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How the brain deals with threat

 Im Forschungsbereich “Social Neuroscience & Threat Management” untersuchen wir Prozesse, die unser Erleben von und den Umgang mit Bedrohungen formen. Wir wollen mit unserer Forschung ein tieferes Verständnis für neuronale, physiologische, sozial-kognitive, affektive und motivationale Prozesse erlangen Im Vordergrund  steht die Testung und Verbesserung unseres allgemeinen Prozessmodells der Bedrohung und Verteidigung (Jonas et al., 2014).

 

Diese Prozesse und ihr Zusammenspiel tragen zu unserem Verständnis bei, wie Menschen Bedrohungen in der Welt wahrnehmen, erfahren und auf sie reagieren. Unser Ziel ist es, neuronale Korrelate von Bedrohungserleben zu identifizieren und Interventionen zu entwickeln, mit deren Hilfe ein konstruktiver Umgang mit Bedrohungen gefördert wird.

Das Allgemeine Prozessmodell von Bedrohung und Verteidigung

Im Prozessmodell von Bedrohung und Verteidigung beschreiben wir, wie Menschen im Allgemeinen auf Bedrohungen reagieren, nämlich mit direkten und indirekten Reaktionen.

Abbildung des Prozessmodells der Bedrohung und Verteidigung

 

Bedrohungen werden als wahrgenommene Diskrepanzen zwischen drei Aspekten definiert: (1) Wahrnehmung der Situation, (2) kognitiver Fokus (Bedeutungs-Frameworks) und (3) Motive (Bedürfnisse / Ziele).

Proximale Reaktionenauf Bedrohungen geschehen unmittelbar und sind durch Vermeidung gekennzeichnet. Sie werden durch das Verhaltenshemmungssystem (BIS) hervorgerufen, während distale Reaktionen durch das Verhaltensaktivierungssystem (BAS) gekennzeichnet sind.

Proximale Abwehr gegen Bedrohungen geschieht durch das Abbrechen laufenden Verhaltens, sowie ängstliche Erregung (Arousal), Wachsamkeit für bedrohungsrelevante Stimuli und passive Vermeidung der Situation.

Distale Verteidigung kann in eine Kombination von zwei Dimensionen fallen: konkrete/abstrakte Verteidigungsstrategien oder persönliche/soziale Abwehrmechanismen.

 

Forschungsergebnisse

Im Rahmen unserer laufenden Bemühungen, unsere Forschungsfragen zu beantworten, ist dies eine kleine Auswahl unserer Forschungsergebnisse:

  • Mortalitätsalienz erhöht das Positive Potenzial - ein EEG-Indikator für motivierte Aufmerksamkeit (Klackl, Jonas, & Kronbichler, 2013)
  • Sowohl Mortalitätsalienz als auch Unkontrollierbarkeit aktivieren den anterioren cingulären Kortex - eine Schlüsselregion des BIS - und erhöhen das Positive Potential (Klackl, Jonas & Fritsche, 2018)
  • Ein hoher Selbstwert kann die Effekte von Bedrohungswahrnehmung abschwächen, fungiert also als „Angstpuffer“. Selbstwertgefühl moderierte den Einfluss einer Sterblichkeits-Manipulation auf die vordere Insula und den bilateralen ventrolateralen präfrontalen und medialen orbitofrontalen Kortex (Klackl, Jonas, & Kronbichler, 2013²)
  • Die Illusion von Kontrolle erhöht reward positivity und stimulus-preceding negativity (Mühlberger, Angus, Jonas, Harmon-Jones, & Harmon-Jones, 2016)
  • Menschen mit hohem Bedürfnis nach Kontrolle reagieren auf Mortalitätssalienz mit erhöhter rechtsfrontaler Asymmetrie – einem Indikator für reduzierte Annäherungsmotivation bzw. erhöhter Vermeidungsmotivation (Agroskin, Jonas, Klackl & Prentice, 2016).

 

 

  • News
    Markus Ellmer BSc MSc, Universitätsassistent im Bereich Human Resource Management, wurde in Mailand im Rahmen der Internationalen E-HRM Conference für sein gemeinsam mit Astrid Reichel verfasstes Paper "An affordance approach to eHRM-based employee voice", mit dem Best PhD Paper Award ausgezeichnet.
    Bereits zum 6. Mal wurde am 3. Dezember in Salzburg der AK Wissenschaftspreis verliehen. Ausgezeichnet in der Kategorie "Wirtschaft und Recht" wurde Thomas Kukla, LLM oec. mit seiner Masterarbeit zum Thema "HR-Analytics im betriebswirtschaftlichen und datenschutzrechtlichen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der Datenschutz-Grundverordnung " (Hauptbetreuerin: Prof. Dr. Astrid Reichel, Nebenbetreuer: Markus Ellmer MSc).
    Am 22. Jänner 2019 um 19 Uhr wird im Literaturarchiv Salzburg diese bemerkenswerte Korrespondenz, der dritte Band der im Literaturarchiv entstehenden Salzburger Bachmann Edition, präsentiert. Der Eintritt ist frei.
    Univ.-Prof. Dr. Nicola Hüsing wurde für ihre bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet und für die EURASC nominiert.
    Dr. Lorenz Aglas, senior scientist der Arbeitsgruppe Ferreira im Fachbereich Biowissenschaften, ist Gewinner des AK-Wissenschaftspreises der Arbeiterkammer Salzburg.
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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Kennst du den Spruch: "Praktikum im Ausland - das wird ja noch nichts. Außerdem zu kompliziert..." STIMMT GAR NICHT - es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht. Umfangreiche Informationen am 24.01. ab 15:00 Uhr im Unipark!
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
    Mo 28.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Univ.-Prof. Dr. Christian Wiese (Frankfurt a.M.) - Zwiespalt und Verantwortung der Nähe: Raphael Straus und James Parkes über jüdisch-christliche Nachbarschaft
    Am 31. Januar 2019 kommt Professorin Nadine Marquardt (Bonn) für einen Gastvortrag zum Thema "Armut und Strafe" nach Salzburg.
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    23.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    23.01.19 Lesung: Kathrin Röggla ('Revision')
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    24.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
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    24.01.19 8. Nachtschicht@UBS - Zurück zum Schreibtisch!
    25.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
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    26.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
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