Beschreibung des Lehrveranstaltungsangebotes

Einführung in die Biologiedidaktik

Diese einstündige Lehrveranstaltung führt in die Biologiedidaktik ein. Als Bezugswissenschaft für BiologielehrerInnen werden grundlegende Fragen der Fachdidaktik behandelt. In dieser Vorlesung bekommen die TeilnehmerInnen einen Überblick zum fachdidaktischen Ausbildungsweg und lernen dabei theoretisch und praktisch die vielfältigen Aspekte der Biologiedidaktik kennen. Das Spektrum reicht dabei vom aktuellen Lehrplan über einfache gruppendynamische Settings bis hin zu einschlägigen Unterrichtsmethoden, wie etwa den Einsatz von lebenden Tieren. Darüber hinaus möchte diese Einführungsvorlesung auch helfen, das Studium unter den Anforderungen der späteren Lehrtätigkeit als Biologielehrerin oder Biologielehrer zu sehen und zu strukturieren.

Zentrale Themen im Biologieunterricht

In dieser Lehrveranstaltung werden zentrale Themen des Biologieunterrichts schwerpunktmäßig behandelt, wie zum Beispiel: Umweltbildung, Wald-Ökologie, ganzheitliche Humanbiologie, Sexualerziehung, oder kreativer Botanikunterricht oder Insekten. Kinder und Jugendliche lassen sich für viele biologische Inhalte begeistern, sofern die Vielzahl von inhaltlichen und methodischen Möglichkeiten für einen schüler- und handlungsorientierten Unterricht genutzt werden. Im Seminar werden moderne didaktische Ansätze vorgestellt, verschiedene Unterrichtsdesigns ausprobiert und im Kreis der TeilnehmerInnen reflektiert. Intensive fachdidaktische Auseinandersetzung und ein buntes Spektrum von indoor- und outdoor Aktivitäten passend zum jeweiligen Themenschwerpunkt, Lehrplan-, Schulbuch- und Medienanalysen machen Lust auf einen abwechslungsreichen und lebendigen Biologieunterricht.

Methoden im Biologieunterricht

Lehren und Lernen heißt vor allem kommunizieren. Als Lehrende müssen wir im Unterricht daher Methoden anbieten, die einerseits eine zielführende Auseinandersetzung der SchülerInnen mit den Unterrichtsinhalten fördern und andererseits für ein entsprechendes Gesprächs- und Arbeitsklima in der Klasse sorgen. In einem Klima der Kooperation eröffnet sich eine Fülle von Unterrichtsmethoden zur Vermittlung und Bearbeitung biologischer Unterrichtsthemen - von Rollenspielen, Projektunterricht, Gruppenarbeiten bis hin zum Einsatz des Computers und Naturerfahrungsspielen. Dazu werden Lehrplananalysen durchgeführt, die zeigen, welche Möglichkeiten und Freiräume es für unterrichtliche Innovationen gibt und welche gesetzlichen Grundlagen zu berücksichtigen sind.

Fachdidaktisches Begleitseminar zum Schulpraktikum

Medien im Biologieunterricht

Im Zentrum der Medien-Seminare steht jeweils eine bestimmte Art von Medien: Filme und Videos, OH-Folien, Multimedia-Programme und Internet oder Fotografien. Die TeilnehmerInnen analysieren unterschiedliche Medien hinsichtlich ihrer Inhalte, Gestaltung und Einsetzbarkeit im Kontext von Unterricht und Erwachsenenbildung. Sie lernen anhand von Beispielen vielfältige Gestaltungselemente und -kriterien kennen und erlangen Kompetenzen im Ungang mit "alten" wie "neuen" Medien. Darüber hinaus produzieren sie auch eigene Medien wie z.B. Kurzfilme, CD-Roms, Fotodokumentationen u.a.m.

Experimente im Biologieunterricht

Experimente sind aus dem Repertoire von NaturwissenschaftlerInnen nicht wegzudenken und sollten auch im schulischen Vermittlungsprozess eine größere Rolle spielen als das derzeit meist der Fall ist. Experimente können die Einsicht in (natur)wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen fördern wie auch das Verständnis wissenschaftlicher Erkenntnisse vertiefen. Doch Experiment ist nicht gleich Experiment: Von der Demonstration durch die Lehrperson bis hin zur Entwicklung und Durchführung von Experimenten durch die SchülerInnen spannt sich ein weiter Bogen. Im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung steht vor allem die Frage: Welche Experimente fördern die Eigenaktivität der SchülerInnen und erzielen mit möglichst einfachen Mitteln einen möglichst hohen Erkenntnisgewinn?

Lebende Organismen im Biologieunterricht

Die Tier- und Pflanzenhaltung sowie der Einsatz lebender Organismen in Unterricht stehen im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung. Neben der theoretischen Vermittlung von Grundlagen wird hier vor allem auf das praktische Arbeiten mit den Pflanzen, Tieren und den Einrichtungen des Schulbiologiezentrums und des Schulgartens besonderer Wert gelegt. Zusätzlich werden Demonstrationen beispielhafter und schulpraxisorientierter Möglichkeiten der Tier- und Pflanzenhaltung angeboten und reflektiert.

Interdisziplinäres Seminar (IP)

Das IP ist eine innovative Lehrveranstaltungsform. Wesentliche Merkmale eines IP sind die Kooperation von Fachdidaktik, Fachwissenschaften und Schule, interdisziplinäre, projektorientierte Lehr- und Lernformen und praxisrelevante Aufgabenstellungen. Das IP ist eine 5-stündige Lehrveranstaltung mit prüfungsimmanentem Charakter. Zentrale Aufgabe der StudentInnen ist es, sich in ein Thema einzuarbeiten und dazu in kleinen Teams einen handlungsorientierten Unterricht für eine Schulklasse zu planen und gegen Ende des Semesters durchzuführen. Phasen mit Inputs der LehrveranstaltungsleiterInnen wechseln ab mit eigenständigen Arbeitsphasen der Arbeitsgruppen. Die TeilnehmerInnen lernen damit Projektarbeit kennen, reflektieren und evaluieren. Diese Erfahrungen machen Sie kompetenter für Projekte mit Ihren zukünftigen SchülerInnen. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist mit 15 beschränkt. Dringend empfohlen ist die vorausgegangene Absolvierung des Schulpraktikums.

 

ErGÄNZENDES LV-ANGEBOT

Zusätzlich zum Pflichtangebot laut Studienplan werden folgende Lehrveranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten:

  • Wissenschaftliches Arbeiten in der Biologiedidaktik (für DiplomandInnen und DoktorandInnen)
  • Gesundheitserziehung für Fortgeschrittene
  • Lehren und Lernen mit Neuen Medien
  • Arbeitsgemeinschaft Schulbiologiezentrum
  • Kommunikationstraining für LehrerInnen
  • Film- und Fotoworkshops
  • ENGLISH English
  • News
    Einblicke und Ausblicke zum Thema „Alt werden und gesund bleiben“
    An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg (Universitätsplatz 1, Salzburg) findet ein Symposium zum Thema "The Biographical Location of Interreligious Processes in the Life and Works of Raimon Panikkar (1918–2010) - a Centenary Symposium" statt
    Zum zweiten Mal beteiligt sich die Universitätsbibliothek Salzburg mit einer Führung durch das Universitätsarchiv an der Wissensstadt Salzburg.
    In einer Festveranstaltung im Wissenschaftsministerium wurde der Fachdidaktik Geographie und Wirtschaft am 18.5.2018 das Qualitätslabel RECC (Regional educational Competence Center) im Bereich GW & Geomedien verliehen - als einem von insgesamt 14 RECC's in Österreich und von nur zwei mit dem Fachbezug Geographie und Wirtschaft.
    Wang, Jiaxin, der Pekinger Dichter des Menschen, und sein deutscher Übersetzer Wolfgang Kubin, der Dichter des Verlorenen, sprechen und lesen gemeinsam zum Thema, was durch das Schreiben und Übersetzen gerettet werden kann. Das Gespräch findet auf Deutsch und Chinesisch statt.
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Michael Hochgeschwender (München) spricht am 30. Mai um 18h im Unipark Nonntal im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung AUFKLÄRUNG UND GEGENAUFKLÄRUNG: RELIGIÖSE POLEMIK GEGEN KUNST - KÜNSTLERISCHE POLEMIK GEGEN RELIGION über das Kunstverständnis des US-amerikanischen Fundamentalismus und untersucht das Verhältnis des Evangelikalismus zur modernen Musik und seine Stellung in der durch Hollywood geprägten Populärkultur. www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
  • Veranstaltungen
  • 28.05.18 Präsentation des Stefan-Zweig-Handbuches
    29.05.18 Was bedeutet freie Kultur-, Medienarbeit und Projektarbeit?
    29.05.18 Entrepreneurship ABC: Innovationen in Ökosystemen
    29.05.18 Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive
    29.05.18 Kanonische Texte
    29.05.18 Democracy in the EU: How much has changed?”
    30.05.18 Habilitationskolloquium Dr. Roland Reischl (Analytische Chemie)
    30.05.18 Kommunikationsprozesse zwischen Kunstschaffen und Öffentlichkeiten
    30.05.18 Give That Old Time Religion: Das Kunstverständnis des US-amerikanischen Fundamentalismus
    01.06.18 "Das Heilige: philosophisch und poetisch betrachtet. Der chinesische Dichter Wang Jiaxin im Gespräch mit seinem deutschen Übersetzer Wolfgang Kubin"
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