Collection Kurt Eulenburg

Inhalt der Sammlung

Briefe, Verlagskorrespondenz, Manuskripte, persönliche Dokumente von Kurt Eulenburg.

Findbuch Kurt Eulenburg Collection

Provenienz

Schenkung von Stephen und Pauline Moorbath, Oxford, Sommer 2014.

Link zum Eintrag zu Kurt Eulenburg von Sophie Fetthauer im LexM

 

Biographie

Kurt Eulenberg

Portraitfoto von Kurt EulenbergKurt Eulenburg wurde am 22. Febr. 1879 in Leipzig geboren. Seine Eltern waren Henriette Eulenburg, geb. Moosbach, und der Musikverleger Ernst Eulenburg, der Gründer des seit 1874 bestehenden und für die Herausgabe von Taschenpartituren bekannten Musikverlags Ernst Eulenburg in Leipzig. Kurt Eulenburg studierte an der Universität Leipzig vergleichende Philologie und schloss 1903 mit der Promotion ab. 1905 begann er im Verlag des Vaters zu arbeiten, wurde 1911 Teilhaber und nach dem Tod seines Vaters 1926 Alleininhaber der Firma.

Eulenburg förderte vor allem die Edition von Taschenpartituren mit klassischen und romantischen Werken und wirkte in den Ausschüssen des Deutschen Musikalien-Verleger-Vereins mit.

Nach 1933 wurde Kurt Eulenburg, obwohl er wegen der jüdischen Herkunft seiner Mutter als „Halbjude“ galt, Mitglied der Reichsmusikkammer und konnte zunächst seinen Beruf weiter ausüben. Der Ausschluss aus der Reichsmusikkammer – und damit das Berufsverbot – erfolgte erst 1938. Am 13. Nov. 1938 wurde er im Rahmen einer „Sonderaktion“ inhaftiert, nach einem Tag jedoch wieder freigelassen. Im Mai 1939 floh er mit seiner Familie nach Basel. Im Jahr seiner Flucht gründete er in London mit Hilfe der britischen Firma Goodwin & Tabb die Firma Eulenburg Ltd. Der Leipziger Verlag wurde „arisiert“ und ging 1941 in den Besitz von Horst Sander vom Leipziger Musikverlag F. E. C. Leuckart über. In Basel konnte Kurt Eulenburg seine Arbeit als Musikverleger zunächst nicht fortführen und musste von der Unterstützung von Freunden leben. Erschwerend kam hinzu, dass er 1941 aus dem Deutschen Reich ausgebürgert und ihm seine deutsche Staatsangehörigkeit entzogen wurde.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründete Kurt Eulenburg gemeinsam mit Albert Kunzelmann in Zürich die Edition Eulenburg GmbH. Da er in der Schweiz weiterhin keine Arbeitserlaubnis erhielt, ging er im November 1945 nach Großbritannien und übernahm die Leitung von Eulenburg Ltd. In London setzte er sich für den verbesserten Vertrieb von Taschenpartituren ein, publizierte einige bis dahin unbekannte Werke und machte nach und nach die Publikationen der alten Leipziger Firma wieder verfügbar. Die Restitution des Leipziger Verlags, dessen Restbestände von Erich Otto nach Stuttgart gebracht wurden, betrieb Eulenburg von London aus vergeblich. 1950 gründete er deshalb mit Hilfe von Erich Otto in Stuttgart eine Zweigniederlassung des Eulenburg Verlags. 1968, 89jährig, zog er sich aus dem Geschäft zurück. Sein Verlag war bereits zuvor von Schott & Co. London übernommen worden, die Firma in Zürich blieb jedoch unabhängig. Kurt Eulenburg starb am 10. Apr. 1982 mit 103 Jahren.

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    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst im Jänner und Februar 2021 insgesamt drei Online-Vorträge:
    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
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    Prof. Dr. Hans van Ess (Vizepräsident der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor am Institut für Sinologie) mit dem Thema "Neukonfuzianismus im 21. Jahrhundert" am Dienstag, den 19. Januar 2021 um 18:00 Uhr.
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Mit dem „Award of Excellence“ werden die besten Dissertationen eines Studienjahres an österreichischen Hochschulen ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist Marina Pagano, Mitarbeiterin des FB Romanistik und Mitglied des Doktoratskollegs "Ästhetische Kommunikation".
    Knochen haben die außergewöhnliche Eigenschaft sich an äußere mechanische Einflüsse anzupassen und gezielt dort neues Material aufzubauen, wo es am dringendsten benötigt wird. Bereiche, die nur schwachen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, werden hingegen abgebaut.
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
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