„GALENE 2012“ LUX ET ANIMA

von Lotte Ranft, Salzburg

Die Bronzefigur von der Salzburger Bildhauerin und Malerin Lotte Ranft wurde am 25. Juni 2014 im Jeanne-Kahn -Foyer der Großen Universitätsaula im Beisein von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Rektor Heinrich Schmidinger, gewürdigt von Prof. Heinz Nußbaumer, feierlich enthüllt. Das Kunstwerk ist eine Dauerleihgabe der Künstlerin an die Universität Salzburg.

Galene © Kolarik/LEO

ENTHÜLLUNG DER "GALENE 2012" AM 25.06.2014 UM 11:00 UHR IM JEANNE-KAHN-FOYER DER GROSSEN UNIVERSITÄTSAULA

uer, Prof. Lotte Ranft und Rektor Schmidinger mit der Bronzefigur "Galene 2012" © Kolarik/LEO

v.l.n.r.: Laudator Prof. Heinz Nußbaumer, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Prof. Mag. art. Lotte Ranft, Rektor Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger

Galene © Kolarik/LEO

"GALENE  2012"  LUX ET ANIMA  

(Lotte Ranft)

GALENE - die in sakralem Gold Leuchtende,
trägt  „GAL“  den Glanz, im Namen -
Synonym für Licht und endlose Seelenweite.
Ein besonderes Schauerlebnis, Ergänzung zum Wort -  
ein gültiger Zugang zu gesuchten spirituellen Welten.  

GALENE – eine Seele mit Körper,
Durch- und Übergangswesen, 
ohne Zwiespalt zum irdischen Leib,
Gleichzeitigkeit symbolisierend im Hier und Dort.
Allsichtigkeit herrscht vor, animiert zum Schweben   
und Drehen aus der Zeit… GALENE taucht auf -
Licht, Verdichtung, Durchdringungen und Auflösung:
Der Mensch in der Metamorphose seiner Existenz. 

Hochpolierter Glanz wandelt das harte Metall  
wieder zur flüssigen Glut,
öffnet die dunkle, verschlossene Wand der Bronze.
Glanz nimmt den Menschen in vielfachen Facetten auf,
die Leichtigkeit des Bildes durchdringt die Grenzen - 
der Mensch befindet sich gleichzeitig im Inneren,
nicht nur außerhalb der Skulptur ! 
Körper im Körper - löst sich ins Irreale auf –
Geheimnis in und jenseits der Schöpfung.  

Harmlos war und ist so eine Einladung zur Begegnung
mit weiblichen Glanz-Wesen, jedenfalls nie.

Lotte Ranft und Galene © Kolarik/LEO

DIE KÜNSTLERIN ZUR 2,30m HOHEN, HOCHGLANZPOLIERTEN BRONZEPLASTIK, DIE DIE BESUCHERINNEN UND BESUCHER DER GROSSEN UNIVERSITÄTSAULA IM FESTSPIELBEZIRK NUN FREUNDLICH BEGRÜSST:

„Ich habe versucht, damit einen Zugang zu spirituellen Welten darzustellen, den Menschen in seiner Metamorphose seiner Existenz zu zeigen. Auch das Material – dunkles, hartes Metall, das verflüssigt und poliert wurde, verbindet Gegensätze.“ 

LOTTE RANFT, PROF. MAG. ART.:
Die Bildhauerin kann als Klassikerin der Salzburger Kunstszene bezeichnet werden.
1938 in Berlin zur Welt gekommen, in Österreich aufgewachsen, wirkt sie hier seit 1972 als  freischaffende Künstlerin. Ihre Werkstattgalerie befindet sich in Salzburg Nonntal. Bekannt ist die Künstlerin durch Bronzeplastiken wie den „Radfahrer“ beim Makartsteg, die „Daphne“ in der naturwissenschaftlichen Fakultät, das "Große Lebensspiel" im Landeskrankenhaus  Salzburg sowie das Tassilo-Denkmal vor Stift Mattsee. Ihr monumentalstes Werk steht an prominenter Stelle in Hamburg. Lotte Ranft wurde mit dem Ehrenpreis für Plastik des Salzburger Kunstvereins ausgezeichnet.
Auch fasziniert sie durch ebenso farb- wie ausdrucksstarke Gemälde und Graphiken.

In Salzburg ausgestellte Werke:

2010     Tassilo Denkmal zur 1250-Jahr-Feier          
              von Stift Mattsee 
2001    “Tassilo“-Denkmal, Bronzemodell
              für das Stiftmuseum Mattsee 
1996    "Christian Doppler"  in der Doppler-Klinik  
1995    “Christian-Doppler-Denkmal“, Bronze,
              Airport  
1993      Wandmalerei Hort Lehen            
1992    “Radfahrer“, Bronze-Großplastik, Makartsteg
1988    “Das große Lebensspiel“, Bronze-
              Großplastik, LKH 
1987    “Daphne“ Bronze-Großplastik, Naturwissenschaftliche Fakultät, Freisaal
1975    “Die Trauernde“ Bronze-Büste,           
              Museum Carolino Augusteum    

Ankäufe von Bronzeplastiken und Aquarellen durch Stadt und Landesregierung  

Weiters:    

2009     Große Bronze-Bohne
             Neue HafenCity, Hamburg

DIE UNIVERSITÄT SALZBURG DANKT DER KÜNSTLERIN FÜR DIESE LEIHGABE.


© Copyright
Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte des Lichtbildhersteller (§§ 1, 2 Abs. 2, 73ff UrhG) stehen dem Fotografen (Martin Del-Negro) zu. 
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