Am 3. Dezember 1998 wurden die „Grundsätze der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden“ verabschiedet. Diese „Washington Principles“ oder „Washingtoner Erklärung“ genannte Bereitschaftserklärung haben mehr als 40 Staaten, darunter auch Österreich, unterschrieben. Das Ziel dieser Einigung besteht darin, während der NS-Zeit entzogene Kunstwerke zu identifizieren, die Eigentümer/innen oder deren Erben/Erbinnen  ausfindig zu machen und faire und gerechte Lösungen für  Restitutionen zu finden. Die Grundlage für die NS-Provenienzforschung in Österreich bildet das Bundesgesetz über die Rückgabe von Kunstgegenständen vom 4. Dezember 1998 (BGBl. I, 181/1998). Damit wurden österreichische Bundesmuseen und Sammlungen verpflichtet, in ihren Bestände NS-Raubgut zu suchen und dieses wenn möglich zu restituieren.  

Die Universität Salzburg und damit die Universitätsbibliothek – durch das Kunstrückgabegesetz von 1998 weder zur Erforschung ihrer Bestände noch zu Rückgaben verpflichtet – hat sich dennoch 2009 entschlossen, ihre Geschichte während der Jahre von 1933 bis 1945 zu erforschen und ihre Bestände nach NS-Raubgut zu durchsuchen und dieses zu restituieren.  

Im Sinn des Gedenkens wird der Nachweis der geraubten Bücher und Graphiken nach deren Restitution nicht aus dem Online-Katalog gelöscht, sondern dauerhaft als „NS-Raubgut“ gekennzeichnet und als „virtuelles Mahnmal“ für das geschehene Unrecht etabliert werden.

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    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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