschiedenen Frauenorganisationen in Stadt und Land Salzburg statt.

PROGRAMM:

Donnerstag, 26. April 2018: Zwischen Mode, Macht und Religion
17:00 Uhr Get together im TheologInnenzentrum
18:00 Uhr Liturgie im Sacellum
Ab 19:00 Uhr Diskussionsimpulse mit anschließendem Gespräch in der Bibliotheksaula
19:00 – 19:30 Uhr Prof.in Dr.in Ulrike E. Auga (Gastprofessorin für Gender Studies der Universität Salzburg, Religionsphilosophie und Theologie)
19:30 – 20:00 Uhr Mag.a Dr.in Silke B. Geppert (MAK Wien; Universität Salzburg/Mozarteum, Modetheorie und Kostümgeschichte)
20:00 – 20:10 Uhr Pause
20:10 – 21:00 Uhr Abschließendes Impulsgespräch
21:00 Uhr Buffet
Moderation: Ass. Prof.in Dr.in Silvia Arzt (Praktische Theologie, Universität Salzburg)
Freitag, 27. April 2018: Ethik trifft Ästhetik. Im Gespräch mit zwei Modedesignerinnen
Workshop für maximal 25 TeilnehmerInnen im Hörsaal 103
09:30 – 10:30 Uhr Fanny Abrari (“fabrari – wear the world” / Modedesignerin)
10:30 – 11:00 Uhr Pause
11:00 – 11:45 Uhr Angelika Schlosser („H. MOSER Trachten“ / Produktmanagerin, Dipl. Modedesignerin)
11.45 – 12:30 Uhr Abschließendes Impulsgespräch
Moderation: Univ. Ass. (Diss.) Mag.a Melanie Eckschlager (Praktische Theologie, Universität Salzburg)

 

Information zu den Referentinnen des Abendvortrags am Donnerstag

 

ULRIKE AUGA

(Gastprofessorin für Gender Studies, gendup – Centre for Gender Studies and the Advancement of Women, Paris Lodron University Salzburg)

Forschungsgebiete: Theologie, Kulturwissenschaft und Gender Studies

Publikation: Ulrike Auga et al. (eds.), Fundamentalism and Gender: Scripture - Body - Community, 2013.

SILKE GEPPERT

(Kustodin am MAK Wien - Sammlung Teppiche und Textilien; Dozentin für Modetheorie und Modegeschichte am Mozarteum und zahlreichen weiteren Universitäten)

Forschungsgebiete: Kunst- und Kostümgeschichte

Publikation: Mode unter dem Kreuz. Kleiderkommunikation im christlichen Kult. Haute Couture im Mittelalter, 2013.  

 

Der Eintritt ist frei!

 

Anmeldung: Aufgrund des begrenzten Platzkontingents bitte um Anmeldung

per Mail: elisabeth.kendlbacher@sbg.ac.at

telefonisch: 0662 / 8044 - 2523

Die 1980er Jahre waren die „Geburtsjahre“ der feministischen Theologie in Österreich. Studentinnen beschäftigten sich in Lesekreisen mit den Büchern von Elisabeth Schüssler-Fiorenza und anderen Müttern der Feministischen Theologie. 1984 wurde Herlinde Pissarek-Hudelist in Innsbruck als erste Frau auf einen (katholisch-)theologischen Lehrstuhl berufen. Das Österreichische Frauenforum Feministische Theologie wurde 1986 als Netzwerk für religiös und feministisch interessierte Frauen gegründet. 

Auch an der theologischen Fakultät in Salzburg rumorte es. Einige Studentinnen wollten feministische Theologie auch an ihrer Fakultät. Zumindest einmal als Gastvortragende. Zum Beispiel bei der traditionellen Thomasfeier an der Fakultät, bei der sie ihren Patron und den Kirchenlehrer mit einem wissenschaftlichen Vortrag und einem Gottesdienst ehrte. Doch auch noch 1989 wollte die Fakultät keine Frau als Rednerin einladen. Die Studentinnen kreierten im Jahr darauf die „Katharinafeier“, im Andenken an die im Jahr 1972 (als erste Frau) zur Kirchenlehrerin erhobenen Katharina von Siena. Sie feierten eine von Frauen gestaltete und geleitete Liturgie; den Vortrag hielt Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz – über Katharina von Siena. Mit wenigen Unterbrechungen gab es seither die Katharinafeier alljährlich im Sommersemester. 

Nähere Informationen zu Katharina von Siena:

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Katharina_von_Siena.htm 

http://www.bautz.de/bbkl/k/Katharina_v_si.shtml.

 

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  • 20.04.18 Kuratorische Praxis im Kontext Neuer Musik und Neuen Musiktheaters
    24.04.18 Habilitationskolloquium Dr. Mark Rinnerthaler ("Zellbiologie" und "Genetik")
    24.04.18 Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive
    24.04.18 Kanonische Texte
    25.04.18 Literarische Strategien der Religionspolemik bei Voltaire
    25.04.18 Moving Pictures
    25.04.18 Lesung mit Burgschauspieler Joseph Lorenz
    26.04.18 Erfinder - Erforscher - Erneuerer
    26.04.18 „Kunst trotz aller" statt „Kultur für alle"
    26.04.18 Info-Veranstaltung Psychotherapeutisches Propädeutikum
    26.04.18 Ringvorlesung Migration, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik, (Felten/Brameshuber) Soziale Rechte für UnionsbürgerInnen
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