Liebe Freundinnen und Freunde der "Katharinafeier"!

Vermutlich können Sie sich vorstellen, wie schwer es uns fällt, die diesjährige "Katharinafeier" nun doch ‑ entgegen aller Hoffnung ‑ absagen zu müssen. Es ist nicht realistisch, dass eine Versammlung dieser Größenordnung mit einer Hauptreferentin aus Deutschland (Dr. Claudia Lücking-Michel) und einer Kommentatorin aus Tirol (Mag. Angelika Ritter-Grepl) stattfinden kann. Beide haben uns aber versichert, dass sie uns nächstes Jahr zu dem von uns gewählten Thema "Macht in der katholischen Kirche" zur Verfügung stehen werden.

Bis zu einem Wiedersehen wünschen wir Ihnen/Euch gute Gesundheit, viel Kraft und Hoffnung in schwerer Zeit. Falls jetzt mehr Zeit für Lektüre bleibt, möchte ich auch im Namen des Vorbereitungsteam der "Katharinafeier" auf den ganz aktuellen Artikel von Marlis Gielen über das Frauenpriestertum verweisen: https://www.katholisch.de/artikel/24827-warum-auch-frauen-priester-werden-koennen

Werben möchte ich auch für das in die zweite Auflage gehende Buch: "Frauen machen Kirche" im Patmos Verlag. Beide Veröffentlichungen sind ein starkes Lebenszeichen für den lebendigen Geist der "Katharinafeier" auch in Zeiten der Coronakrise. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch/Ihnen im nächsten Jahr!

Für das Vorbereitungsteam der "Katharinafeier" der Universität Salzburg

Elisabeth Kendlbacher und Angelika Walser

Die 1980er Jahre waren die „Geburtsjahre“ der feministischen Theologie in Österreich. Studentinnen beschäftigten sich in Lesekreisen mit den Büchern von Elisabeth Schüssler-Fiorenza und anderen Müttern der Feministischen Theologie. 1984 wurde Herlinde Pissarek-Hudelist in Innsbruck als erste Frau auf einen (katholisch-)theologischen Lehrstuhl berufen. Das Österreichische Frauenforum Feministische Theologie wurde 1986 als Netzwerk für religiös und feministisch interessierte Frauen gegründet. 

Auch an der theologischen Fakultät in Salzburg rumorte es. Einige Studentinnen wollten feministische Theologie auch an ihrer Fakultät. Zumindest einmal als Gastvortragende. Zum Beispiel bei der traditionellen Thomasfeier an der Fakultät, bei der sie ihren Patron und den Kirchenlehrer mit einem wissenschaftlichen Vortrag und einem Gottesdienst ehrte. Doch auch noch 1989 wollte die Fakultät keine Frau als Rednerin einladen. Die Studentinnen kreierten im Jahr darauf die „Katharinafeier“, im Andenken an die im Jahr 1972 (als erste Frau) zur Kirchenlehrerin erhobenen Katharina von Siena. Sie feierten eine von Frauen gestaltete und geleitete Liturgie; den Vortrag hielt Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz – über Katharina von Siena. Mit wenigen Unterbrechungen gab es seither die Katharinafeier alljährlich im Sommersemester. 

Nähere Informationen zu Katharina von Siena:

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Katharina_von_Siena.htm 

http://www.bautz.de/bbkl/k/Katharina_v_si.shtml.

 

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