Elektronenmikrosonde

EMS

........ auf der Suche nach neuen Mineralien

Die Elektronenmikrosonde ist ein Analysegerät mit dessen Hilfe es möglich ist in den meisten Festkörpern wie zum Beispiel Mineralen, Gesteinen aber auch Metallen, Keramiken und Gläsern praktisch zerstörungsfrei chemische Analysen durchzuführen.

Dazu wird ein energiereicher Elektronenstrahl im Vakuum auf die Probe geschossen. Dieser regt in der Probe an einem Punkt ein Bündel sehr schwacher Röntgenstrahlen verschiedener Wellenlängen an. Die einzelnen Wellenlängen sind typisch für die jeweiligen Elemente, die die Probe an dieser Stelle aufbauen. Die Intensität der Röntgenstrahlung ist ein Maß für die Konzentration des entsprechenden Elements. Durch eine sinnreiche Anordnung mechanischer und elektronischer Einrichtungen ist es möglich das gesamte Röntgenstrahlenbündel entsprechend den Wellenlängen aufzulösen und die Intensität zu messen. Auf diese Weise können nicht nur einzelne Punkte von Festkörpern untersucht werden, sondern mit Hilfe zusätzlicher Rastereinrichtungen ganze Flächen und letztlich auch ganze Körper in allen Dimensionen beschrieben werden.

Auf Grund der Möglichkeit die meisten Festkörper zerstörungsfrei zu untersuchen ergibt sich ein enorm weites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten die von den Geowissenschaften über die Materialfoschung und weite Bereiche der Technik bis zur Medizin und Biologie hinreichen. Als Beispiel erlaubt diese Methode unter anderem die Bildungsbedingungen von Mineralen und Gesteinen zu bestimmen oder auch neue Mineralien zu entdecken, die ohne diese verfeinerten Methoden unentdeckt blieben.

Natürlich gibt es auch sehr praktische Anwendungen, wie zum Beispiel die Untersuchung von Sedimentgesteinen auf ihre Porengröße und damit ihrer Fähigkeit als Erdölträger zu fungieren. Ein weiters Beispiel wäre etwa die Bestimmung des Silbergehaltes der österreichischen Goldmünzen verteilt über die Jahrhunderte als Ausdruck der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

  • News
    Von 15.-21. Juni 2020 organisiert die PLUS (FB Erziehungswissenschaften) in Kooperation mit dem Stonehill College (USA) ein neues, attraktives Ausbildungsformat für PhD StudentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen. Das „Action Research Summer Camp 2020“ ist Teil des Fulbright Specialist Programs von Fulbright Austria.
    The (English-language) seminar on “Transnational Supply Chains and Domestic Human Rights Litigation” deals with legal questions that arise when human rights abuses in transnational supply chains give rise to domestic law suits.
    ... with an excursion to the European Space Agency and a visit to the new VEGA observatory
    Dr. Alisauskiene bietet im SS 2020 eine Lehrveranstaltung zum Thema "Religionen in Mittel- und Osteuropa nach dem Fall der Berliner Mauer" an. Die LV wird auf englisch abgehalten.
    Die 3. Tagung junger Europarechtler*innen – 3rd Young European Law Scholars Conference (YELS) lädt junge Forscherinnen und Forscher im Europarecht und verwandten Disziplinen zu einer Diskussion über die Gestaltung der Zukunft Europas ein. Internationale Expertinnen und Experten werden dabei die Beiträge der Nachwuchsforscher*innen kommentieren.
    Das Sprachenzentrum der Paris-Lodron-Universität Salzburg hat im Auftrag der Österreichischen Gesundheitskasse – Landesstelle Salzburg Materialien für erwachsene Deutschlernende rund um das Thema „Zahngesundheitsvorsorge“ erstellt. Die Materialien sollen österreichweit in Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen eingesetzt werden und können über die ÖGK – Landesstelle Salzburg bzw. online bezogen werden.
    Achtung: Die LV- und Workshopanmeldung für das Sommersemester-Programm des Career Centers startet am 10.02. um 12:00 Uhr. Begrenzte Kursplätze!
    Der Wissenschaftsbetrieb unterliegt immer mehr der Quantifizierung und Bewertung von Forschungsleistungen, auch bibliometrische Kennzahlen werden zunehmend für Evaluierungen und Benchmarks herangezogen.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Sommersemester 2020
    Fr 28. Februar, 14-20 Uhr und Sa 29. Februar 2020, 9-14 Uhr in der Abguss-Sammlung des FB Altertumswissenschaften, Residenzplatz 1, 5020 Salzburg
    Dienstag, 10. März 2020, 19:30, ARGEkultur Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Am DO 12.03.2020 findet um 18:30 Uhr im Hörsaal 207 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Churfürststraße 1, 5020 Salzburg (Zugang beschildert) ein Vortrag zum Thema "Fünf Jahre EuErbVO: Neues aus dem internationalen Erbrecht".
    In diesem Workshop am FR 13./SA 14.3. geht es in erster Linie um die Vermittlung orientalischer, im Spezifischen iranischer Musik durch die Methode der freien Improvisation. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem westlichen Kulturkreis die persische Musik mit ihrer besonderen Klangfarbe und ihrer modalen Struktur näherzubringen, damit sie mit diesem Material nach östlichem Verständnis weiterimprovisieren können.
    Mit dem Thema "Künstliche Intelligenz als Gegner der Menschenrechte" geht die SchülerUNI in das 10. Jahr ihres Bestehens. Konstant besucht und von Medien vielfach im Blickfeld, hat sich das Format zum Erfolgsmodell entwickelt.
    Am 25.02. - 26.02.2020 findet die Tagung Public: Religion & Space (Öffentlich: Religion & Raum) an der Katholisch-Theologischen Fakultät im HS 104 statt. Die Tagung fragt nach theoretischen Grundlagen ebenso wie nach praktischen Beispielen. Wie reflektiert sich Religion im öffentlichen Raum? Gibt es vergleichbare oder unterschiedliche Formen moderner religiöser Raumproduktion im urbanen Raum und in der Natur?
    Dienstag 17. März 2020, 17:00, Wissenschaft und Kunst, Atelier 1. St. / Ausstellungsraum enter EG, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg Im Oktober 2019 startete am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst das interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Es wird von Nicole Haitzinger und Bartolo Musil geleitet und gemeinsam von der Universität Mozarteum und der Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie vom Land Salzburg finanziert.
    Die weltbekannte Sängerin Maria Farantouri, wichtigste Interpretin der Lieder Mikis Theodorakis‘ und „Stimme Griechenlands“, ist im Rahmen des ersten Ernst-Bloch-Symposions live in Salzburg zu hören.
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    26.02.20 IRIS 2020: Responsible Digitalisation / Verantwortungsvolle Digitalisatisierung
    27.02.20 Bildungsmonitoring in Österreich
    27.02.20 IRIS 2020: Responsible Digitalisation / Verantwortungsvolle Digitalisatisierung
    27.02.20 YELS 2020
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    28.02.20 YELS 2020
    28.02.20 IRIS 2020: Responsible Digitalisation / Verantwortungsvolle Digitalisatisierung
    28.02.20 6. Tagung zur Didaktik der Alten Sprachen in Österreich
    29.02.20 6. Tagung zur Didaktik der Alten Sprachen in Österreich
    29.02.20 IRIS 2020: Responsible Digitalisation / Verantwortungsvolle Digitalisatisierung
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