Geographies of Uneven Development - Wirtschafts- und Sozialgeographie

Masterschwerpunkt

Im Mittelpunkt des Masterschwerpunkts Geographies of Uneven Development – Wirtschafts- und Sozialgeographie stehen Prozesse ungleicher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung auf und zwischen unterschiedlichen räumlichen Maßstabsebenen, zwischen und innerhalb verschiedener Wirtschaftssektoren sowie zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsschichten und sozialen Kontexten.

Gegenstand des Studiums ist auch die Mobilität von Menschen, Waren und Kapital, die Ausdruck ungleicher Entwicklung ist und es erlaubt, historisch unterschiedlich geprägte Räume miteinander zu verbinden. Quer zu diesen Prozessen werden geschlechtsspezifische Ungleichheiten behandelt. Die Studierenden erlernen Theorien und Konzepte um Akteure, Prozesse und Strukturen der gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung in einer raum-zeitlichen Perspektive zu erfassen. Sie eignen sich profunde Kompetenzen in qualitativen und quantitativen sozialwissenschaftlichen Methoden an.

Flyer - Geographies of Uneven Development

Bild

Territory size shows the proportion of all people living on US$10 purchasing power parity or less a day worldwide, that live there. Quelle: Worldmapper

Soziale Disparitäten und ungleiche öknomische Entwicklung

Ausgehend von den vielfältigen, heterogenen und komplexen Veränderungen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns, werden soziale Disparitäten auf vorrangig lokalen bis regionalen Ebenen thematisiert, wohingegen ungleiche ökonomische Entwicklungen vorrangig auf regionalen bis globalen Ebenen in den Blick genommen werden. Städtische Verhältnisse der räumlich ungleichen Verteilung sozialer Gruppen mitsamt ihren Folgen für Partizipation, Inklusion bzw. Exklusion, individuellen wie kollektiven Verwirklichungschancen und identitären Handlungsspielräumen werden vermittelt. Diese Fragestellungen werden gleichermaßen für die Behandlung regional ungleicher Entwicklungen aufgegriffen, wobei ein Schwerpunkt auf österreichische und europäische Verhältnisse gelegt wird.

Der Masterschwerpunkt Geographies of Uneven Development –Wirtschafts- und Sozialgeographie integriert im Wahlfachmodul Lehrveranstaltungen aus unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Nachbarwissenschaften, die sich ebenfalls mit Prozessen wirtschaftlich und gesellschaftlich ungleicher Entwicklung befassen. Auch methodische Erweiterungen in der Statistik, Modellierung und der Geoinformatik können optional gewählt werden.

Der Studienschwerpunkt  orientiert sich an folgenden Berufsfeldern: Stadt-, Regional- und Landesplanung, öffentliche Verwaltung, Regionalforschung, Wirtschaftsforschung, Unternehmens- und Marktforschung, Unternehmensberatung, internationale Organisationen, Entwicklungsforschung und Entwicklungszusammenarbeit.

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    Am Do 23.11., 19 Uhr, spricht Alt-Bundespräsident Dr. Heinz Fischer über "Demokratie im Wandel". Veranstaltungsort der 38. Salzburger Vorlesung ist die Große Universitätsaula am Max-Reinhardt-Platz. Bitte um Anmeldung: hier
    Rund 200 Vertreter/innen aller österreichischen Universitäten und Hochschulen trafen an der Universität Salzburg zusammen, um Entwicklungen der internationalen Zusammenarbeit zu diskutieren.
    Am 22.11.2017 findet im Heimatmuseum Ebensee die Auftaktveranstaltung zu einem gemeinsamen Projekt der Universität Salzburg und des Frauenforums Salzkammergut zum Thema „Frauenarbeit im Blick – Die Geschichte der Arbeiterinnen in der Spinnerei und Weberei Ebensee“ statt.
    Das Universitätsfitnesszentrum präsentiert sich in neuem Kleide. Sechs Jahre nach seiner Eröffnung wurde es jetzt über den Sommer ausgebaut und deutlich vergrößert.
    Nutze die Gelegenheit zu echten Matchings bei Fair & Creative am 22.11.2017 - 11 Unternehmen, Institutionen, Startups wollen mit dir ins Gespräch kommen! 22.11.2017, ARGEkultur Salzburg, 14:00-18:00 Uhr
    „Reshaping European cities? – Exploring policies, practices and everyday realities concerning ‛Airbnbification’” am Fachbereich Geographie und Geologie.
    Am 14. November 2017 stellte die Universitätsbibliothek Salzburg ihre bereits sechste Publikation (»In Stein gemeißelt - Salzburger Barockinschriften erzählen«) in der Reihe uni:bibliothek mehr als 350 interessierten BesucherInnen in der großen Aula der Universität Salzburg vor.
    Dr. Thomas Berger wurde im Rahmen der 17. Österreichischen Chemietage, die vom 25.-28. September 2017 an der Universität Salzburg stattfanden, von der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCh) ausgezeichnet.
    Am Samstag, den 11. November wurde an Rektor Heinrich Schmidinger der Kardinal-Innitzer-Würdigungspreis 2017 in der Kategorie „Geisteswissenschaft“ verliehen.
    Prof. Elisabeth Klaus und Dr. Anita Moser laden zu einem Symposium am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst (Berggasse 12) ein.
    Gastvortrag am Montag, 4. Dezember 2017, 18.30 Uhr mit Dr. Mathias Piana (Augsburg) in der Abguss-Sammlung SR E.33, Klassische und Frühägäische Archäologie, Residenzplatz 1.
    Do 23.11.2017, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer (Wien) - Dämonen in persischen und talmudischen Texten
    Die Forschungsgruppe Medienwandel organisiert zum Thema Fake News eine Veranstaltung mit zwei Podiumsdiskussionen im SN-Saal.
    ICANN gilt als die “Regierung” des Internet. Diese NGO stellt sicher, dass Zugriff und Abruf reibungslos funktionieren und sie vergibt die so genannten Top Level Domains. Ihre zentrale Position im weltweiten Netzwerk hat ICANN aber auch Kritik eingetragen – vor allem die Politik der Berücksichtigung einschlägiger zivilgesellschaftlicher Organisationen gibt zu reden.
    Dr. Maddalena Barenghi, Universität Salzburg, Fachbereich Geschichte, hält am 22.11. am Chinazentrum einen Vortrag über „Writing of Events Past to Understand the Ages to Come: An Introduction to History Writing in Imperial China“.
    Die achte Tagung der "Salzburger interdisziplinären Diskurse" zum Thema Von "schöner Vielfalt" zu prekärer Heterogenität. Bildungsprozesse in pluraler Gesellschaft findet am 30. November und 1. Dezember 2017 im HS 2.407 der School of Education im Unipark Nonntal (Erzabt-Klotz-Straße 1, Salzburg, 2. OG) statt.
    Ingrid Gilcher-Holtey, Uni Bielefeld, hält am 1. Dezember, 19.30 Uhr, einen Gatvortrag über den Künstler als Intellektuellen in der Tradition der Avantgarde (KunstQuartier, W&K-Atelier, Bergstr. 12a, 1. OG).
    Symposium - Freitag, 1. Dezember 2017, 14.00 - 19.30 Uhr, W&K Atelier, Bergstraße 12a, Salzburg. Flucht ist ein zentrales Thema in der medialen Berichterstattung Österreichs, findet aber seit einiger Zeit - und insbesondere seit Sommer/Herbst 2015 - auch in der zeitgenössischen Kunst und Kulturarbeit verstärkt Eingang.
    In der Frühen Neuzeit etabliert sich eine Vielzahl von Vermittlungsfiguren – zwischen Machtblöcken, Staaten, Konfessionen, Sprachen, Kulturen, Statusgruppen, Gattungen, Geschlechtern, Wissenschaften und Künsten.
  • Veranstaltungen
  • 22.11.17 Fair & Creative
    22.11.17 Sozialpädagogische Blicke
    22.11.17 „Writing of Events Past to Understand the Ages to Come: An Introduction to History Writing in Imperial China“
    23.11.17 The dual Minkowski problem
    23.11.17 Vermittlungsfiguren und Vermittlungskonflikte im 17. und frühen 18. Jahrhundert
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