Banner Mittelalterstudien (Bilder: IZMF)
TYP STUDIENERGÄNZUNG / STUDIENSCHWERPUNKT
ERFORDERNISSE 24 ECTS / 36 ECTS
KOORDINATION IZMF - Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit
KONTAKT IZMF
LV-ANGEBOT 18W / 19S
DETAILS Mitteilungsblatt vom 30. September 2014

ALLGEMEINES

Forschung und Lehre zu Mittelalter und Frühneuzeit werden an der Universität Salzburg in zahlreichen Fachgebieten betrieben und über das Interdisziplinäre Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF) koordiniert. Die Studienergänzung und der Studienschwerpunkt „Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und Frühneuzeit“ bietet den Studierenden ein strukturiertes Studienprogramm, das ein breites Spektrum an Disziplinen wie Geschichte, Kunstgeschichte, jüdische Kulturgeschichte, Mittelalterarchäologie, Philologie (Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Latein, Romanistik, Slawistik), Philosophie, Theologie und Medizingeschichte umfasst und in Lehrveranstaltungen wie der jährlichen Ringvorlesung des IZMF und des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der Frühneuzeit (IMAREAL) auch dezidiert interdisziplinäre Ansätze verfolgt.

GEGENSTANDSBEREICH, BILDUNGSZIELE UND ANWENDUNGSORIENTIERTE KOMPETENZEN

Den Gegenstandsbereich der Studienergänzung und des Studienschwerpunkts bilden Geschichte, Kultur, Religion, Philosophie, Sprachen, Literaturen und Künste des Mittelalters und der Frühneuzeit. Im Zentrum stehen Prozesse des interkulturellen Transfers, interliterarische, interlinguistische und sprachgeschichtliche Phänomene (z.B. zwischen Latein und den Volkssprachen, in der Entwicklung der volkssprachlichen Literaturen), mediale und materiale Bedingungen mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kunst- und Kulturproduktion (z.B. Wechselwirkungen zwischen Text und Bild, Handschriften als multimediale Artefakte, mediengeschichtliche „Revolutionen“ wie die des Übergangs von der Handschrift zum Druck), Phänomenalität, Funktionalität und Semiotik von Kunstwerken (von Gemälden, Skulpturen bis hin zu Burgen oder Kathedralen), aber auch soziopolitische und –kulturelle Praktiken und Interaktionsformen (z.B. Rituale, Ritualität).

Methodisch und theoretisch werden vor allem komparatistische, inter- und transdisziplinäre Ansätze fruchtbar gemacht.   Die Studienergänzung und der Studienschwerpunkt vermitteln den Studierenden wissenschaftlich fundierte, auch anwendungsorientierte Kenntnisse über die spezifischen historischen, kulturellen und ästhetischen Bedingungen, die mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte, Kultur, Kunst, Literatur und Sprache kennzeichnen sowie deren Faszination und ungebrochene Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart begründen (sei es in Form von Kunstschätzen, literarischen Werken, Denkformen oder – am augenscheinlichsten – in Form von Baudenkmälern wie Kathedralen und Burgen).

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der gesamteuropäischen, für die Frühe Neuzeit auch der außereuropäischen Dimension sowie eben der interdisziplinären Erschließung der genannten kulturellen Felder, Praktiken und Phänomene.   Die erworbenen Kompetenzen lassen sich im Bereich universitärer und außeruniversitärer Forschungsinstitutionen, der Archiv-, Bibliotheks- und Museumslandschaft sowie in anderen Branchen der Kulturvermittlung (Verlags- und Medienbereich) beruflich fruchtbar anwenden.

AUFBAU & ERFORDERNISSE

Basismodul (mind. 12 ECTS)

ECTS

Fach 1: Interdisziplinäre Mittelalter- und Frühneuzeitforschung

mind. 4 ECTS
Fach 2: Geschichte, Kultur, Künste und Sprachen des Mittelalters
und der Frühneuzeit
mind. 4 ECTS

Aufbaumodul (mind. 12 ECTS)

ECTS

Frei wählbare Lehrveranstaltungen laut Angebot*

12

Schwerpunktmodul (12 ECTS)

ECTS

Frei wählbare Lehrveranstaltungen laut Angebot*

12

ZERTIFIZIERUNG

Nach positiver Absolvierung der oben angeführten Lehrveranstaltungen können folgende Zertifikate beantragt werden:

  • Basismodul "Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und Frühneuzeit". Dieses wird nach positiver Absolvierung des Basismoduls im Ausmaß von mindestens 12 ECTS-Punkten ausgestellt.
  • Studienergänzung "Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und Frühneuzeit". Dieses wird nach positiver Absolvierung des Basis- und Aufbaumoduls im Gesamtausmaß von mindestens 24 ETCS-Punkten ausgestellt.
  • Studienschwerpunkt "Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und Frühneuzeit".  Dieses wird nach positiver Absolvierung des Basis-, Aufbau- und Schwerpunktmoduls im Gesamtausmaß von mindestens 36 ETCS-Punkten ausgestellt.

 

* Lehrveranstaltungen der eigenen Studienrichtung dürfen nur dann gewählt werden, sofern sie nicht Teil derPflicht- bzw. Wahlpflichtfächer sind.

 

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  • News
    Der weltweit wichtigste Muskelkongress, die European Muscle Conference (EMC) fand dieses Jahr in Budapest statt. Salzburg war mit Stefan Galler vertreten. Galler hatte die EMC-Konferenz 2014 in Salzburg ausgetragen und war nun wiederum Mitglied des Scientific Commitee´s in Budapest. Bei der feierlichen Kongresseröffnung hielt er einen Nachruf auf den 2018 verstorbenen Muskelforscher Caspar Rüegg.
    Das Thema der Panorama:Uni am 22.10., 19 Uhr, Panoramabar Lehen, ist "Wanted: Die Kreativität der Kunden. Oder warum die neuen Technologien die Geschäftswelt verändern".
    Alexander van der Bellen zeigte sich beeindruckt von den kritischen Beiträgen der Studierenden des Salzburger Erasmus Master-Studiums „Digital Communication Leadership“ (DC Lead). In einer Audienz am Freitag, 5. Oktober, trugen fünf Studierende ihre Visionen einer digitalen Kommunikationswelt in der Hofburg in Wien vor.
    Mo 22.10.2018, HS E.001 (Unipark) Dr. Eveline Brugger (St. Pölten) "Unsern juden gemainklich solich genad getan". Mittelalterliches Judenrecht und fürstliche Judenpolitik am Beispiel Österreichs
    Dr. Lorenz Aglas, senior scientist der Arbeitsgruppe von Prof. Fatima Ferreira (FB Biowissenschaften), erhält aufgrund der hervorragenden wissenschaftlichen Ergebnisse seiner Doktorarbeit mit dem diesjährigen “Ursula und Fritz Melcher Dissertationspreis 2018” der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI).
    Herr Prof. Dr. Christoph Schäfer (Alte Geschichte, Universität Trier) hält zu diesem Thema am 23. Oktober 2018 um 18.30 Uhr in der Abgusssammlung SR E.33, Residenzplatz 1, einen Vortrag.
    Die Leopold-Kohr-Akademie organisiert im September und Oktober 2018 zwei Veranstaltungen. Gemeinsam mit der Universität Salzburg betreibt die Einrichtung das Kohr-Archiv.
    Prof. Ruslan Mitkov, Professor für natürliche Sprachverarbeitung und Computerlinguistik an der Universität von Wolverhampton, UK, wird am Dienstag, 30. Oktober um 18 Uhr einen Vortrag zum Thema linguistic intelligence: computer vs. humans halten.
    Der Empfang findet am Mittwoch, 7. November 2018 an der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universitätsplatz 1 (Salzburg) statt. 18:15 in der Kollegienkirche (Religionsverbindendes Gebet - gestaltet vom Afro-Asiatischen Institut Salzburg) 19:00 Empfang im HS 101 der Katholisch-Theologischen Fakultät (Universitätsplatz 1, EG)
    Einladung zur Lesung auf Französisch und Deutsch aus dem Roman "La concordance des temps", Mittwoch, 7.11.2018, 18:00 Uhr, Leselounge Fachbibliothek Unipark
    Konzertperformance im Rahmen des OPEN MIND Festivals WHAT'S LEFT / WHAT'S RIGHT in Kooperation mit ARGEkultur // Freitag, 09.11.2018 | 21.00 Uhr, Ulrike-Gschwandtner-Str. 5, 5020 Salzburg, Saal // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst // Eintritt frei
    9.11.2018, 14.00 bis 17.30 Uhr, Bischofshaus, Kapitelplatz 2: Symposium "Stille Nacht. Weihnachten zwischen theologischem Anspruch und Populärkultur" und Ausstellungseröffnung "Stille Nacht, heilige Kunst" – Bilderzyklus von Johann Weyringer (Ausstellungsdauer bis zum 7. Dezember 2018). Veranstaltet von Erzdiözese Salzburg und Universität Salzburg, Theologische Fakultät (Organisation: Alexander Zerfaß).
    Im Rahmen der Vortragsreihe POLEMIK UND GENDER wird Ulrike Vedder vom Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin am 14. November um 19h einen Gastvortrag im Unikpark Nonntal halten. // Erzabt-Klotz-Str. 1, E.002 (Agnes Muthspiel) // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Es ist wieder so weit, am 17. November 2018 findet das Konzert des Universitätsorchesters für dieses Semester statt.
    Politische Bildung ist in Österreich seit 1978 ein allgemeines Unterrichtsprinzip, also eine Bildungs- und Erziehungsaufgabe, die den Lehrkräften aller Schulfächer und Schulstufen obliegt. Die Ringvorlesung soll Wege aufzeigen, wie Demokratiebildung in verschiedenen Unterrichtsfächern funktionieren kann, sodass sich für Lehramtsstudierende und LehrerInnen unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe grundsätzliche Herausforderung eröffnen.
    Herr Dr. Sven Th. Schipporeit (Institut für Klassische Archäologie, Universität Wien) hält zu diesem Thema am Mi, 21. November 2018 in der Abgusssammlungs SR E.33, Residenzplatz 1, einen Vortrag
    The workshop aims to examine the musicality of the body and vice versa the corporeality of music from a choreographic perspective. This approach corresponds with the extension of the concept of music as well as the questioning of performance traditions in the context of New Music, which also puts a stronger emphasis on the body.
    The relatively young democracy Poland, whose political climate has intensified considerably since the last elections, is also moving increasingly to the fore. Politically critical leaders of representative cultural organisations have been and continue to be replaced by the new administration, while independent creative artists appear to be able to find niches so far or already live outside the country.
    Vom 29.11. bis 01.12.2018 im Unipark Nonntal
    Am 6. Dezember 2018 finden an der Universität Salzburg die WTZ Training Days zum Thema Kommunikation, Dissemination und Verbreitung in H2020-Projekten statt.
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  • 23.10.18 Die Seeschlacht von Actium – Ein Sieg des Antonius?
    24.10.18 The Psychology of Cognitive Illusions
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