Salzburger Hochschulwochen 2013

29. Juli bis 4. August an der Universität Salzburg

Die Salzburger Hochschulwoche 2013 steht unter dem Leitmotiv "Gefährliches Wissen".

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesUnter den Bedingungen der global vernetzten Informationsgesellschaften wird Wissen in unterschiedlichsten Formen zu einem brisanten Faktor. Versicherungen verfügen über die Krankheitsgeschichten ihrer Kunden und schaffen den gläsernen Patienten. Soziale Netzwerke speichern persönliche Daten ihrer User und katapultieren seine Interessen und Obsessionen. Der Staat verfolgt unsere elektronischen Fußabdrücke im Internet und verschiebt die Grenzen der Privatsphäre. Paradoxe Rückkopplungen im Zeichen neuer Wissenszüge zeichnen sich ab: Was der Finanzierbarkeit der Sozialsysteme dienen soll, produziert Ausschließung aus gesellschaftlicher Solidarität. Was innere und äußere Sicherheit stärken soll, schafft über Datenlecks Unsicherheiten. Riskantes Wissen verspricht an den Börsen Gewinn und kann in umso größere Verluste umschlagen.  Aber auch kulturell vergessenes oder verdrängtes Wissen birgt eigene Gefahren - zum Beispiel das vernachlässigte Wissen religiöser Traditionen um die ambigen Momente ihrer Herkunft. Religionen verfügen über ein eigenes Wissen von Gott. Es bildet sich in den lehrförmigen Inhalten und gelebten Grundsätzen der Religionen ab und setzt sich in den Überzeugungswelten ihrer Gläubigen durch. Das schließt Interpretationsstreit ein und kann zu Religionskonflikten führen. Wie von Gott zu sprechen und wie in seinem Namen zu handeln sei, bringt das gefährliche Wissen von Gott zu Tage.   

Die Salzburger Hochschulwoche bewegt sich im Raum offener Fragen und sucht Klärungen:

  • Wie ist Wissen zu bestimmen?
  • Wie entsteht neues Wissen?
  • Lässt sich Wissen begrenzen?
  • Wie sind seine humanen Potenziale zu entwickeln - jenseits reiner Verwertbarkeit?
  • Wie kann man mit ethisch problematischen Wissensfällen umgehen?
  • Grundsätzlich: Wo wird Wissen gefährlich?
  • Und was bedeutet gerade dies Moment für seine Produktivität? 

Salzburger Religionstriennale 2013

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesVon 29.07-03.08.2013 findet die Salzburger Religionstriennale mit den Salzburger Hochschulwochen statt.

The Department for Systematic Theology at the University of Salzburg and the Salzburger Hochschulwochen are organizing a Triannual International Summer School on The Political and Cultural Presence of Religions in Europe: Judaism - Christianity - Islam which will take place at the University of Salzburg.

This summer school offers 20 excellent PhD-students as well as postdoctoral researchers from all over Europe the possibility to study and discuss questions of religion, culture, politics and identity in the European context with distinguished experts in this field.

Main Topic:
The Precarious Knowledge of Religions: Religious Sceneries of Risks and Theological Processing of Ventures.

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    Tom Rosenstiel, einer der anerkanntesten Denker zur Zukunft der Medien, spricht am 23. Mai um 19.00 Uhr im HS 380 der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät (Rudolfskai 42) über die Zukunft der Demokratie im Zeitalter von Fake News, den Aufstieg der russischen Trolle im Internet und wie Journalismus in Zukunft aussehen wird.
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
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  • 23.05.18 Polemik zwischen Kunst und Religion bei Luis Buñuel
    24.05.18 Detection of periodicity in functional time series
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