Distance Teaching Award

Kurz nach Beginn des Sommersemesters 2020 musste die gesamte Lehre an der PLUS  –  wie an allen Universitäten – auf Fernlehre umgestellt werden. Lehrende wie Studierende waren spontan gefordert, Wege zu finden, Lehrveranstaltungen online und ohne Möglichkeit persönlicher Treffen abzuhalten. Mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit eLearning haben uns sicher dabei geholfen, dennoch waren didaktische Kreativität, ein gutes Stück Pragmatismus und ein wesentlich erhöhter Arbeitsaufwand notwendig, um das Semester erfolgreich weiterzuführen und zu beenden.  

Vor diesem Hintergrund hat sich das Rektorat dazu entschlossen, den Excellence in Teaching Award in diesem Semester in Form eines Spezial-Lehrpreises, als „Distance Teaching Award“, auszuschreiben. Mit diesem Lehrpreis sollen Lehrveranstaltungen ausgezeichnet werden, in denen es den Lehrenden in innovativer, hochwertiger und wirksamer Weise gelungen ist, ihre Lehrveranstaltungen auf die neuen Anforderungen umzustellen und also Lehrinhalte und die zu erwerbenden Kompetenzen in Distanzlehre zu vermitteln und den Studierenden einen erfolgreichen Abschluss zu ermöglichen.

Die eingereichten Lehrveranstaltungen sollten sich auszeichnen durch:

  • eine gelungene Umstellung auf Distanzlehre unter Aufrechterhaltung der definierten Leistungsanforderungen und des festgelegten Arbeitsaufwandes;

  • eine didaktisch stimmige Bereitstellung von Inhalten (z.B. Aufzeichnungen oder Streams von Vorträgen, besprochene PowerPoint-Folien, schriftliche Selbstlernmaterialien), idealerweise verbunden mit entsprechenden Lernanleitungen und/oder Aufgaben zur Selbstüberprüfung;

  • einen kreativen und angemessenen Einsatz von eLearning-Tools (Blackboard und die darin enthaltenen Werkzeuge; Echo360, Webex u. a. m.);

  • einer (trotz der geänderten Bedingungen) fortgesetzten hochwertigen Kommunikation mit den Studierenden und guten Betreuung im Rahmen von Lehrveranstaltungen;

  • innovative, praktikable und der Situation angemessenen Formen der Prüfung und Beurteilung der Studierenden.

Wer ist vorschlagsberechtigt?

  • Gruppen von mindestens drei Studierenden
  • die Lehrenden unserer Universität mit ihren eigenen Lehrveranstaltungen
  • die Lehrenden unserer Universität, wenn sie Lehrveranstaltungen von Kolleg/inn/en vorschlagen wollen
  • Insbesondere möchten wir Curricularkommissionen, Fachbereichsleitungen und die Dekane aufrufen, Lehrveranstaltungen aus ihren Bereichen vorzuschlagen.

Wie können Lehrveranstaltungen eingereicht werden?

Vorschläge für den „Distance Teaching Award“ schicken Sie bitte bis Ende Juli per eMail an belinda.huber-haid@sbg.ac.at.

Bei der Einreichung sind folgende Punkte anzuführen:

  • LV-Leitung
  • LV-Titel
  • LV-Nummer
  • eine kurze Begründung Ihrer Einreichung

Es können Lehrveranstaltungen vorgeschlagen werden, die

  • … im Sommersemester 2020 unter Einsatz digitaler Medien an der Universität Salzburg abgehalten wurden bzw. werden.

Evaluierung und Auswahl der eingereichten Lehrveranstaltungen:

  • Die nominierten Lehrenden werden nach erfolgter Einreichung um eine Beschreibung ihrer Lehrveranstaltung gebeten, in welcher sie ihr Lehrkonzept darstellen und auch wie dieses von den Studierenden angenommen wurde. Voraussetzung für die Teilnahme einer Lehrveranstaltung ist außerdem deren vollständige Beschreibung in PLUSonline.

  • Zur Beurteilung der Einreichung wird auch die Anfang Juni durchgeführte LV-Evaluation herangezogen. Sollten zu wenige Rückmeldungen vorliegen, kann diese noch einmal „geöffnet“ und die Studierenden noch einmal um Beantwortung des Fragebogens gebeten werden.

  • Auf Basis des übermittelten Konzeptes und der Studierendenbewertungen erfolgt dann die Auswahl der Gewinner/innen durch eine vom Vizerektor für Lehre und Studium bestellte Jury. 

Preisvergabe

Die Preisverleihung wird gemeinsam mit anderen Auszeichnungen in einer "Night of Excellence" voraussichtlich Ende Oktober erfolgen.

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  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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