Mobilitätsmanagement der Universität Salzburg

PLUS-Mobilitätsanalyse 2013   

Im Rahmen einer interdisziplinären Projektlehrveranstaltung unter Leitung von Armin Mühlböck und Franz Kok wurde im Sommersemester 2013 eine Analyse des Mobilitätsverhaltens von Studierenden und MitarbeiterInnen der Universität durchgeführt. Im Vergleich zur ersten Mobilitätsanalyse 2008 wurden dabei bemerkenswerte Veränderung festgestellt.  Der Radverkehr hat bei MitarbeiterInnen und Studierenden gegenüber 2008 nochmals zugelegt und hat nun einen Anteil von 48% bzw. 43%. Dasselbe trifft auf den Autoverkehr zu (+1% bzw. +7% auf 24% bzw. 20%), was hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit nicht erfreulich ist. Rückgänge im Anteil der Verkehrsmittel für den Weg von/zur Uni verzeichnet leider der öffentliche Verkehr, bei den Mitarbeiterinnen mit -3% und bei den Studierenden mit -4%.

Für das Mobilitätsmanagement der Universität sind diese Daten eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Strategie und Maßnahmen: Die Radverkehrsförderung wird offensichtlich positiv aufgenommen, die Steigerung des motorisierten Individualverkehrs, insbesondere bei den Studierenden, ist im Wesentlichen ein Ergebnis der anhaltenden Veränderung der Lebensverhältnisse. Hohe Wohnraumkosten und eine steigende Berufstätigkeit bei Studierenden führt auch zu immer größeren Wegstrecken und Verkehrsaufkommen. Die geringe Attraktivität des öffentlichen Verkehrs, was Kosten und Versorgungsqualität im Zentralraum Salzburg angeht, ist ein weiterer Grund um auf Auto (aus dem Umland) und Fahrrad (im Zentralraum) umzusteigen. Die Schlussfolgerungen für das Mobilitätsmanagement sind klar: Die Förderung des Radverkehrs wird weitergeführt, im Bereich des öffentlichen Verkehrs im Zentralraum soll das Lobbying für eine qualitative Verbesserung des Angebots verstärkt werden.

Als Altstadtuniversität sind wir trotz Fortschritten im Ausbau der S-Bahn durch die umständliche und unzuverlässige O-Busanbindung über Salzburg-Süd und Hauptbahnhof nicht gut erreichbar, die Haltestelle Salzburg-Mülln zu weit von Uni-Standorten entfernt. Gemessen an der Länge des Streckennetzes werden die Preise des ÖV als zu hoch wahrgenommen, die Konsequenzen sind der steigende PKW- und Radanteil am Weg von/zur Uni. Die Fortsetzung des Mobilitätsmanagement der Universität wird von 93% gewünscht – Mobilität ist ein heißes Thema an dem die Universität auch weiter arbeiten wird.  

Abbildung 1945169.JPG

Dieses Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert.

  • ENGLISH English
  • News
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
  • Veranstaltungen
  • 18.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg