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Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit

Das IZMF versteht sich als Zentrum für interdisziplinäre Forschung und Lehre zu Mittelalter und Frühneuzeit an der Universität Salzburg. Es ist als interfakultäre Einrichtung konzipiert, mit der Aufgabe, sämtliche auf das Mittelalter bezogene Aktivitäten in Forschung und Lehre zu vernetzen und dadurch möglichst hohe Synergie- und Innovations-Effekte zu erzielen.

Vergleichbare Institutionen wurden in den letzten Jahrzehnten in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland eingerichtet. Kernziel all dieser Mittelalter-Zentren ist das Bemühen, das Mittelalter als komplexen Forschungsgegenstand mit all seinen historischen und kulturhistorischen Phänomenen durch die Kooperation verschiedener mediävistischer Disziplinen in Forschung und Lehre aufzuarbeiten.

Seit 1. 11. 2012 besteht unter dem Dach der Universität eine institutionelle Partnerschaft Salzburg mit dem Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL) in Krems. Das IZMF kooperiert ferner mit verwandten Institutionen und wissenschaftlichen Gesellschaften im In- und Ausland. 2016 wurde die "Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank" (MHDBDB) in das IZMF eingegliedert und bildet gemeinsam mit den digitalen Quellenerschließungsprojekten am IMAREAL einen Schwerpunkt der Digital Humanities an der Universität Salzburg. Durch spezifische Forschungsschwerpunkte werden eigene Akzente in der interdisziplinären Zusammenarbeit gesetzt, deren Ergebnisse auch in das Lehrangebot einfließen.

Ein vernetztes Lehrangebot der mediävistischen Teildisziplinen soll den Studierenden ein differenziertes Gesamtbild dieser historischen Epoche vermitteln. Das IZMF koordiniert die modularisierte Studienergänzung bzw. den Studienschwerpunkt "Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und Frühneuzeit", die im Rahmen der Bachelor- und Masterstudien absolviert werden können. Jedes Wintersemester wird eine Ringvorlesung mit einem fächerübergreifenden Thema angeboten.

Die vom IZMF intendierte mehrdimensionale Auseinandersetzung mit der eigenen (macht)politischen und kulturellen Vergangenheit bildet nicht zuletzt eine unabdingbare Voraussetzung für ein Verstehen der Hintergründe und Entstehungszusammenhänge der Gegenwart und die erfolgversprechende Konzeption von Ideen und Lösungen für die Zukunft.

Kontakt: izmf(at)uni-salzburg.at

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    Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Schlagwörter wie Industrie 4.0 oder digitale Transformation stehen dafür. Ausgelöst durch immer leistungsfähigere IT-Systeme, hochentwickelte Robotik und Sensorik, 3D Drucker, Clouds oder „Big Data“ wandelt sich das Leben und Arbeiten grundsätzlich, was sowohl Chancen als auch Risiken bedeutet.
    Geologen der Universität Salzburg profitieren stark von dem unlängst abgeschlossenen Wissenschaftsabkommen zwischen dem Iran und Österreich. Mindestens drei neue Kooperations-Projekte sind in Planung. Sehr gefragt im Iran ist zum Beispiel die Expertise der Salzburger Geologen bei der Auffindung von Gold oder von Seltenen Erden. Seltene Erden zählen zu den begehrtesten Rohstoffen der Welt.
    Dank einer großzügigen Hinterlassenschaft seitens Kurt Zopf schreibt die Universität Salzburg den mit 10.000,-- Euro dotierten Kurt-Zopf-Förderpreis für habilitierte Angehörige von Organisationseinheiten der Universität, welche die Fachgebiete Geistes-, Kultur- und/oder Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft oder Theologie umfassen, aus.
    Noch bis 03. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg möglich. Sie findet vom 21. August bis 2. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg statt. Danach besteht die Möglichkeit, sich zu Restplätzen anzumelden. Infos und Anmeldung: http://www.ditact.ac.at.
    Workshop zum Thema “Evidence, Uncertainty and Decision Making with a particular Emphasis on Climate Science”.
    15. Interdisziplinäre Tagung von Wissenschaft & Kunst in Kooperation mit der Université Bordeaux Montaigne im Kunstquartier, Bergstr. 12a, Atelier, 1. 0G. Do 22.6. (9.00-16.30h) / Fr 23.6. (9.00-18.00h) / Sa 24.6. (9.00-12.15h).
    Ringvorlesung Globale Herausforderungen: 23./24. Juni 2017, UniPark Salzburg.
    27. Juni 2017 | 17:00 – 19:00, Naturwissenschaftliche Fakultät; Hellbrunnerstrasse 34, HS 435
    Lassen Sie sich in die Welt des Guzheng, eines klassischen chinesischen Instrumentes entführen und tauchen Sie ein in die Virtuosität der über zweitausend Jahre alten chinesischen Guzheng-Kunst
    Collagen - Malerei - Grafik • Herwig Bayerl - Eine Ausstellung in der Universitätsbibliothek. Bis 23.9.17 geöffnet.
    KINDERRECHTE, wie sie von der UNO erstmals 1959 beschlossen und 1989 zur rechtsverbindlichen Kinderrechtskonvention erweitert wurden, stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Pädagogischen Werktagung in Salzburg, die vom 10.–14. Juli 2017 stattfindet.
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  • 23.06.17 Polémiquer - Provoquer - Scandaliser
    23.06.17 Moderner Lateinunterricht in multilingualem Umfeld. Neue Ideen und Unterrichtskonzepte
    23.06.17 Globale Ungewissheiten - allgemeine Verunsicherung - Orientierungssuche
    23.06.17 Fresh perspectives on fresh waters: experimental short stories on global environmental change
    24.06.17 Globale Ungewissheiten - allgemeine Verunsicherung - Orientierungssuche
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