Elektronenmikrosonde

EMS

........ auf der Suche nach neuen Mineralien

Die Elektronenmikrosonde ist ein Analysegerät mit dessen Hilfe es möglich ist in den meisten Festkörpern wie zum Beispiel Mineralen, Gesteinen aber auch Metallen, Keramiken und Gläsern praktisch zerstörungsfrei chemische Analysen durchzuführen.

Dazu wird ein energiereicher Elektronenstrahl im Vakuum auf die Probe geschossen. Dieser regt in der Probe an einem Punkt ein Bündel sehr schwacher Röntgenstrahlen verschiedener Wellenlängen an. Die einzelnen Wellenlängen sind typisch für die jeweiligen Elemente, die die Probe an dieser Stelle aufbauen. Die Intensität der Röntgenstrahlung ist ein Maß für die Konzentration des entsprechenden Elements. Durch eine sinnreiche Anordnung mechanischer und elektronischer Einrichtungen ist es möglich das gesamte Röntgenstrahlenbündel entsprechend den Wellenlängen aufzulösen und die Intensität zu messen. Auf diese Weise können nicht nur einzelne Punkte von Festkörpern untersucht werden, sondern mit Hilfe zusätzlicher Rastereinrichtungen ganze Flächen und letztlich auch ganze Körper in allen Dimensionen beschrieben werden.

Auf Grund der Möglichkeit die meisten Festkörper zerstörungsfrei zu untersuchen ergibt sich ein enorm weites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten die von den Geowissenschaften über die Materialfoschung und weite Bereiche der Technik bis zur Medizin und Biologie hinreichen. Als Beispiel erlaubt diese Methode unter anderem die Bildungsbedingungen von Mineralen und Gesteinen zu bestimmen oder auch neue Mineralien zu entdecken, die ohne diese verfeinerten Methoden unentdeckt blieben.

Natürlich gibt es auch sehr praktische Anwendungen, wie zum Beispiel die Untersuchung von Sedimentgesteinen auf ihre Porengröße und damit ihrer Fähigkeit als Erdölträger zu fungieren. Ein weiters Beispiel wäre etwa die Bestimmung des Silbergehaltes der österreichischen Goldmünzen verteilt über die Jahrhunderte als Ausdruck der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

  • News
    Das PLUS-Team von Scientists4Future nimmt am 24. September am 6. weltweiten Klimastreik in Salzburg teil.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Die 6. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich fand heuer vom 16.9. bis 18.9. an der Universität Salzburg – teilweise in Präsenz, teilweise online - statt. Verabschiedet wurde eine Resolution für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.
    Im Rahmen seines Profils „Räume und Identitäten“ wurde am 30. Jänner 2020 am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität Salzburg die dritte Jahrestagung abgehalten. Die Tagung mit dem Titel „Lebensende in Institutionen“ griff eine brisante soziale Thematik auf.
    Der Orientierungstag ist eine Informations- und Welcome-Veranstaltung, die Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium erleichtert.
    In diesem Semester gibt es ab 28.09.2020 keine persönliche Anmeldung zu den USI-Kursen, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden.
    Die armenische Religionsanthropologin Dr. Yulia Antonyan (Staatliche Universität Jerevan) und die österreichische Armenologin und Leiterin des ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Univ.Doz.Dr.Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk.rer.nat., gehören zu den Siegern eines internationalen Forschungswettbewerb in Armenien.
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
    Bereits zum 10. Mal vergab die PLUS in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 6600 Euro. Zum Jubiläum betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert: „Mit einer Dekade Nachwuchsförderung im MINT-Bereich setzte die PLUS früh einen richtungsweisenden Maßstab, der aktuell mit den MINT-Labs ausgebaut wird. Wegbereiter und Jurykoordinator Maurizio Musso hat neben vielen anderen die Kooperation fruchtbar mitgestaltet.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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