Bücher 2014

E. Kapferer/A. Koch/C. Sedmak (Hgg.): Strengthening Intangible Infrastructures. Newcastle upon Tyne: Cambridge Scholars Publishing, 2014.

„Strengthening Intangible Infrastructures“ ist das Ergebnis einer zweitägigen Konferenz, welche in Salzburg im Dezember 2012 vom ifz Salzburg gemeinsam mit dem Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg veranstaltet wurde. Der Sammelband ist 2014 im Verlag Cambridge Scholars Publishing auf Englisch erschienen.

 


Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesC. Sedmak/HP. Gaisbauer/E. Kapferer/G. Schweiger/S. Selke (Hgg.): Lesebuch Soziale Ausgrenzung, Wien: Mandelbaum, 2014, hg. im Auftrag von ASAP Österreich.                        

Wer sich für Phänomene und Hintergründe von Armut und sozialer Ausgrenzung jenseits von Zahlen, Summen und Statistiken interessiert, wird im „Lesebuch Soziale Ausgrenzung“ fündig: 24 ExpertInnen-Beiträge erzählen von ungewöhnlichen und immer wieder überraschenden Aspekten im Leben von Menschen, die von Armut und/oder Ausgrenzung betroffen sind. Die unterschiedlichen Perspektiven umfassen etwa Erfahrungsberichte aus erster Hand ebenso wie Darstellungen aus Wissenschaft, Kultur und sozialarbeiterischer Praxis. Gemeinsames Anliegen der AutorInnen ist es, zu einem neuen, von Verantwortlichkeit und Wohlwollen geprägten Verständnis dieses Problems unserer Gesellschaft beizutragen.

 

 

M. Cabezas: Ética y emoción: el papel de las emociones en la justificación denuestros juicios morales [Ethics and emotion: the role of emotions in the justificationof our moral judgements]. Madrid: Plaza y Valdés, 2014.

 


Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesC. Sedmak: Jeder Tag hat viele Leben. Die Philosophie der kleinen Schritte. Salzburg: ecowin, 2014.

Es braucht nicht viel, um dem eigenen Leben eine völlig neue Richtung, einen ganz neuen Geschmack zu geben – sind es doch die kleinen, unauffälligen Kurskorrekturen, die weitreichende Auswirkungen haben. So wie ein Kiesel, den man ins Wasser wirft, weite Kreise zieht und ein fallender Dominostein Zehntausende weitere Steine mit sich reißt. Was passiert, wenn man beim Kuchenbacken eine Zutat verändert? Und wohin fährt ein Schiff, wenn der Kapitän den Kurs um lediglich fünf Grad ändern würde? Der renommierte Philosophieprofessor Clemens Sedmak begleitet sieben Menschen dabei, wie sie durch eine minimale Änderung jeden Tag ihres Lebens besser machen – mithilfe der Philosophie der kleinen Schritte. Nicht, um jemandem etwas zu beweisen. Sondern um am Abend sagen zu können: Ja, das war ein guter Tag!

 

 

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesE. Kapferer/G. Putz/C. Sedmak/M. Wintersteiger (Hgg.): Der gesellschaftliche Mensch und die menschliche Gesellschaft. Salzburger Theologische Studien 52. Innsbruck: Tyrolia, 2014.

Dieser Band erinnert an den herausragenden Salzburger Theologen und Politologen Franz Martin Schmölz OP (1927-2003). In seinem gesamten wissenschaftlichen Werk suchte Schmölz nach Antworten auf die Frage: Welche Verantwortung hat der Christ in Kirche, Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik? Politikwissenschaft sollte in den Augen von Franz Martin Schmölz eine Entscheidungshilfe für die Praxis sein und politische Ethik in unsicheren Zeiten zu Neubesinnung und Umkehr mahnen sowie die Basis bereiten für neue Lösungen. Schmölz ließ sich auf die ?Zeichen der Zeit? ein und stellte sich dem Dialog mit anderen Fachbereichen. Entsprechend breit gestreut sind neben persönlichen Erinnerungen die Beiträge zum Buch, die sich teils direkt mit Schmölz? Arbeiten beschäftigen, teils seine Themen weiterdenken. Unter den Autorinnen und Autoren befinden sich Freunde, KollegInnen, MitarbeiterInnen, SchülerInnen und DiskussionspartnerInnen von Franz Martin Schmölz, die in ihren Beiträgen die Auseinandersetzung mit ihm fortsetzen ? etwa zu Fragen der politischen Ethik und Philosophie, zu Gesellschaft und Politik sowie zu den Sozialprinzipien der Katholischen Soziallehre.

 

C. Sedmak (Hg.): Gerechtigkeit. Vom Wert der Verhältnismäßigkeit. Darmstadt:Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2014.

2013

  • Buch ErbschaftssteuerGaisbauer, H.P.; Neumaier, O.; Schweiger, G.; Sedmak, C. (Hg.): Erbschaftssteuer im Kontext. Wiesbaden: Springer 2013 (215 S.).

    Die AutorInnen reflektieren aus den Blickwinkeln der Philosophie, Ökonomie, Politikwissenschaft, Wirtschaftspsychologie, des Sozialrechts und der Gerontologie die Problematik der Besteuerung von Vermögen und Vermögensübertragungen. Sie analysieren Fragen der Finanzierbarkeit und Ausgestaltung des Wohlfahrtsstaates, des Zusammenhanges zwischen Armut, Alter und Gesundheit, von steuerpsychologischen Fragen und solchen der sozialen Gerechtigkeit. So wird ein interdisziplinärer Bogen von grundsätzlichen Themenstellungen bis hin zu solchen der Funktionalität und Umsetzung verschiedener Ansätze gespannt und neue, stimulierende Perspektiven auf ein viel diskutiertes Thema aufgezeigt.



  • Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesGaisbauer, H.P.; Kapferer, E.; Koch, A.; Sedmak, C. (Hg.): Armut und Wissen. Reproduktion und Linderung von Armut in Schule und Wissenschaft. Wiesbaden: Springer 2013 (316 S.)

    Die AutorInnen des Bandes untersuchen aus den Blickwinkeln der Philosophie, Sozialgeographie, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Theologie, Sozialpsychologie und Pädagogik die Wirkung von Wissensproduktion und Wissensvermittlung bzw. Pädagogik auf Armutssituationen und soziale Ausgrenzung. Sie reflektieren verschiedene Ebenen der Armutsforschung von der Herausforderung lokales Armutswissen zu fassen bis hin zu internationalen und kulturvergleichenden Perspektiven. Neben den empirischen Befunden zeigen die Erkenntnisse die Relevanz einer, für die Armutsforschung besonders bedeutsamen, Sensibilität gegenüber Begriffen und Diskursen auf: in der Wissensproduktion ebenso wie im Feld gesellschaftlicher Praxis.



  • Hörmann, R. u.a. (Hg.): Ferdinand Ebner. Ethik und Leben. Fragmente einer Metaphysik der individuellen Existenz. In: Ferdinand Ebner: Gesammelte Werke, hg. v. Heinrich Schmidinger und Walter Methlagl. Wien-Berlin: LIT-Verlag 2012 (383 S.).



  • Capability Approach und seine AnwendungKapferer, E.; Sedmak C. u.a. (Hg.): Der Capability Approach und seine Anwendung. Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen erkennen und fördern. Wiesbaden: Springer VS 2013 (265 S.).

    Auf welche konkreten und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen lässt sich der von Amartya Sen und Martha Nussbaum formulierte „Capability Approach“ anwenden? Eignet er sich als Grundlage für Studien und Projekte, die sich mit der Konzeptualisierung und Minderung von Kinderarmut beschäftigen? Die Autorinnen und Autoren gehen diesen Fragen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven nach und zeigen das Potential des Ansatzes auf. Dabei werden sowohl seine theoretischen Grundlagen reflektiert als auch methodische Herausforderungen aufgegriffen, die bei seiner Anwendung auftreten.



  • Marktwirtschaft für die ZukunftKapferer, E.; Sedmak, C. u.a. (Hg): Marktwirtschaft für die Zukunft, Wien: LIT 2013 (262 S.).

    Kann zukunftsverantwortliches Handeln wirtschaftlich sein? Betreffen Fragen nachhaltigen Wirtschaftens nur globale Akteure und Unternehmen? Oder können auch wir, als Produzenten wie als Konsumenten, in unseren lokalen und alltäglichen Entscheidungen zu verantwortlichem Wirtschaften beitragen?
    Der vorliegende Band führt durch Aspekte und Fragestellungen des Themas - von allgemeinen unternehmerischen Grundlagen der CSR über CO2-Bilanzen und Energiearmut bis hin zur Psychologie individueller Entscheidungsprozesse. Der thematischen Vielschichtigkeit entsprechen die unterschiedlichen Perspektiven und Hintergründe der Autorinnen und Autoren



  • Bild Sozialatlas EisenstraßeKapferer, E.; Koch, A.; Sedmak, C. (Hg.): Sozialatlas Steirische Eisenstraße. Lokales Wissen erfolgreich nutzen. Wien: Mandelbaum 2013 (179 S.).

    Abwanderung und älter werdende Bevölkerung, ökonomischer und gesellschaftlicher Wandel - das sind nur einige der Herausforderungen, vor denen die Bewohnerinnen und Bewohner der Steirischen Eisenstraße stehen. Was soll sich aus Sicht der Menschen vor Ort ändern? Und wie kann man diesen Problemen begegnen?
    Antworten geben die im "Sozialatlas" dokumentierten 67 Projekte, die im Laufe des Sozialfestivals "Tu was, dann tut sich was." entstanden sind. Die Ideen und Visionen zur Verbesserung von Lebensqualität und gesellschaftlicher Teilhabe sind Beispiele für Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und kreativen Umgang mit lokalem Wissen in der jeweiligen sozialen und räumlichen Umwelt, die auch andernorts beispielgebend sein können. Ebenso werden die zugrundeliegenden Herausforderungen der Region aus wissenschaftlichen Perspektiven der Sozialgeographie, Soziologie und Armutsforschung dargestellt.



  • Buch ArmutsbekämpfungSedmak, C.: Armutsbekämpfung. Eine Grundlegung. Wien: Böhlau 2013 (370 S.).

    Armut verhindert gutes Leben und gutes Zusammenleben. Armut rührt an tiefste Schichten menschlicher Identität. Wie kann Armutsbekämpfung gelingen? Um diese Frage zu beantworten, ist es erforderlich, einen Begriff von Armut, eine Gerechtigkeitstheorie (warum ist Armut ein Übel, das bekämpft werden muss?) und Umsetzungsstrategien zu entwickeln. Eben dies möchte das vorliegende Buch leisten. Anhand von guten Beispielen und best practices wird der Horizont der Armutsbekämpfung erschlossen. Dabei wird die These vertreten, dass Armutsbekämpfung nicht ohne die Bereitschaft zum Privilegienabbau erfolgen kann. Es ist nicht nur die Frage „Warum bist du arm?“ zu stellen, sondern auch die Frage „Warum lebst du im Wohlstand?“. Armutsforschung und Wohlstandsforschung sind miteinander zu verbinden.



  • GleichheitSedmak, C. (Hg.): Gleichheit. Vom Wert der Nichtdiskriminierung, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2013 (280 S.).

    Unbestritten ist, dass der Begriff der Gleichheit eine wichtige Rolle für das Verständnis von Gerechtigkeit spielt. Heftig wird diskutiert, worin die Gleichheit, worin die Ungleichheit der Menschen besteht. Band 3 der Reihe "Grundwerte Europas" will Einblicke in diese Diskussion geben.
    Der Begriff der Gleichheit gehört spätestens seit der Französischen Revolution zum europäischen Grundvokabular. Formen des Gleichheitsgedankens finden sich bereits in der stoischen Philosophie oder dem christlichen Denken. Die Erklärung der Menschenrechte im 20. Jahrhundert unterstreicht die Bedeutung dieses Begriffs, der in der jüngeren Geistesgeschichte untrennbar mit dem Begriff der Menschenwürde verbunden ist. Aber ist Gleichheit ein spezifisch europäischer Wert? Wie steht es um das Verständnis von Gleichheit in amerikanischen oder asiatischen Kulturen? Wie hat sich der Begriff der Gleichheit seit der Französischen Revolution in Europa gewandelt? Und: Wie viel Ungleichheit ist einer Gesellschaft zumutbar? Interdisziplinär angelegt bietet Band 3 der Reihe "Grundwerte Europas" Einblicke in diese Diskussion unter besonderer Berücksichtigung des europäischen Kontextes sowie aktueller Debatten. Dabei werden die außereuropäischen Diskurse nicht aus dem Blick verloren.



  • Innerlichkeit und KraftSedmak, C.: Innerlichkeit und Kraft. Studien über epistemische Resilienz. Freiburg: Herder 2013 (400 S.).

    Der Band entwickelt die Idee der "Widerstandskraft von Innen" aus der christlichen Tradition heraus: Anhand wichtiger Gestalten der Christentumsgeschichte legt der Autor Strukturen der Innerlichkeit, des inneren Wachstums, der Widerstandskraft (Resilienz) dar und zeigt jene Ressourcen auf, die nicht dem Physischen und Psychischen, sondern dem Geistigen ("epistemische Resilienz") entspringen.








  • Mensch bleiben im KrankenhausSedmak, C.: Mensch bleiben im Krankenhaus. Zwischen Alltag und Ausnahmesituation. Wien: Styria 2013 (176 S.).

    Ein Krankenhaus ist ein Mikrokosmos, in dem sich die ganze Bandbreite menschlichen Lebens zeigt. Doch es ist weder eine Reparaturwerkstatt noch ein Hotel, sondern eine Einrichtung mit eigenem moralischen Leben. Wie fühlt es sich an, in einem Krankenhaus zu arbeiten? Was bedeutet es, wenn man dort als Patient ist? Wie steht es um die Menschen in einem Krankenhaus? Was macht das Krankenhaus aus ihnen? Das Krankenhaus ist der Ort großer Hoffnungen und unangenehmer Wahrheiten, doch auch hier gibt es zwischen all den individuellen Situationen eine Struktur, die geprägt ist von Abläufen.
    Was ist eigentlich Gesundheit? ­Jedes Nachdenken darüber ist auch ein Nachdenken über ein ernsthaftes Leben, das auch von Sorge um sich selbst, von Ansprüchen und Zielen geprägt ist. Gesundheit und das „Ja zu sich selbst“ sind untrennbar verknüpft.
    In diesem Buch werden Anhaltspunkte einer Ethik im Krankenhausalltag zusammengetragen – insbesonders auch für die Institution mit ihren ethischen Herausforderungen als „mensch­lichem Krankenhaus“.

2012

  • Arbeitslosigkeit A–Z. Ein Wörterbuch. Salzburg: ifz 2012 (73 pp).



  • Hörmann, R. u.a. (Hg.): Pneumatologie als Grammatik der Subjektivität: Ferdinand Ebner. Wien-Berlin: LIT-Verlag 2012 (256 pp).



  • Buch Sozialatlas LungauKapferer, E.; Koch, A.; Sedmak, C. u.a. (Hg.): Sozialatlas Lungau. Ideen und Projekte für ein besseres Zusammenleben. Wien: Mandelbaum 2012 (152 Seiten).

    "Tu was, dann tut sich was" ist Östereichs erstes Sozialfestival mit dem Ziel, Ideen für ein besseres Zusammenleben zu verwirklichen. Die Publikation dokumentiert diese Initiative, die 2011 erstmals im österreichischen Lungau (Land Salzburg) stattfand. Erläutert wird darin unter anderem die Sozialstruktur der Region mit ihren Herausforderungen, sie stellt Genesis und Idee des Festivals vor sowie die entstandenen Projekte. Zudem präsentiert das reich illustrierte Buch Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung, die sich aus Perspektive der Sozialgeographie und der Armutsforschung mit dem Festival beschäftigt. Es bietet einen Rückblick auf die Projekte, die im Rahmen des Festivals realisiert wurden und beschreibt, wie die Menschen aus der Umgebung diese aufgenommen haben. Das Festival ist keine einmalige Veranstaltung. Der abschließende Teil umfasst daher einen Ausblick auf die Region, die 2012 als nächste Sozialfestivalregion ausgewählt wird. Der Sozialatlas richtet sich an alle, die sich dafür interessieren, wie man soziale Entwicklungsprozesse regional positiv beeinflussen kann.



  • Buch Logics Of ChangeKapferer, E.; Koch, A.; Sedmak, C. (eds.): The Logics of Change. Poverty, Place, Identity and Social Transformation Mechanisms. Newcastle upon Tyne: Cambridge Scholarship 2012 (336 Seiten).

    This volume results from a two-day conference in November 2011 in Salzburg, Austria, bringing together researchers and practitioners from different scientific disciplines in order to discuss approaches of poverty research, social inclusion strategies, and local knowledge applications with particular focus on transformation. The contributions shed light on appropriate theories, methodologies, and concrete applications of change concepts referring to poverty, place and identity at different temporal, social, and spatial scales. They address a readership ranging from social and political scientists, economists and statisticians, to philosophers, cultural scientists and geographers.



  • Book ResilienceSedmak, C. et al. (eds.): Resilience and Unemployment. Series: Perspectives on Social Ethics (ed. by Neumaier/Sedmak). Volume 4. Münster: LIT 2012 (224 pp).

    This volume contains contributions to the conference Salzburger Anstöße 2010 that was devoted to the multidisciplinary exploration of resilience and unemployment. Resilience is a universal phenomenon, albeit it is differentially distributed within the human species in terms of its modes of expression and effects. One might refer to it as a fundamental element in the adaptive survival make-up of persons and social groups. In this volume we find a wide range of illustrations of resilient adaptation in the context of unemployment, one of the fundamental problems of our time.



  • Buch Arm trotz Erwerbstätigkeit Sedmak, C. et al. (Hg.): Arm trotz Erwerbstätigkeit. Working poor in Österreich. Wien: ÖGB Verlag 2012 (174 pp).

    Die Zahl der Personen, die trotz Erwerbstätigkeit arm oder armutsgefährdet sind, ist in den letzten Jahren europaweit gestiegen. Auch in Österreich sind mehr als eine Viertel Million Menschen von dieser Entwicklung betroffen. Das Buch analysiert die Ursachen und diskutiert Strategien und Handlungsoptionen aus sozialwissenschaftlicher, ökonomischer, juristischer und ethischer Perspektive. Der Text basiert auf Vorträge, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung an der Universität Salzburg im November 2011 von zwei interdisziplinären Einrichtungen („Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt“, „Zentrum für Ethik und Armutsforschung“) veranstaltet wurde.




  • Buch FreiheitSedmak, C. (Hg.): Freiheit. Vom Wert der Autonomie. Reihe: Grundwerte Europas. Band 2. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2012 (286 pp).

    Die Entwicklung des Freiheitsgedankens und der Forderung nach autonomer Gestaltung des menschlichen Lebens wird hier von renommierten Wissenschaftlern beleuchtet. Sie stellen die Freiheit in den Kontext des europäischen Wertekanons und zeigen, welche Probleme sich mit dem Traum von der Freiheit verbinden.Wie kommt es, dass die Freiheit im Selbstverständnis der meisten europäischen Nationen eine so große Rolle spielt? Welche Traditionen haben das unterstützt, welche behindert? Dieses Problemfeld, das von großer Aktualität ist, wird hier von renommierten Theologen und Philosophen dargestellt. Die Freiheit des Einzelnen und das liberale, tolerante Zusammenleben im Respekt vor der Freiheit anderer musste erst philosophisch begründet werden, bevor es politische Realität werden konnte. Die Grundlagen dieses Prozesses und der damit verbundenen Probleme zu verstehen, ist zentral für jeden zeitgeschichtlich interessierten Menschen. Zum ersten Mal wird die Entwicklung der europäischen Freiheitsidee hier im Zusammenhang gewürdigt.

2011

  • Hörmann, R. u.a. (Hg.): Ferdinand Ebner: Tagebuch 1917. In: Ferdinand Ebner: Gesammelte Werke, hg. v. Heinrich Schmidinger und Walter Methlagl. LIT Verlag: Wien 2011.



  • Kapferer, E.: Journalistenwerkstatt „Medienethik“. Beilage zu „Der österreichische Journalist“, „Medienmagazin“, „Der Schweizer Journalist“. Oberauer Verlag: Eugendorf 2011.



  • Buch Marktwirtschaft für MenschenKapferer, E.;Sedmak, C. (Hg.): Marktwirtschaft für Menschen. In: Wissenschaftliche Schriftenreihe der Wirtschaftskammer Salzburg (gem. mit Kurt Oberholzer). LIT Verlag: Münster, Wien 2011.

    Kann Wirtschaften ethisch sein? Kann Ethik wirtschaftlich sein? Sind Unternehmen vor, in und nach Krisenzeiten lernfähig, und ist es die Wirtschaftspolitik? Was heißt "Verantwortung", wenn es etwa um globale Finanzmärkte oder um private Geldanlagen geht? Was, wenn wir von Sozialleistungen sprechen? Nachhaltiges, ethisches Wirtschaften öffnet Möglichkeiten wie auch Spannungsfelder. Das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) stellt kleine wie große Betriebe vor Herausforderungen und bietet Chancen. Wirtschaft trägt Verantwortung - in vielen Facetten und auch in Zukunft.Der vorliegende Band, entstanden aus einer gemeinsamen Tagung der Wirtschaftskammer Salzburg mit der Salzburg Ethik Initiative und dem Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg, stellt Fragen, diskutiert Antworten und sucht neue Wege zu einer "Marktwirtschaft für Menschen" aus den Perspektiven von Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche.



  • Koch, A. (Hg.): Innovations in GIS. Förderpreis 2011 Runder Tisch GIS e.V., ausgewählte Nachwuchsbeiträge (gem. mit Andreas Donaubauer). abc Verlag: Bonn 2011.



  • Neumaier, O.: Ein Philosoph mit “Bodenhaftung”. Zu Leben und Werk von Joseph Maria Bochenski (gem. mit Edgar Morscher und Peter Simons). Academia: Sankt Augustin 2011.



  • Schweiger, G.: Dialektische Naturphilosophie. Geschichte – Probleme – Perspektiven, Peter Lang: Frankfurt am Main 2011.



  • Buch Decent WorkSedmak, Clemens (ed.): Decent Work and Unemployment (with Christiana Bagusat and William Keenan). In: Perspectives on Social Ethics (ed. by Otto Neumaier and Clemens Sedmak). Volume 3. LIT Verlag: Münster 2011.

    This volume of 23 essays on diverse aspects of the complex and challenging concept of "decent work" has its inception in the "Impulses of Salzburg 2009". Questions of decent work and decent unemployment have become especially salient in times of an economic and financial crisis. The establishment of decent working conditions and decent unemployment provisions - a complex matter of securing the right ethical mix of security and incentives - are perceived as major challenges not only for developing and undeveloped countries, which still don't have stable economies and where the rate of poverty and corruption is still high, but also for "developed" societies themselves.



  • Buch Capability ApproachSedmak, Clemens (Hg.): Der Capability-Approach in sozialwissenschaftlichen Kontexten. Überlegungen zur Anschlussfähigkeit eines entwicklungspolitischen Konzepts (gem. mit Bernhard Babic, Reinhold Bauer und Christian Posch). VS Verlag Springer: Wiesbaden 2011.

    Der vorliegende Sammelband entstand auf Grundlage eines Fachgesprächs, das im Juli 2009 am Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg zur Theorienlandschaft des Fähigkeitenansatzes stattfand. Der Band verbindet Ansätze aus der Entwicklungspsychologie, der Sozialisationsforschung, der Sozialpsychologie, der Gemeindepsychologie, der Gesundheitspsychologie, der Pädagogik, der Philosophie - also Ansätze wie Salutogenese, Resilienz, Selbstwirksamkeit, Ressourcenorientierung, Sozialkapital, Partizipation usw. - mit dem capability-approach. Es wird deutlich, wie der Fähigkeiten-Ansatz für die empirische Arbeit mit von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen nutzbar gemacht werden kann.



  • Sedmak, Clemens (Hg.): Die Seele Europas. Papst Benedikt XVI. und die europäische Identität (gem. mit Stephan O. Horn). Verlag Friedrich Pustet: Regensburg 2011.
  • News
    Am 24. Januar ist österreichweit der "Tag der Elementarbildung" und vielerorts machen Initiativen auf sich aufmerksam.
    Bekenntnis zu Väterkarenz: Uni Salzburg nimmt teil am österreichweiten Aktionstag von UniKid-UniCare. Vier Väter zeichnen im Kurzfilm „Papa mit Kind zu Hause?“ ein Stimmungsbild und geben Einblick in persönliche Erfahrungen.
    Das Team des Kooperationsschwerpunktes Wissenschaft und Kunst an der Universität Salzburg und am Mozarteum lädt zu den beiden Veranstaltungen ein.
    "Der Weg aus der Armut ist der Schulweg." Die Universitätsbibliothek Salzburg unterstützt ein Schulprojekt von EcoHimal in Nepal.
    Der Vortrag verfolgt die Rezeption konfuzianischen Denkens in der klassischen deutschen Philosophie von Leibniz und Wolff über Herder zu Hegel und Schelling.
    Der Paris Lodron-Ball 2018 ist ausverkauft. Leider sind auch keine Restkarten mehr verfügbar und es gibt keine Abendkassa! Danke.
    Die Anglistikprofessorin Simone Pfenninger von der Universität Salzburg hat in ihrer Langzeitstudie gezeigt, dass ein früher Fremdsprachenunterricht - so wie er derzeit in Europa durchgeführt wird - kaum Vorteile bringt. Für ihre Forschungen über die Rolle des Alters zu Lernbeginn einer Fremdsprache wird Pfenninger nun mit dem renommierten Preis der Conrad-Ferdinand-Meyer-Stiftung ausgezeichnet. Die Ehrung findet am 19. Jänner 2018 in Zürich statt. Die Preissumme beträgt 20.000 Franken.
    Am 17. Mai 1999 fanden in Israel Wahlen zur Knesset statt. Spitzenkandidat der Arbeiterpartei war Ehud Barak. Sein damaliger Gegner Benjamin Nethaniahu vom Likudblock unterlag. Vier Studierende der Universität Salzburg drehten vor und nach dieser Wahl eine Dokumentation über das "Land am Scheideweg". Ohne Ari Rath wäre dieser Film nie zustande gekommen.
    Anfang Dezember wurde die Preisgeldurkunde über 3000 Euro an Dr. Göttig zugestellt, mit denen der Promotion Prize Award dotiert ist. Der Preis wurde für langjährige erfolgreiche Forschung auf dem Gebiet der medizinisch und biochemisch wichtigen Gewebekallikreine (KLK-Proteasen) des Menschen verliehen.
    Stefanie Manhart und Martin Happ wurden kürzlich mit dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ausgezeichnet. Prämiert wurden die besten Diplom- und Masterarbeiten des Studienjahres 2016/17.
  • Veranstaltungen
  • 23.01.18 Elisa Tizzoni PhD - The breakthrough of tourism in a rurbanised area: territorial change and conflicts in Val di Magra (1945-1975).
    24.01.18 "Go International" - Praktikum im Ausland
    25.01.18 Some applications of number theory
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