Ausschreibung des Excellence in Teaching Awards 2019/2020

Das Rektorat der Universität Salzburg schreibt erneut den Excellence in Teaching Award (Preis für hervorragende Lehre) aus. Mit diesem Preis werden Lehrveranstaltungen ausgezeichnet, in denen es den Lehrenden gelingt, für ihre Studierenden - und gemeinsam mit ihnen - Bedingungen für ein erfolgreiches Lernen herzustellen.

Neu ist in diesem Jahr, dass aus den Einreichungen zum internen Excellence in Teaching Award auch die Vorschläge unserer Universität für den vom Wissenschaftsministerium ausgeschriebenen Ars Docendi ausgewählt werden. Die Einreichungen für den Excellence in Teaching Award haben also gleichzeitig die Chance, mit ihrem Beitrag auch für den Ars Docendi vorgeschlagen zu werden: Es steht der Jury dabei frei, allenfalls auch weitere Personen bzw. Lehrveranstaltungen, insb. die Gewinner/innen des letzten Teaching Awards in den Vorschlag ans Ministerium aufzunehmen.

Der Ars Docendi spezialisiert sich jedes Jahr auf unterschiedliche thematische Kategorien. Im Jahr 2020 wird besonderer auf folgende Themen Wert gelegt:

  • Lernergebnisorientierte Prüfungskultur und deren Verankerung in der Lehrveranstaltung
  • Digitale Transformation in der Lehre   
  • Kooperative Lehr- und Arbeitsformen      
  • Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre      
  • Qualitätsverbesserung von Lehre und Studierbarkeit

Nähere Informationen zu diesen Kategorien finden Sie unter http://www.gutelehre.at/ars-docendi / (Direktlink zur Erläuterung der Einreichkategorien).

 

Einreichung von Lehrveranstaltungen:

Vorschläge für den Lehrpreis schicken Sie bitte bis 31. Jänner 2020 per eMail an belinda.haid(at)sbg.ac.at.

  • Geben Sie in Ihrer Einreichung bitte den/die LV-Leiter/in bzw. die LV-Leiter/innen, den LV-Titel, das Semester und die LV-Nummer bekannt.
  • Zudem bitten wir Sie um eine kurze Begründung Ihrer Einreichung (ein paar Sätze).
  • Lehrende, die eine eigene Lehrveranstaltung vorschlagen, werden gebeten, mit der Einreichung Terminvorschläge für die Befragung der Studierenden dieser LV zu machen.

Vorschlagsberechtigt sind ...

  • Gruppen von mindestens drei Studierenden,
  • die Lehrenden unserer Universität mit ihren eigenen Lehrveranstaltungen,
  • alle Lehrenden unserer Universität, wenn sie Lehrveranstaltungen von Kolleg/inn/en vorschlagen wollen. - Insb. möchten wir Curricularkommissionen, Fachbereichsleitungen und die Dekaninnen und Dekane aufrufen, Lehrveranstaltungen aus ihren Bereichen vorzuschlagen.

Es können Lehrveranstaltungen vorgeschlagen werden, die …

  • im Sommersemester 2019 bzw. im Wintersemester 2019/20 an der Universität Salzburg abgehalten wurden bzw. werden und
  • in einem ordentlichen Studium anrechenbar sind oder im Rahmen der Universität 55-PLUS abgehalten werden.

In den vorausgehenden drei Studienjahren prämierte Lehrende sind von einer Einreichung ausgeschlossen. Diese Regelung trifft allerdings nicht zu, wenn betreffende Lehrende gemeinsam mit anderen Lehrenden im Team vorgeschlagen werden. Zudem sind bereits prämierte Lehrveranstaltungen von einer Einreichung ausgeschlossen.

Vorgeschlagene Lehrveranstaltungen sollten sich durch die folgenden (mit jenen des Ars Docendi weitgehend kompatiblen) Kriterien auszeichnen: 

  • An die Studierenden werden Lernanforderungen gestellt, mit denen über die reine Faktenvermittlung hinaus kritisches, kreatives und problemlösendes Denken vermittelt wird. Die intendierten Lernergebnisse sind auf die Ziele der entsprechenden Curricula hin ausgerichtet und werden kompetenzorientiert beschrieben und umgesetzt.
  • Die intendierten Lernergebnisse (Lernziele), die zu deren Überprüfung vorgesehenen Leistungskontrollen (Prüfungen) sowie die gesetzten Lehr-/Lernaktivitäten sind im Sinne eines „Constructive Alignment“ aufeinander abgestimmt (vgl. dazu bspw. hier).
  • In der Lehrveranstaltung wird aktives Lernen gefördert, etwa durch Gruppenarbeiten, Diskussionen, problemlösendes Lernen, interaktive Übungen, kollaborative Arbeiten auf Blackboard und andere aktivierende Methoden. In Vorlesungen (bzw. in nicht-prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen) kann das Lernen der Studierenden insb. durch eine Verbindung von gelebter Begeisterung der/des Lehrenden für das Fach mit guter Strukturierung und Klarheit des Vortrages, durch Skripten und multimediale Lernmaterialien von hoher instruktiver Qualität oder auch durch den Einsatz von aktivierenden Methoden schon während der Vorlesung gefördert werden.
  • Den Studierenden wird regelmäßig Rückmeldung über ihren Lernfortschritt gegeben. Sie erhalten schon während des Semesters Feedback über die von ihnen erbrachten Leistungen und damit Orientierung für ihr weiteres Lernen.
  • In der Lehrveranstaltung kommt ein faires und transparentes Beurteilungssystem zur Anwendung. Die Prüfungsinhalte und Beurteilungsformen sind an den Lernzielen und Lernformen der Lehrveranstaltung orientiert. Die Beurteilung der Studierenden spiegelt nachvollziehbar die von ihnen erreichte Leistung wieder.
    (adaptiert nach Winteler, A. (2004). Professionell Lehren und Lernen: Ein Praxisbuch. Darmstadt: wbg.)

Hinsichtlich der Berücksichtigung von Aspekten der Kompetenzorientierung sei über diese Kriterien hinaus auf die hier abrufbaren „12 Tipps für eine kompetenzorientierte Hochschullehre“ verwiesen, auf die sich Einreicher/innen zusätzlich berufen können. Im Sinne des Ars Docendi können Einreicher/innen zudem auf folgende Kriterien Bezug nehmen: Innovative Hochschuldidaktik, Studierendenzentrierung und Berücksichtigung von Heterogenität, europäische und internationale Ausrichtung.

Hinweis betreffend Vorlesungen: Wir wissen, dass es wesentlich schwieriger ist, diese Kriterien auch in Vorlesungen zu erfüllen. Dennoch möchten wir explizit dazu aufrufen, auch Vorlesungen für den Preis vorzuschlagen. Die Jury wird bei ihrer Auswahl Vorlesungen entsprechend berücksichtigen.

Evaluierung und Auswahl der eingereichten Lehrveranstaltungen:

  • Voraussetzung für die Teilnahme einer Lehrveranstaltung ist deren vollständige Beschreibung in PLUSonline. (Die Lehrenden müssen uns zunächst keine weitere Beschreibung schicken.)
  • Die Studierenden der eingereichten Lehrveranstaltungen werden sowohl mit dem Fragebogen der klassischen Lehrveranstaltungsevaluierung sowie mit einem weiteren, speziell auf den Excellence in Teaching Award hin ausgerichteten Fragebogen befragt. – Die Befragung erfolgt während einer LV-Einheit. Sollte die Lehrveranstaltung zum Zeitpunkt der Einreichung schon abgeschlossen sein (LV des Sommersemester 2019 oder bei geblockten Lehrveranstaltungen), erfolgt die Befragung mittels online-Fragebogen.
  • Auf Basis der Studierendenurteile erfolgt eine Vorauswahl der eingereichten Lehrveranstaltungen: Jene Lehrveranstaltungen, die eindeutig unterdurchschnittlich bewertet werden, werden ausgeschieden.
  • Die Lehrenden der verbleibenden Einreichungen werden um eine ausführliche Beschreibung ihrer Lehrveranstaltung gebeten, in der dargestellt wird, wie in der LV die didaktischen Kriterien dieser Ausschreibung erfüllt werden. Hierfür wird den Lehrenden ein Formular übermittelt.
  • Auf Basis dieser Beschreibungen sowie auf Basis der Studierendenbewertungen entscheidet eine vom Vizerektor für Lehre und Studium bestellte Jury über
    - die mit dem Teaching Award auszuzeichnenden Lehrveranstaltungen sowie
    - über einen ans Rektorat und die ÖH gerichteten Vorschlag zu den Einreichungen unserer Universität für den Ars Docendi.

    Wie schon oben: Es steht der Jury dabei frei, allenfalls auch weitere Personen bzw. Lehrveranstaltungen, insb. die Gewinner/innen des letzten Teaching Awards in den Vorschlag ans Ministerium aufzunehmen.


Preisvergabe

Die Vergabe des Excellence in Teaching Awards erfolgt im Rahmen einer Veranstaltung, die im Laufe des Sommersemester 2020 stattfinden wird. Der Ars Docendi wird am 22. Juni 2020 vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Wien verliehen. Alle Prämierungen werden auf dieser Webseite vorgestellt. Über nicht prämierte Anträge kann keine Auskunft gegeben werden. 

 

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

Martin Weichbold und das Team des Qualitätsmanagements
Vizerektor für Lehre und Studium

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    Von 15.-21. Juni 2020 organisiert die PLUS (FB Erziehungswissenschaften) in Kooperation mit dem Stonehill College (USA) ein neues, attraktives Ausbildungsformat für PhD StudentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen. Das „Action Research Summer Camp 2020“ ist Teil des Fulbright Specialist Programs von Fulbright Austria.
    The (English-language) seminar on “Transnational Supply Chains and Domestic Human Rights Litigation” deals with legal questions that arise when human rights abuses in transnational supply chains give rise to domestic law suits.
    ... with an excursion to the European Space Agency and a visit to the new VEGA observatory
    Dr. Alisauskiene bietet im SS 2020 eine Lehrveranstaltung zum Thema "Religionen in Mittel- und Osteuropa nach dem Fall der Berliner Mauer" an. Die LV wird auf englisch abgehalten.
    Die 3. Tagung junger Europarechtler*innen – 3rd Young European Law Scholars Conference (YELS) lädt junge Forscherinnen und Forscher im Europarecht und verwandten Disziplinen zu einer Diskussion über die Gestaltung der Zukunft Europas ein. Internationale Expertinnen und Experten werden dabei die Beiträge der Nachwuchsforscher*innen kommentieren.
    Das Sprachenzentrum der Paris-Lodron-Universität Salzburg hat im Auftrag der Österreichischen Gesundheitskasse – Landesstelle Salzburg Materialien für erwachsene Deutschlernende rund um das Thema „Zahngesundheitsvorsorge“ erstellt. Die Materialien sollen österreichweit in Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen eingesetzt werden und können über die ÖGK – Landesstelle Salzburg bzw. online bezogen werden.
    Achtung: Die LV- und Workshopanmeldung für das Sommersemester-Programm des Career Centers startet am 10.02. um 12:00 Uhr. Begrenzte Kursplätze!
    Der Wissenschaftsbetrieb unterliegt immer mehr der Quantifizierung und Bewertung von Forschungsleistungen, auch bibliometrische Kennzahlen werden zunehmend für Evaluierungen und Benchmarks herangezogen.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Sommersemester 2020
    Fr 28. Februar, 14-20 Uhr und Sa 29. Februar 2020, 9-14 Uhr in der Abguss-Sammlung des FB Altertumswissenschaften, Residenzplatz 1, 5020 Salzburg
    Dienstag, 10. März 2020, 19:30, ARGEkultur Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Am DO 12.03.2020 findet um 18:30 Uhr im Hörsaal 207 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Churfürststraße 1, 5020 Salzburg (Zugang beschildert) ein Vortrag zum Thema "Fünf Jahre EuErbVO: Neues aus dem internationalen Erbrecht".
    In diesem Workshop am FR 13./SA 14.3. geht es in erster Linie um die Vermittlung orientalischer, im Spezifischen iranischer Musik durch die Methode der freien Improvisation. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem westlichen Kulturkreis die persische Musik mit ihrer besonderen Klangfarbe und ihrer modalen Struktur näherzubringen, damit sie mit diesem Material nach östlichem Verständnis weiterimprovisieren können.
    Mit dem Thema "Künstliche Intelligenz als Gegner der Menschenrechte" geht die SchülerUNI in das 10. Jahr ihres Bestehens. Konstant besucht und von Medien vielfach im Blickfeld, hat sich das Format zum Erfolgsmodell entwickelt.
    Am 25.02. - 26.02.2020 findet die Tagung Public: Religion & Space (Öffentlich: Religion & Raum) an der Katholisch-Theologischen Fakultät im HS 104 statt. Die Tagung fragt nach theoretischen Grundlagen ebenso wie nach praktischen Beispielen. Wie reflektiert sich Religion im öffentlichen Raum? Gibt es vergleichbare oder unterschiedliche Formen moderner religiöser Raumproduktion im urbanen Raum und in der Natur?
    Dienstag 17. März 2020, 17:00, Wissenschaft und Kunst, Atelier 1. St. / Ausstellungsraum enter EG, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg Im Oktober 2019 startete am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst das interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Es wird von Nicole Haitzinger und Bartolo Musil geleitet und gemeinsam von der Universität Mozarteum und der Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie vom Land Salzburg finanziert.
    Die weltbekannte Sängerin Maria Farantouri, wichtigste Interpretin der Lieder Mikis Theodorakis‘ und „Stimme Griechenlands“, ist im Rahmen des ersten Ernst-Bloch-Symposions live in Salzburg zu hören.
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