Benützungsordnung

(gemäß Neuverlautbarung im Mitteilungsblatt der Paris Lodron-Universität Salzburg am 3. 2. 2000 als Anlage 2 D der Satzung der Paris Lodron-Universität Salzburg)

§ 1 ALLGEMEINES

§ 1. (1) Wer die Räumlichkeiten der Bibliothek betritt oder ihre Dienstleistungen in Anspruch nimmt, unterwirft sich den Regelungen der jeweils gültigen Fassung der Universitätsbibliotheksverordnung (UBV).

(2) Der Bund haftet nur für solche Schäden, die Besucherinnen beziehungs- weise Besucher oder Benützerinnen beziehungsweise Benützer der Universitätsbibliothek aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Bibliotheksbediensteten oder ihrer Erfüllungsgehilfen erlitten haben.

§ 2 ENTLEHNBERECHTIGTER PERSONENKREIS

§ 2. Das Recht zur Entlehnung von Beständen der Universitätsbibliothek Salzburg steht zu: 1. Angehörigen der Paris Lodron-Universität Salzburg;
2. Angehörigen anderer Universitäten und Fachhochschulen am Universitäts- ort;
3. Personen über 18 Jahre mit ihrem Hauptwohnsitz in Österreich;
4. Personen unter 18 Jahren haben grundsätzlich eine eingeschränkte Entlehnberechtigung, deren Umfang nach Maßgabe der Haftungsüber-nahme durch die Erziehungsberechtigten vom Bibliotheksdirektor oder von der Bibliotheksdirektorin festgelegt wird.
5. Für die Entlehnung an den Fakultäts- und Fachbibliotheken gelten gesonderte Modalitäten (siehe jeweiliger Aushang).

§ 3 ÖFFNUNGSZEITEN

§ 3. (1) Die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek (Hauptbibliothek, Fakultäts- und Fachbibliotheken) werden durch die Rektorin oder den Rektor nach Anhörung der Bibliotheksleiterin oder des Bibliotheksleiters, Des Dienststellenausschusses und des zuständigen Beirats festgesetzt. Sie werden durch Aushang und Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Paris Lodron Universität Salzburg bekanntgegeben.

(2) Zur Durchführung unerlässlicher organisatorischer Arbeiten kann die Bibliothek vorübergehend geschlossen werden; diese Schließung wird durch Aushang und durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Paris Lodron Universität Salzburg bekanntgegeben.

§ 4 ORDNUNG UND SICHERHEIT

§ 4. (1) Vor Betreten der Bibliothek sind insbesondere Mäntel und dergleichen sowie Taschen in der Garderobe beziehungsweise in den Schließfächern zu deponieren. Die Verwendung von Rollschuhen und sonstigen Sportgeräten ist in der Bibliothek nicht erlaubt. Den Anordnungen des Bibliothekspersonals ist Folge zu leisten.

(2) Für abhandengekommene Gegenstände wird nur gemäß § 1 Abs. 2 gehaftet.

(3) In den Lesesälen und anderen Benützungsräumen der Bibliothek ist das Rauchen, Essen und Trinken sowie der Gebrauch von Handys, Pagern und dergleichen nicht gestattet.

(4) Das Mitbringen von Gegenständen, die eine Gefährdung von Personen oder Sachen darstellen oder den Benützungsbetrieb behindern, sowie das Mitbringen von Tieren ist verboten.

(5) Alle Bücher und sonstigen Informationsträger sowie der Inhalt von allenfalls in die Lesesäle mitgebrachten Handtaschen und Aktenmappen sind im Hinblick auf die Sicherung der Bibliotheksbestände dem zuständigen Personal vorzuweisen.

(6) Das Inventar der Bibliothek und die von ihr verwalteten Werke sind mit größter Schonung zu behandeln. Für die Beschädigung oder den Verlust ist nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen Ersatz zu leisten.

(7) Personen, die trotz Abmahnung wiederholt gegen die Benützungsordnung verstoßen und deren Zulassung zur Benützung bereits nach einmaligem schwerwiegenden Fehlverhalten untragbar erscheint, wird das Benützungsrecht eingeschränkt oder, wenn auf keine andere Art Abhilfe geschaffen werden kann, auf Dauer entzogen. Diese Beschränkungen oder der gänzliche Ausschluß von der Benützung bedürfen einer Verfügung durch die Bibliotheksdirektorin beziehungsweise den Bibliotheksdirektor oder die Leiterinnen beziehungsweise die Leiter der Organisationseinheiten.

§ 5 BENÜTZUNG DER UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK

§ 5. (1) Die Freihandbestände in den Lesezonen sind frei zugänglich benützbar. Die Werke der Freihandbestände  können von Benützerinnen oder Benützern selbst aus den Regalen genommen werden; nicht mehr benötigte Werke sind nach Möglichkeit an ihren Platz zurückzustellen.

(2) Die Bereitstellungsfrist (Reservierung) der aus den Magazinen der Hauptbibliothek für die Benützung bestellten Werke sowie für reservierte Werke aufgrund von Vormerkungen beträgt sieben Tage.

(3) Die Geräte der "Mediathek" stehen ausschließlich zum Zweck der Benützung von nicht gedruckten Informationsträgern aus den Beständen der Bibliothek zur Verfügung. Die Benützung von Software hat entsprechend den Bestimmungen des Urheberrechtes, der einschlägigen Lizenzbestimmungen der Hersteller und der Benützungsordnung des Zentralen Informatikdienstes zu erfolgen. Für Schäden aus der Verwendung solcher Informationsträger (z. B. durch Computerviren) wird keine Haftung übernommen.

§ 6 ENTLEHNUNG

§ 6. (1) Die Entlehnung von Büchern und anderen Informationsträgern ist nur nach Ausweisleistung gestattet.

(2) Die Bibliotheksdirektorin oder der Bibliotheksdirektor legt im Einvernehmen mit den zuständigen Beiräten die Zahl der gleichzeitig entlehnbaren Bände pro Person und die Entlehnfristen fest. Diese werden durch Aushang und durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Paris Lodron Universität Salzburg bekanntgegeben. § 5 Abs. 1 gilt sinngemäß.

(3) Werke von Freihandbeständen der Hauptbibliothek können nur mit besonderer Genehmigung kurzfristig entlehnt werden.

(4) Von der Entlehnung ausgeschlossen sind Werke, die wegen ihres Wertes besonderer Sicherungsmaßnahmen bedürfen, insbesondere: - Handschriften, Handzeichnungen, Graphiken, Wiegen- und Frühdrucke;  - Karten, Tafelwerke, wertvolle Kunstbildbände; - Druckwerke, deren Erscheinungsjahr vor dem Jahr 1850 liegt; - großformatige Werke, Zeitungen, Loseblattsammlungen, Mikroformen; - ungebundene Werke, wie Zeitschriftenhefte und Ähnliches, gebundene Zeitschriften der Fakultäts- und Fachbibliotheken; - sonstige wertvolle und schwer ersetzbare Werke, z.B. aus der Hermann-Bahr-Bibliothek (Hauptbibliothek).

(5) Die Benützung von Werken, deren Aufbewahrung im Hinblick auf ihren Wert besondere Sicherungsmaßnahmen oder konservatorische Vorkehrungen erfordert, ist nur mit Genehmigung in den für die Benützung solcher Werke bestimmten Räumen zulässig. Hierbei sind den Benützerinnen und Benützern die allenfalls erforderlichen zusätzlichen Bedingungen bekanntzugeben. Die Genehmigung wird nur bei Glaubhaftmachung eines berechtigten wissenschaftlichen oder beruflichen Interesses erteilt.

(6) Für Werke, die im Wege der Fernleihe besorgt werden, gelten die Auflagen der gebenden Bibliothek.

§ 7 SICHERSTELLUNG

§ 7. Die Sicherstellung einschließlich Kautionserlegung regelt § 8 UBV. Für die verspätete Rückstellung von Informationsträgern wird eine Entschädigungs- und Überschreitungsgebühr eingehoben. Hinsichtlich der Fälligkeit und Höhe der jeweiligen Mahn- und Überschreitungsgebühr gilt § 9 UBV.

§ 8 HERSTELLUNG VON KOPIEN

§ 8. Die Herstellung von Kopien darf nur im Einklang mit den urheberrechtlichen Bestimmungen erfolgen.

§ 9 GARDEROBENORDNUNG

§ 9. (1) Die Garderobenschränke dürfen nur tagsüber benützt werden.

(2) Das Mitnehmen von Schlüsseln ohne Benützung der Garderobenschränke ist nicht gestattet.

(3) Gegenstände, die über Nacht in den Garderobenschränken verbleiben, werden eingezogen und beim Bibliothekspersonal zur Abholung deponiert. Dieses ist berechtigt, der Überbringerin oder dem Überbringer des Schlüssels ohne Prüfung der Berechtigung die eingezogenen Gegenstände auszuhändigen.

(4) Bei Verlust des Schlüssels ist ein Ersatz in der Höhe der jeweiligen Anschaffungskosten zu leisten.

(5) Die Aufbewahrung von Geld und Wertsachen in den Garderoben-schränken ist verboten.

§ 10 BEREITSTELLUNG UND VERWALTUNG DEZENTRALER BESTÄNDE IN INSTITUTEN

§ 10. (1) Die noch nicht in Fakultäts- und Fachbibliotheken integrierten dezentralen Bestände stellen Bestandteile der Universitätsbibliothek Salzburg dar und werden als Dauerentlehnungen in den Instituten bereitgestellt.

(2) In Hinblick auf die unterschiedliche Ausstattung der Institute werden Öffnungszeiten und Modalitäten der Benützung und Entlehnung einvernehmlich zwischen den Leiterinnen oder Leitern der Institute und der Bibliotheksdirektorin oder dem Bibliotheksdirektor festgelegt. Diese individuellen Sonderregelungen bilden einen integrierenden Bestandteil der jeweiligen Instituts- und Benützungsordnungen.

(3) Zum Zweck der Gewährleistung der ordnungsgemäßen Verwaltung haben die Bibliotheksbediensteten das Recht, auf diese Bestände zuzugreifen.

(4) Die Vorschriften der Garderobenordnung (§ 9) gelten sinngemäß.

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