Universitätsbibliothek Salzburg –
»… gegen das Vergessen«
30. April 1938 – 30. April 2013  

75 Jahre nach der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten auf dem Residenzplatz in der »schönen Stadt« Salzburg (Georg Trakl) erinnerte die Universitätsbibliothek Salzburg an dieses erschreckende Fanal. Die gesamte Fensterfront zur Hofstallgasse im Erdgeschoß der Universitätsbibliothek wurde zum Erinnerungspfad. Die Inhalte der »Gedenkfenster« stützten sich auf zeitgenössische Salzburger Quellen und die wissenschaftliche Aufarbeitung. Es sollte aufgezeigt werden, wohin die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit sowie der Freiheit der Kunst letztendlich führen können.

Die Universitätsbibliothek Salzburg thematisierte im Projekt »…gegen das Vergessen« die Problematik von Zensur und öffentlicher Vernichtung von Kunst und Kultur im Kontext der deutschen Bücherverbrennungen von 1933. Bereits während des Austrofaschismus (1934–1938) wurden Gewerkschaftsbüchereien geschlossen und vor allem marxistische und sozialdemokratische Bücher aus den öffentlichen Büchereien entfernt. Doch erst nach dem »Anschluss« kam es am 30. April 1938 in Salzburg zur ersten und einzigen öffentlich inszenierten Bücherverbrennung in Österreich in Nachahmung der Bücherverbrennungen 1933 in Deutschland.

Wissenschaftlichen Bibliotheken war die Sammlung und Aufbewahrung verbotener Literatur unter strengen Auflagen und Einschränkung der Nutzung erlaubt. Daher hat die »Studienbibliothek«, die Vorgängerin der Universitätsbibliothek Salzburg, kein Buch für die Bücherverbrennung ausgesondert.

Broschüre

  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Impressum
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg