Überschrift Banner: Sozialpsychologie Masterstudium

 

Ziele und Inhalt der Spezialisierung

 

Für viele Tätigkeitsbereiche ist das Verständnis so­zialer Interaktionen, d.h. der wechselseitigen Einflussnahme von Menschen aufeinander, sowie die Ausbildung von Handlungskompetenzen zur Gestaltung sozialer Interaktionen notwendig. Gelungene soziale Interaktionen erhöhen nicht nur die Zufriedenheit der beteiligten Personen und Gruppen, sondern auch deren Produktivität. Destruktive Interak­tionen führen hingegen zu Frustration, Demotivation und zur Ressourcenverschwendung der beteiligten Personen.

Gerade das Wissen über psychologische Zusammenhänge auf Grundlage fundierter Theorien ermöglicht den Einsatz wirkungsvoller Interventionen zur verbesserten Gestaltung sozialer Interaktionen. Um dieses Wissen jedoch wirkungsvoll in die Praxis zu transferieren, ist die Entwicklung maßgeschneiderter Konzepte notwendig, die die Analyse der spezifischen Situa­tion und deren Anforderungen, sowie die Analyse der Zielgruppe und deren Bedürfnisse voraussetzen.

Unser Master-Spezialisierungsmodul setzt nun an folgender Problemlage an: PsychologInnen erhalten zwar eine sehr fundierte methodische, empirisch ausgerichtete, theoretisch fundierte und naturwissenschaftlich orientierte Ausbildung, sie sind sich des Wertes dieser Ausbildung für die Praxis aber häufig nicht bewusst. Zudem lernen sie in ihrem Studium bisher zu wenig, psycholo­gisches Wissen zielgruppenorientiert aufzubereiten. In den oben aufgeführten Tätigkeitsfeldern konkurrieren PsychologInnen mit AbsolventInnen der Nachbardisziplinen. Um einen wirkungsvollen Transfer psychologischen Wissens in die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu erreichen, müssen Psychologiestudierende besser lernen, ihr im Studium gelerntes Wissen zu vernetzen, zielgruppengerecht aufzubereiten und weiterzuentwickeln. Ziel des Masterstudiums sollte es außerdem sein, dass sich Psychologiestudierende ihrer Kernkompe­tenzen und ihrer Alleinstellungsmerkmale bewusst werden, um ihren Experten­status als PsychologInnen mit Selbstbewusstsein und Selbstverständnis vertreten zu können. Nur dann können sie am Arbeitsmarkt wirkungsvoll ihren Platz in interdisziplinären Teams einnehmen.

Im Spezialisierungsbereich „Soziale Interaktion in Wirtschaft und Gesellschaft“ sollen durch eine vertiefte Ausbildung in den Bereichen der Sozial-, Kognitions-, Wirtschafts- und Organisations­psycholo­gie optimale Voraussetzungen geschaffen werden, diese Ziele zu erreichen. Oberste Prämisse ist hierbei die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Neben der Vermittlung vertiefen­der Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich sozialer Interaktionen (Theorien und Forschungs­befunde), sollen vor allem auch Handlungskompetenzen für die Praxis ausgebildet werden, um Prozesse sozialer Interaktionen aktiv gestalten zu können. AbsolventInnen sollten zudem in der Lage sein, diese Handlungs­kompetenzen kritisch zu reflektieren, gezielt einsetzen und weiterentwickeln zu kön­nen (Kompetenz zur Übernahme von Verantwortung und Selbststän­digkeit).

Master Spez. Info

 

 

Berufliche Zukunft

 

Durch  den Speziali­sierungsbereich „So­ziale Interaktion in Wirtschaft und Gesell­schaft“ sollen Studie­rende an der Universität Salzburg auf eine erfolgreiche berufli­che Entwicklung in Profit- und Nonprofit-Organisationen und Institutionen unterschiedlicher Branchen sowie als Selbstän­dige vorbereitet werden. Die Tätigkeitsfel­der für PsychologIn­nen expandieren zunehmend.
Neben der Tätigkeit im klinischen Kontext gewinnen die Bereiche Wirt­schaft, Non-Profit-Organisationen sowie öffent­liche und ge­sellschaftliche In­stitutionen zunehmend als Ar­beitsfelder an Bedeutung. In Unternehmen stellen PsychologInnen gefragte Arbeitskräfte für Perso­nalauswahl und -entwicklung, Organisationale Veränderungsprozesse, Marke­ting sowie für Inhouse Consulting dar. Daneben bestehen auch große Chancen für PsychologInnen in Unternehmensberatungen (Prozess-, Organisations-, Personalberatungen, etc.) oder in Bildungseinrichtungen im Bereich der Erwachsenenpädagogik Fuß zu fassen.
Ein weiteres großes Feld tut sich für PsychologInnen in der beruflichen Selbstständigkeit auf. So werden sie unter anderem als MediatorIn bzw. VermittlerIn in Konfliktsituationen, als TrainerIn bei Workshops, als Coach für Führungskräfte und MitarbeiterInnen, als SupervisorIn für Teams oder als ModeratorIn bei Groß- oder Kleingruppenveranstaltungen eingesetzt.

  • News
    Univ.-Prof. Dr. Nicola Hüsing wurde für ihre bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet und für die EURASC nominiert.
    Dr. Lorenz Aglas, senior scientist der Arbeitsgruppe Ferreira im Fachbereich Biowissenschaften, ist Gewinner des AK-Wissenschaftspreises der Arbeiterkammer Salzburg.
    Für den 8. Paris Lodron Ball sind keine Karten mehr erhältlich. Die genehmigte Gästezahl für die Alte Residenz ist erreicht. Danke! www.uni-salzburg.at/ball
    Become an expert in EU politics, law and economics
    Von 17.-19.Oktober 2018 wurden wieder die Media Literacy Awards (MLA) verliehen. Damit zeichnet das Bundesministerium alljährlich die innovativsten medienpädagogischen Projekte an europäischen Schulen aus. Diesmal ging der Award in der Kategorie „Multimedia“ an das Projekt „Speak OUT“, ein Speaking VLog den Mag. Julia Weißenböck, MSc, BA, Fachdidaktikerin für Englisch an der Universität Salzburg, gemeinsam mit ihrer 3. Klasse in Englisch umgesetzt hat.
    An der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät erfolgten am 27. November 2018 die Antrittsvorlesungen der Professoren für Journalistik, Rudolf Renger, und für Geschichts- und Politikdidaktik, Christoph Kühberger.
    Stella A. Berger und Jens C. Nejstgaard halten am 18. Januar 2019 um 14:00 Uhr im HS 436 der NW-Fakultät jeweils einen Gastvortrag zum Thema "Novel research tools: ice control in lake enclosures & deep-learning imager reveal fine-scale plankton patterns". Der Fachbereich Biowissenschaften lödt herzlich dazu ein!
    Podiumsdiskussion, 19.01.2018, 16:00 Uhr, Unipark Nonntal, HS Thomas Bernhard (E.001). Anschließend Netzwerkphase im Foyer im 1. UG - im Anschluss an HUMANS
    "Wer neue Antworten will, muss neue Fragen stellen." (Johann W. Goethe) - Gelegenheit dazu haben Sie im Unipark Nonntal, 18.1.2019, 08:00-15:30 Uhr
    Mit Entschließung vom 18. Juni 2018 wurde dem längst dienenden Lehrbeauftragten am FB Altertumswissenschaften der PLUS, Univ.-Lektor Lic. phil. Dr. h.c. Dr. phil. Günther E. Thüry vom Bundespräsidenten der Berufstitel „Professor“ verliehen.
    Mo 21.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Dr. Louise Hecht (Wien, Potsdam) - Inklusions- und Exklusionsstrategien der jüdischen Aufklärung (Haskalah)
    Gastvortrag von Frau PD Dr. Katharina Meinecke (Deutsches Archäologisches Institut, Abt. Rom) am Dienstag, 22.1.2019, 18:30 Uhr, Residenzplatz 1, Abguss-Sammlung SR E.33
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
    Am 31. Januar 2019 kommt Professorin Nadine Marquardt (Bonn) für einen Gastvortrag zum Thema "Armut und Strafe" nach Salzburg.
  • Veranstaltungen
  • 18.01.19 HUMANS
    22.01.19 Knöchelspielende Kinder und streitende Knaben. Die Londoner Beißergruppe und ihr Umfeld
    23.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    23.01.19 Lesung: Kathrin Röggla ('Revision')
    24.01.19 Pflege und Betreuung – Who cares?
    24.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
    24.01.19 "Go International" - Praktikum im Ausland
    24.01.19 W&K Forum: Podiumsdiskussion - Documentality!? Realitäten im Theater der Gegenwart
    24.01.19 8. Nachtschicht@UBS - Zurück zum Schreibtisch!
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