04.08.2014

em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch †

o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch ist am Donnerstag, dem 31. Juli 2014, im 72. Lebensjahr an einer schweren Krankheit verstorben.

Nach dem Studium der Geschichte und der klassischen Philologie an der Universität Wien 1961–1969 sowie der Absolvierung des Ausbildungskurses am Institut für Österreichische Geschichtsforschung  war Dopsch 1969 bis 1980 Assistent bei o. Univ.-Prof. Dr. Hans Wagner am Lehrstuhl für Österreichische Geschichte am Historischen Institut der Universität Salzburg, 1977 erfolgte die Habilitation für das Fachgebiet der mittelalterlichen Geschichte und der Vergleichenden Landesgeschichte mit einer Arbeit über „Das Erzstift Salzburg im Mittelalter“ . 1984 erfolgte der Ruf auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Vergleichende Landesgeschichte an der Universität Salzburg. Heinz Dopsch war 1991 bis 1993 Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät und emeritierte 2011.
Innerhalb der wissenschaftlichen Publikationstätigkeit von besonderer Bedeutung war die von ihm und Hans Spatzenegger herausgegebene „Geschichte Salzburgs – Stadt und Land“, die 1981 bis 1991 in acht Teilbänden erschien.

Heinz Dopsch war ao. Mitglied der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1988), korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (1994), Vorstand des Forschungsinstituts für Koptologie und Ägyptenkunde (1994–2004) als auch Kuriensprecher der Professorinnen und Professoren im Senat (1999–2003). Er hatte die wissenschaftliche Leitung mehrerer großer Ausstellungen inne und koordinierte drei Forschungsprojekte. Öffentlichkeitsarbeit war ihm wichtig, so verfasste er etwa Drehbücher für Fernsehfilme, gab Vortragsreihen an Volkshochschulen und hielt etwa Seminare für Ortschronisten ab.

Seit 1974 engagierte sich Heinz Dopsch als Schriftleiter der Mitteilungen und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, war Kuratoriumsvorsitzender des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Krems (seit 1992) und Präsident der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft (IPG) in Salzburg (seit 2003). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, als letztes den Paracelsusring der Stadt Salzburg.

Mit Heinz Dopsch verliert der Fachbereich Geschichte einen renommierten und kompetenten Universitätslehrer und Wissenschaftler, aber auch einen immer freundlichen und entgegenkommenden Kollegen. Die Universität Salzburg und der Fachbereich Geschichte werden ihm stets ein ehrenvolles Gedenken bewahren.

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    Der Fachbereich Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg freut sich, über eine wegweisende Publikation unseres Kollegen Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Görtschacher gemeinsam mit Prof. David Malcolm von der SWPS University of Social Sciences and Humanities in Warschau informieren zu dürfen.
    Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat Mag. Dr. Daniel Ehrmann, Universitätsassistent und Promovent am Fachbereich Germanistik, ein vierjähriges APART-Stipendium zuerkannt, das er am 1. 3. 2021 antreten wird. Er wird in dieser Zeit sein Habilitationsprojekt „Aggregation. Relationalität und die Konstellationen der Literatur (1650 – 1950). Für ein literarhistorisches Modell mittlerer Reichweite“ bearbeiten.
    Am 05. März 2021 hält Univ. Prof. John W. C. Dunlop einen Vortrag zum Thema "Swarming Behaviour in Confinement - How curved surfaces influence pattern formation in biology." Der Vortrag findet um 14 Uhr online via Webex statt. Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Das Projektförderprogramm für Forschungen zwischen PLUS und südostasiatischen Partneruniversitäten, ASEA-UNINET Call 2021-2022 (Projektdurchführungszeitraum: 1. Oktober 2021 - 30. September 2022) ist ab sofort geöffnet!
    Prof. Dr. Jude Lal Fernando, Assistenzprofessor an der Irish School of Ecumenics am Trinity College Dublin, wird im SS 2021 Lehrveranstaltungen zum Thema "Interreligious Relations in Asia" am Zentrum Theologie Interkulturell bzw. im Bereich Religious Studies anbieten.
    Der Projektantrag BioMat-TEM mit dem Gesamtvolumen von 1,948 Mio € im Rahmen der Infrastrukturförderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) wurde bewilligt.
    Sechs Forscher*innen aus Europa und den USA wurden kürzlich mit dem renommierten IFIP TC13 Pioneer Award für weltweit herausragende Beiträge zum Thema Human-Computer Interaction ausgezeichnet. Darunter der Leiter des HCI an der PLUS, Prof. Manfred Tscheligi.
    Das Semesterprogramm für das Sommersemester ist nun online, und die Lehrveranstaltungen werden in Kürze freigegeben. Wir haben die Angebote im Bereich Entrepreneurship gestärkt. Melde dich bis 14. März 2021 an!
    Wie im Informationsschreiben von Bundesminister Faßmann vom 02.12.2020 angekündigt, findet vom 23.08. bis 03.09.2021 (Burgenland, Niederösterreich und Wien) bzw. 30.08. bis 10.09.2021 (Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg) jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr in den Räumen ausgewählter Schulen, wieder die Sommerschule 2021 statt.
    Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen veranstaltet gemeinsam mit der Universität Fribourg eine interdisziplinäre online-Tagung vom 16.-17. April 2021 (Start am 16. April 2021 um 14:15 Uhr).
    Aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens wird der Lehr- und Prüfungsbetrieb im gesamten Sommersemester im Distanzmodus durchgeführt.
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Daran interessiert, Lehrer*in zu werden? Informiere dich am virtuellen Tag der offenen Tür der Paris Lodron Universität Salzburg zu deinem Lehramtsstudium in Salzburg!
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