FORSCHUNGSSTIPENDIEN

Eine Beihilfe zur Durchführung eines wissenschaftlichen Projekts (i.R.e. Dissertation).

Höhe des Forschungsstipendiums:

  • monatlich € 600,--
  • mittels des Forschungsstipendiums muss nicht die Finanzierung des gesamten Projektes gedeckt sein

Ausschreibungskriterien generell

Zugelassen:

  • Absolventen/innen von Diplom- bzw. Master- und Doktoratsstudien (abgeschlossenes Studium (Ausnahme: Bachelorabschluss))
  • Die Paris Lodron Universität Salzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils bei der Vergabe von Forschungsstipendien an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. In diesem Sinne werden Anträge von Frauen bei gleicher Qualifikation solange bevorzugt behandelt, bis zumindest 40% des zur Verfügung stehenden Budgets an Frauen vergeben werden kann.

 

Kriterien:

  • Abgeschlossenes Studium (Ausnahme: Bachelorabschluss)
  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung von EU-BürgerInnen analog zum § 4 StudFG
  • Das mittlere monatliche Zusatzeinkommen während der Laufzeit darf den Betrag von € 1.100,-- (netto) nicht übersteigen
  • Mit dem Forschungsstipendium ist ein wissenschaftliches Projekt an einem Fachbereich, der School of Education oder einer besonderen bzw. interuniversitären Einrichtung der Universität Salzburg durchzuführen. Dabei kann es sich um ein von der Bewerberin bzw. von dem Bewerber selbst eingebrachtes Projekt oder um ein an der Organisationseinheit bereits bestehendes Projekt handeln.
  • Das Projekt muss i.R.e. Dissertation durchgeführt werden. Für diese muss eine positiv beurteilte Disposition vorliegen.
  • Die Bewerbung für ein weiteres Stipendium für ein und dasselbe Projekt ist in jedem Fall anzugeben.

 

 Vergabemodalität:

  • Vergabe: jährlich
  • Dauer eines Forschungsstipendiums: 6 bis 7 Stipendienmonate
  • Ausschreibung: generell meist im Mai
  • Bewerbungsfrist: generell meist Mitte/Ende Juli für das laufende Kalenderjahr
  • Altersbegrenzung: keine

 

Beizulegende Unterlagen:

  • Projektbeschreibung (max. 3 Seiten)
  • Darstellung der angewandten Methodik (Vorgehensweise bei der Abwicklung des Projektes, eingesetzte Mittel, etc.)
  • Befürwortung des Projektes durch den/die Projektbetreuer/in
  • ev. zusätzliche Qualifikationsnachweise (Publikationen, Vorträge, etc.)
  • Abschlusszeugnis der jeweiligen Studienrichtung (z.B. Masterzeugnis)
  • Ausführlicher Lebenslauf
  • Nachweis für Entsprechung gem. § 4 Studienförderungsgesetz (z.B. Staatsbürgerschaftsnachweis)
  • Eidesstattliche Erklärung, dass die angegebene Einkommenshöhe nicht überschritten wird
  • Bestätigung der positiv beurteilten Disposition (Information erhältlich im Prüfungsreferat bzw. bei den Einreichstellen)
  • Formblatt für administrative Angaben

 

Bei der fachlichen Beurteilung der Projektarbeit geht die Jury von folgenden Kriterien aus:

  • Wissenschaftlicher Nutzen (geltend für Grundlagenforschung)
  • Innovation, Originalität der Zielsetzung (geltend für Grundlagenforschung)
  • Wirtschaftlicher Nutzen (geltend für Grundlagenforschung wie für Angewandte Forschung)
  • Qualität der angewandten Methodik
  • Bei mehreren Projektmitarbeitern/innen: Beitrag des/der Bewerbers/in (Erläuterungen dazu können z.B. bei der Darstellung der angewandten Methodik vermerkt werden (max. 1 Seite))

 

Unterlagen zu richten an:

Die vollständigen Ansuchen müssen bei folgenden Stellen eingereicht werden (sowohl in Papierform als auch elektronisch als PDF (unterschriebene Beilagen und Nachweise in gescannter Form)).

  • Theologie: Marietta Heinrich, Katholisch-Theologische Fakultät, Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg; DW: 2502 (Marietta.Heinrich(at)sbg.ac.at)
  • RW: Petra Geiger, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Churfürststraße 1, 5010 Salzburg; DW: 3006 (petra.geiger(at)sbg.ac.at)
  • KGW: Nina Weinhold, Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät, Erzabt Klotz Straße 1, 5020 Salzburg; DW: 4008 (nina.weinhold(at)sbg.ac.at)
  • NW: Isolde Rehrl, Naturwissenschaftliche Fakultät, Hellbrunnerstraße 34, 5020 Salzburg; DW: 5000 (isolde.rehrl(at)sbg.ac.at)
  • IFFB SBW: Mag. Sabine Brillinger, IFFB Sport und Bewegungswissenschaft, Schlossallee 49, 5400 Hallein, DW: 4852 (sabine.brillinger(at)sbg.ac.at)
  • SOE: Mag. Till Mayrhofer, School of Education, Erzabt Klotz Straße 1, 5020 Salzburg, DW: 7300 (till.mayrhofer(at)sbg.ac.at)

Anträge von Bewerbern/innen folgender Interfakultärer (Fach)Bereiche sind an folgende Stellen zu versenden:

  • Interfakultärer Fachbereich Gerichtsmedizin und forensische Neuropsychiatrie: an das Fakultätsbüro der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
  • Interfakultärer Fachbereich Geoinformatik – Z GIS: an das Fakultätsbüro der Naturwissenschaftlichen Fakultät
  • Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst: an das Fakultätsbüro der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät

 

Hinweis:

  • Die Anträge werden in den Sommer-, Herbstmonaten geprüft, die uniweite Vergabeentscheidung folgt in der Regel Ende des Jahres. Im Falle einer Zusage startet die Auszahlung voraussichtlich im Jänner des darauffolgenden Kalenderjahres.
  • Im Falle einer Zusage wird nach Ablauf der Stipendienauszahlung der Projektbetreuer bzw. die Projektbetreuerin um eine kurze (ca. 1/2 Seite) Auskunft über die Verwendung der Gelder gebeten.
  • Im Falle einer Nichtberücksichtigung steht es dem/r Antragsteller/in frei, sich bei der folgenden Ausschreibung für ein Forschungsstipendium erneut zu bewerben.
  • Die Vergabe der Forschungsstipendien erfolgt im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung.
  • Auch bei Vorliegen der oben genannten Bewerbungsvoraussetzungen besteht kein Rechtsanspruch auf Zuteilung bzw. auf eine gewisse Höhe der Forschungsstipendien.
  • Die Antragsteller werden über die Entscheidung schriftlich in Kenntnis gesetzt.
  • Die nächste Ausschreibung von Forschungsstipendien wird im darauffolgenden Kalenderjahr erfolgen.
  • Den Bewerberinnen und Bewerbern steht bezüglich ihrer an der Universität Salzburg im Rahmen der Bewerbung gespeicherten Daten grundsätzlich das Recht auf Auskunft, Richtigstellung und Einschränkung, Widerspruch zu einer Datenverarbeitung sowie Löschung zu, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Wenn ein/e Bewerber/in glaubt, dass gegen datenschutzrechtliche Vorschriften verstoßen wird, kann er/sie sich unter der E‑mail‑Adresse datenschutz(at)sbg.ac.at oder bei einer Datenschutzbehörde beschweren. Weitere Informationen - siehe unter www.uni-salzburg.at/impressum

 

Ihre Ansprechperson:

Mag. Elisabeth Egger (DW 2453, e.egger(at)sbg.ac.at), Dienstleistungseinrichtung: Forschungsservice, Universität Salzburg, Kapitelgasse 4-6, 5020 Salzburg

 

 

  • News
    Die Österreichische Forschungsgemeinschaft, getragen von Bund und Ländern, gibt sowohl der Wissenschaftsförderung als auch der Wissenschaftspolitik in Österreich neue Impulse und dient der Zukunftsorientierung und Qualitätssicherung von Forschung und Lehre in Österreich.
    Assoc.Prof. Dr. Kerstin Hödlmoser vom Centre for Cognitive Neuroscience wurde am 16. November der Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für ihre Habilitation „Functional Impact of Sleep on Declarative and Motor memory over the Lifespan“ verliehen.
    Materialchemiker Dipl.-Ing. Miralem Salihovic vom Fachbereich Chemie und Physik der Materialien erhält für die Fortführung seiner Dissertation ein DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).
    Als Mitglied des Netzwerks UniKid-UniCare Austria forciert auch die Universität Salzburg die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie: Mit einem Kurzfilm der KabarettistInnen Kaufmann & Herberstein geht das Netzwerk augenzwinkernd neue Wege.
    Die Tagung wird organisiert vom Österreichischen Institut für Menschenrechte und findet in der Edmundsburg am Mönchsberg, Europasaal, 16 bis 19 Uhr, statt. Eintritt frei! Anmeldung erforderlich unter menschenrechte@sbg.ac.at.
    Die SchülerUNI "Hormone & Gehirn: Wie arbeiten sie zusammen?" stieß auf großes Interesse. Das Team rund um DDr. Belinda Pletzer vom Centre for Cognitive Neuroscience (CCNS) gab Einblick in den Forschungsalltag.
    DONNERSTAG, 21.11.: VORTRÄGE (8.30-19.00h) bei Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, KunstQuartier, Atelier 1.OG // FREITAG, 22.11.: EXKURSION (8.30-16.00h) Gedenkstätte Konzentrationslager Ebensee, Gedenkstätte Mauthausen. Abfahrt: 8.30 Uhr Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1
    Johann Scheutz und Stephan Elspass, beide Germanisten, referieren am MO 25.11. in der Panoramabar in Lehen darüber, wie sich die gesprochene und geschriebene Sprache in Österreich verändern.
    Bühne frei für Ideen und Projekte, die Studierenden an der Uni Salzburg am Herzen liegen! Eine Vernetzungsangelegenheit der besonderen Art bietet jetzt das Career Center am 25.11.2019 beim Fair & Creative Matching Event.
    Im Rahmen der Vortragsreihe Geschichte im Gespräch sowie der Vorlesung "Grundlagen der Mittelalterlichen Geschichte (Christina Antenhofer)" hält Thorsten Hiltmann (Münster) am 26. November 2019 um 09 Uhr im HS 380 einen Vortrag zum Thema Mittelalterliche Heraldik zwischen Kulturgeschichte und neuen digitalen Methoden
    Der Fachbereich Slawistik möchte Sie zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO sehr herzlich zum vierten Teil unserer erfolgreichen Kinoreihe der ost- und mittelosteuropäischen Filme einladen. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    28. bis 30. November 2019 - Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg, Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft, Tanzstudio, Raum 2.105, 2. OG
    Am 29. November 2019 findet die Tagung "Verantwortlichkeit digitalisierter Unternehmen" an der Universität Salzburg statt. Der Fokus liegt dabei auf den ethischen und rechtlichen Auswirkungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz.
    Am Freitag, den 29.11.2019, findet im Haus der Natur in Salzburg das 13. Jahrestreffen vom Network of Biological Systematics (NOBIS) Austria statt. Assoz.-Prof. Dr. Sabine Agatha, Einzellerforscherin am Fachbereich für Biowissenschaften der Universität Salzburg, ist Präsidentin der Gesellschaft und Mitorganisatorin des diesjährigen Meetings.
    Am MO 2.12. findet im Unipark Nonntal ein Empfang anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL) statt. Die Begrüßungsworte spricht Rektor der Universität Salzburg Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert.
    Elektroakustische Musik mit Sounddesigner Martin Löcker (a.k.a. Murmler) gibt es am Dienstag, 3. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Fünfzigzwanzig (Residenzplatz 10, 2. OG, 5020 Salzburg).
    Unter dem Motto "Wage den Blick über den Tellerrand" sind Studierende aller Fakultäten herzlich eingeladen, sich am 5. Dezember im Unipark über die interdisziplinären Studienergänzungen an der Uni Salzburg zu informieren und sich beraten zu lassen.
    Der Fachbereich Linguistik ist Veranstalter der 45. Österreichische Linguistiktagung, die am 6. und 7.12.19 im Unipark Nonntal stattfindet.
  • Veranstaltungen
  • 22.11.19 Exkursion: Massen sterben – landschaftliche, architektonische und materielle Erinnerungen an zwei Weltkriege. Wege des Erinnerns in europäischer Perspektive
    23.11.19 W&K-Forum: Dafür-Sein als Widerständigkeit
    25.11.19 MATCHING EVENT "FAIR & CREATIVE"
    25.11.19 Klever Dance Company beim Dialoge Festival: Tanztheater im Dialog mit der Gesellschaft
    26.11.19 Geschichte im Gespräch
    28.11.19 Fatigue Influence on Inhibitory Control
    28.11.19 Salzburger Museen und Sammlungen - Geschichte vor Ort. Von der Schuhschachtel zum Archiv. Archivieren und Restaurieren in Salzburger Museen und Sammlungen
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