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Wien Modern, Warszawska Jesień und Festival d'Automne à Paris sind Gegenstand der internationalen Forschungs-Studie: Großes FWF-Projekt an der Universität Salzburg, erforscht Neue-Musik-Festivals als aktive Foren

Im September 2013 nahm das großzügig vom FWF (österreichischer Wissenschaftsfonds) geförderte Projekt seine Arbeit auf:

New Music Festivals as Agorai: Their Formation and Impact on Warsaw Autumn, Festival d´Automne in Paris, and Wien Modern since 1980

Ausgangsthese des kultur- und sozialwissenschaftlich orientierten musikwissenschaftlichen Projekts ist, dass Neue-Musik-Festivals die Entwicklung der neuen Musik in den letzten Jahrzehnten stark beeinflussten, ihre Wirkungs-Radien ausdehnten und als aktive Foren (Agorai) auch wesentliche Ausstrahlung auf das Kulturleben der jeweiligen Metropole hatten. Die wachsenden Aktivitäten manifestieren sich seit den 1980er Jahren in der Gründung vieler neuer Festivals und spezialisierter Ensembles. Um 2000 erfuhren sie eine Wende ihrer öffentlichen Resonanz und verlassen zusehends den defensiven Nischen-Status. Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg liefern die Akteure wie KuratorInnen/IntendantInnen, KomponistInnen und MusikerInnen, aber auch die Öffentlichkeit, das Publikum, die Medien.

Festivals in drei europäischen Hauptstädten, darunter bewusst auch eine osteuropäische, stehen im Zentrum dieser Forschung: „Warschauer Herbst“ (Polen, erstmals 1956), „Festival d’Automne“ (Frankreich, erstmals 1972) sowie „Wien Modern“ (Österreich, 1988). Solche Festivals, die zusehends kulturelle Grenzen verwischen, wurden ein signifikanter Teil des Musik-Geschehens, etwa auch des Festival-Tourismus.

Dieses von Dr. Simone Heilgendorff initiierte und geleitete Projekt bearbeitet die Szene der neuen Musik erstmals länderübergreifend. Basierend auf Konzepten der „Cultural Turns“ reicht der multiperspektivische Ansatz der Studie von Archiv-Arbeit und historiographischen Zugriffen über soziologische Feldforschung bis hin zu biographischen Portraits und Musikanalysen. Zudem sollen Aspekte des Musikmanagements, der Öffentlichkeitsarbeit und der Musikvermittlung berücksichtigt werden. Alle drei Festivals sicherten ihre Unterstützung für das Projekt zu und erwarten positive Effekte.

Projektdauer: 09.2013–12.2016

 

  • News
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    In Kooperation mit der Universität Freiburg bringt die Universität Salzburg für die bevorstehende Europawahl erstmals die digitale Wahlhilfe "WahlSwiper" nach Österreich.
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    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. eine Stunde. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Dank einer großzügigen Hinterlassenschaft seitens Herrn Kurt Zopf schreibt die Universität Salzburg den mit 10.000,-- Euro dotierten Kurt-Zopf-Förderpreis für habilitierte Angehörige von Organisationseinheiten der Universität, welche die Fachgebiete Geistes-, Kultur- und/oder Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft oder Theologie umfassen, aus.
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    Gastvortrag Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie, Eine Stadt voller Stelen. Die Topographie der athenischen Inschriften, Dr. Irene Berti Pädagogische Hochschule Heidelberg, Montag, 3. Juni 2019, 18.30 Uhr s.t. Residenzplatz 1/4, SR. 1.42
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    06.06. Katharina PRAGER: Der Zeitkämpfer KARL KRAUS – polemische und satirische Praktiken in der Ersten Republik // 12.06. Uta DEGNER: Literatur als „Kampfgas“. Polemik als produktives Prinzip bei ELFRIEDE JELINEK // 19.06. Daniel FULDA: Polemik im Dienst der guten Sache? ROBERT MENASSES Hallstein-Zitate und der Streit über die europäische Einigung // 26.06. Herwig GOTTWALD: Der Kampf um die Gesinnungsästhetik. CHRISTA WOLF und der deutsch-deutsche Literaturaturstreit
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    Das Weiterbildungsangebot für engagierte Pädagog/innen und Interessierte im neuen kompakten Tagungsformat in der Großen Universitätsaula Salzburg. Jetzt anmelden und aktiv erfahren, wie Sie Geborgenheit für Kinder und Jugendliche spürbar machen!
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    26.05.19 Shona Skulpturen, Kunst aus Simbabwe im Botanischen Garten
    28.05.19 Romanlesung mit Thomas Sautner „Großmutters Haus“
    29.05.19 Personalisierung und Digitalisierung als Beispiele aktueller Trends in der Psychotherapieforschung
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