Extreme Bedingungen - alpine Pflanzengemeinschaften und Ihre Strategien

Extreme Bedingungen im alpinen Lebensraum erfordern spezielle Anpassungen der Pflanzen.  

Wind und Kälte

- Dichte Behaarung (z.B. Edelweiß)

- Gedrungener Wuchs in Rosetten, Polster oder Horsten bietet dem Wind kaum Angriffsfläche.

Dichte Behaarung schützt vor Kälte und Wind, © Dötterl

 

Wassermangel

- Kleine, verdickte Blätter, die oft mit einer Wachsschicht überzogen sind, um den Wasserverlust zu minimieren.

UV-einstrahlung

In höheren Lagen ist die Sonneneinstrahlung höher als im Flachland.

- Viele Hochgebirgspflanzen schützen sich durch die vermehrte Bildung von Farbpigmenten  (dunklere Farbe)

- Das Überangebot an Licht sorgt außerdem für Kleinwüchsigkeit, da es nicht notwendig ist dem Licht weit entgegen zu wachsen.

- Dichte Behaarung bietet einen effektiven Schutz vor den schädlichen UV-Strahlen.    

Untergrund

Nicht nur die dünne Erdschicht, auch die unterschiedliche chemische Zusammensetzung des Untergrundes erfordert spezielle Anpassungen.

- Ein flaches und weit verzweigtes Wurzelwerk sorgt für ausreichend Wasseraufnahme und Stabilität. 

- Je nach Untergrund ( Silikat oder Karbonatgestein ) finden sich unterschiedliche Pflanzengemeinschaften. Die behaarte Alpenrose beispielsweise wächst auf Carbonatgestein, die nahe verwandte rostblättrige Alpenrose kommt nur auf Silikatgestein vor. Solche nah verwandten Artenpaare mit Vertretern auf beiden Gesteinstypen werden als „vikariierend“ bezeichnet und kommen auch beim stängellosen Leimkraut und Enzianen vor.

Haben sie gewusst, dass ...

- das Edelweiß seine weiße Farbe kleinen Häarchen verdankt, die zur Isolierung gegen die rauen Bedingungen der Berge dienen? Im Tiefland kultiviert, brauchen sie diesen Schutz nicht mehr und vergrünen langsam.

 

-  die Klimaerwärmung ein „wandern“ der Pflanzen in höhere Regionen verursacht?

- einige Pflanzen mit der Erwärmung besser zu Recht kommen als andere – neue       Konkurrenzverhältnisse entstehen.

- viele Pflanzen, vor allem jene, die auf das Hochgebirge spezialisiert sind, verschwinden könnten?

 

 

 

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