Computer im Biologieunterricht

Internet, e-learning Plattformen, CR-ROMs und andere multimediale Software sind inzwischen immer häufiger Bestandteil des Biologieunterrichts. Diese Medien beenden als neue Informationsträger das Informationsmonopol der Schulbücher wie auch das der Lehrpersonen. Neue Kommunikations- und Arbeitsmöglichkeiten öffnen das Klassenzimmer und können Unterricht für Schülerinnen und Schüler spannender und effektiver machen.

Im Rahmen fachdidaktischer Forschung wird der Einsatz des Computers in vielfältigen Kontexten evaluiert und hinsichtlich seines Mehrwertes für den Biologieunterricht ausgelotet. So wurde der Online-Kurs naturele@rn zum Thema Ökologie auf der Lernplattform Moodle entwickelt. Dieses Programm wurde in zahlreichen Klassen eingesetzt, hinsichtlich seiner Lerneffekte überprüft und in Lehrveranstaltungen mit Studierenden weiterentwickelt.

Interessante Lernerfahrungen können Computersimulationen und Planspiele schaffen. Komplexe Prozesse können veranschaulicht werden und vernetzte Systeme werden hinsichtlich ihrer vielfältigen Wechselbeziehungen transparent. Im Umgang mit derartiger Software können Schüler biologische und ökologische Themen, von einfachen populationsdynamischen Prozessen bis hin zu komplexen Entwicklungsmodellen studieren. In Lehrveranstaltungen lernen zukünftigen LehrerInnen weitere innovative Verfahren kennen, wie mit Hilfe von Computerprogrammen biologische Inhalte thematisiert werden können und dabei neue soziale Interaktionsformen realisieren werden können. Zu erwähnen sind hierbei etwa „Concept Mapping“ und „Modellbildung“ sowie die Arbeitsformen wie „Gruppenpuzzle“ oder der Einsatz von „Web Quests und „Hot Potatoes“.

Mehr dazu in...

  • Pfligersdorffer, G. (2005). Die Entwicklung einer Multimedia-CD-ROM zum Thema „Supermarkt-Biologie“. „Challenge idea“ und konstruktivistisches Setting. In: Radits, F./Rauch,F./Kattmann, U. (Hrsg.): Gemeinsam Forschen-Gemeinsam Lernen. Wissen, Bildung und Nachhaltige Entwicklung. Innsbruck: Studien Verlag, S. 171-196.
  • Pfligersdorffer, G (2002). Wie Schülerinnen und Schüler die Spielsimulation "Fish Banks" erleben. Zwischen komplexer Dynamik und einem ökologisch sozialen Dilemma. In: Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, Jg. 8, S. 103 - 118.
  • Pfligersdorffer, G. (2010): Das Planspiel „Flood Control“: Ein Beitrag zur Entwicklung systemischer Kompetenzen. In: Zumbach, J./ Maresch, G.: Aktuelle Entwicklungen in der fachdidaktischen Lehr-/Lernforschung: Ansätze und Beispiele aus Informatik und Biologie. Innsbruck: StudienVerlag.
  • Pfligersdorffer, G./ Unterbruner, U./ Dall, B./ Maringer, A./Spitzer, D. (2008) 'Flood Control' ein computerunterstütztes Planspiel zum Thema Auwald. Kurs 8: Wer profitiert von einen Natur(a)-Schutzgebiet? In: Unterbruner, U./ Pfligersdorffer G.(Hrsg). Naturele@rn. IFFB Fachdidaktik-LehrerInnenbildung, Universität Salzburg. www.naturelearn.at
  • Unterbruner, U. / Pfligersdorffer G. (Hrsg.) (2007). natureLe@rn - Ein Ökologie-Lernprogramm in 8 Kursen. IFFB Fachdidaktik-LehrerInnenbildung, Universität Salzburg. www.naturelearn.at
  • Unterbruner, U. (2007). Multimedia-Lernen und Cognitive Load. In: Krüger, D./ Vogt, H. (Hrsg.). Theorien in der biologiedidaktischen Forschung. Ein Handbuch für Lehramtsstudenten und Doktoranden. Berlin - Heidelberg: Springer Verlag, 153-164.
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