Gastrosophie. Ernährung – Kultur – Gesellschaft

Gastrosophie verstehen wir als interdisziplinäres, wissenschaftlich fundiertes Nachdenken über die Ernährung im Sinne Eugen von Vaersts. Dazu wurde an der Universität Salzburg vor mehreren Jahren die Gastrosophie eingerichtet, die mit der Wirtschaft, insbesondere mit lebensmittelproduzierenden Betrieben, kooperiert und mit anderen (wissenschaftlichen) Einrichtungen international vernetzt ist. Seit Herbst 2009 wird auch der  Universitätslehrgang „Gastrosophische Wissenschaften. Ernährung – Kultur – Gesellschaft“ angeboten. Über ein breites Fächerbündel wie Geschichte, Soziologie, Philosophie, Theologie, Medizin, Ernährungswissenschaften u. a. m. wird den Studierenden ein umfangreiches Wissen zum Thema vermittelt.

Als Abteilung des Fachbereiches Geschichte bildet die historische Dimension, die Kulturgeschichte der Ernährung, die Grundlage für Studien und Projekte. Im Rahmen der Grundlagenforschung edieren die Mitarbeiter Kochbücher insbesondere des 17. und 18. Jahrhunderts. Davon ausgehend wird an einer Rezeptdatenbank sowie einer Glossardatenbank gearbeitet, um die Rezepte sowohl für die Wissenschaft, als auch für eine praktische Umsetzung nutzbar zu machen. Übergeordnete generelle Ziele sind die Steigerung der regionalen Identität und die Förderung der Esskultur. Die Gastrospohie veranstaltet darüber hinaus Vorträge, Workshops und Symposien und publiziert die Erkenntnisse daraus in einem mehrfach jährlich erscheinenden Newsletter und einer online Zeitschrift (EPIKUR: Zeitschrift für Gastrosophie), sowie in der eigenen Buchreihe „Gastrosophische Bibliothek“ (Verlag Mandelbaum/Wien). Dabei ist der Gastrosophie immer auch an der praktischen Umsetzungen des erarbeiteten Wissens für ein breites Publikum gelegen. Dazu dienen  thematische (Koch-)Kurse und Seminare, zumeist wiederum in Zusammenarbeit mit entsprechenden externen Einrichtungen.

Die Gastrosophie ist offen für alle Interessierten und ist an einem lebendigen Diskurs und spannenden Diskussionen mit Menschen interessiert, die an Ernährungsthemen mitwirken wollen!

Weitere Informationen: http://www.gastrosophie.at/

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    Das PLUS-Team von Scientists4Future nimmt am 24. September am 6. weltweiten Klimastreik in Salzburg teil.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Die 6. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich fand heuer vom 16.9. bis 18.9. an der Universität Salzburg – teilweise in Präsenz, teilweise online - statt. Verabschiedet wurde eine Resolution für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.
    Im Rahmen seines Profils „Räume und Identitäten“ wurde am 30. Jänner 2020 am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität Salzburg die dritte Jahrestagung abgehalten. Die Tagung mit dem Titel „Lebensende in Institutionen“ griff eine brisante soziale Thematik auf.
    Der Orientierungstag ist eine Informations- und Welcome-Veranstaltung, die Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium erleichtert.
    In diesem Semester gibt es ab 28.09.2020 keine persönliche Anmeldung zu den USI-Kursen, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden.
    Die armenische Religionsanthropologin Dr. Yulia Antonyan (Staatliche Universität Jerevan) und die österreichische Armenologin und Leiterin des ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Univ.Doz.Dr.Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk.rer.nat., gehören zu den Siegern eines internationalen Forschungswettbewerb in Armenien.
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
    Bereits zum 10. Mal vergab die PLUS in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 6600 Euro. Zum Jubiläum betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert: „Mit einer Dekade Nachwuchsförderung im MINT-Bereich setzte die PLUS früh einen richtungsweisenden Maßstab, der aktuell mit den MINT-Labs ausgebaut wird. Wegbereiter und Jurykoordinator Maurizio Musso hat neben vielen anderen die Kooperation fruchtbar mitgestaltet.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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