Fachbereich Mathematik

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Auf unseren Webseiten finden Sie umfassende Informationen zu den Lehr- und Forschungsaktivitäten des Fachbereichs und seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

 

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AKTUELLES:

Young Investigator Awards verliehen

Am „Tag der Universität“ wurden begabte JungforscherInnen für ihre Projekte in unterschiedlichsten Forschungsbereichen ausgezeichnet.

18 ForscherInnen aus den Themengruppen Arts & Humanities, Law & Economics sowie Natural & Life Sciences hatten sich im Vorfeld des „Tages der Universität“ um den Young Investigator Award beworben.Im Viertelstunden-Takt stellten sie am frühen Nachmittag ihre Arbeiten vor und fieberten dem abendlichen Festakt entgegen, wo die Gewinner des Young Investigator Awards in den drei Sparten verkündet wurden.

Im Bereich Arts & Humanities gewann Patrick Kutschar mit seiner Arbeit über Interviewer-Effekte und deren Konsequenzen für Schmerzaussagen von Altenheim-BewohnerInnen.

Im Fachbereich Law & Economics wurde Markus Tiefenbacher mit seiner Forschungsarbeit über den für 2019 geplanten Familienbonus in Österreich ausgezeichnet. 

Platz 1 im Bereich Nature & Life Sciences ging an Georg Zimmermann. Er hatte seine Forschungsarbeit der Datenanalyse von seltenen Krankheiten gewidmet, vor allem der Frage, ob es weiterer Verfeinerungen in der Forschung bedarf. Die Universität Salzburg gartuliert allen GewinnerInnen herzlich!

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Fotonachweis: Anreas Kolarik/Uni Salzburg, Gewinner der Young Investigatore Awards und Rektor Heinrich Schmidinger

Mathematisches Problem aus der Antike gelöst

In einer gemeinschaftlichen Arbeit haben Bo He (China), Alain Togbé (USA) und Volker Ziegler (Salzburg) eines der ältesten offenen Probleme der Mathematik gelöst.   Das Problem wurde zuerst von Diophantus von Alexandria im 3. Jahrhundert nach Christus gestellt. Diophantus fragte nach einer möglichst großen Menge von ganzen Zahlen, sodass - wenn man aus dieser Menge irgendwelche zwei Zahlen wählt, diese miteinander multipliziert und dann 1 addiert - eine Quadratzahl herauskommt. Der berühmte Mathematiker Pierre de Fermat (von dem auch die große Fermatsche Vermutung stammt) fand im 17. Jahrhundert vier Zahlen mit dieser Eigenschaft, nämlich 1,3,8 und 120. So ist zum Beispiel 1*3+1=4=2^2 oder 3*8+1=25=5^2 oder 8*120+1=961=31^2. Seitdem haben sich zahlreiche Mathematiker bemüht, 5 Zahlen mit dieser Eigenschaft zu finden, zuletzt wurde auch mit intensivem Computereinsatz danach gesucht. Da niemand 5 solche Zahlen finden konnte, lag die Vermutung nahe, dass es keine 5 solchen Zahlen gibt. Mit ihrer Arbeit haben nun die drei Forscher aus China, den USA und Salzburg in ihrer 40seitigen Arbeit den mathematischen Beweis erbracht, dass dies nicht möglich ist. Damit konnten sie die Frage von Diophantus aus der Antike endgültig beantworten.    Die Arbeit ist bei dem renommiertesten Mathematik-Journal „Transactions of the American Mathematical Society“ zur Publikation angenommen. Man kann sie jedoch schon jetzt auf der Pre-Print-Plattform ArXiv unter https://arxiv.org/abs/1610.04020 lesen.   Publikation: Bo He, Aba Teachers University (Aba - China), Alain Togbé, Purdue University Northwest (Westville - USA), Volker Ziegler, Paris Lodron Universität Salzburg (Salzburg - Österreich): There is no Diophantine quintuple. In: Transactions of the American Mathematical Society.

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(Fotonachweis Kolarik)

Promotion Christoph Hutle

Am 23. Mai 2018 wurde Christoph Hutle zum Dr. rer. nat. promoviert. Dr. Hutle schrieb seine Dissertation unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Clemens Fuchs im Rahmen der AG "Diskrete Mathematik". Die Dissertation trägt den Titel "Diophantine triples and linear recurrence sequences" und ist bereits in Auszügen in den Zeitschriften Mathematica Slovaca und Bulletin of the Malaysian Mathematical Sciences Society publiziert worden. Die Arbeit an der Dissertation wurde durch das FWF-Projekt P24574 sowie durch das Sparkling Science Projekt SPA 05-172 EMMA gefördert. Dr. Hutle war Mitglied des DSP-Kollegs MARS.

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                                  Foto: P. Hellekalek

WORKSHOPS DES FACHBEREICHS:

  • News
    Salzburg Summer School “European Private Law” Vom 2.-14. Juli 2018 fand an der Universität Salzburg die 19. Summer School „European Private Law“ unter der Leitung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. DDr. DDr. h.c. Michael Rainer statt. Mehr als 40 Gastprofessoren und Gastsprecher vermittelten im Rahmen von Vorlesungen Grundkenntnisse in 30 verschiedenen Rechtssystemen, die in Workshops und Podiumsdiskussionen weiter vertieft wurden.
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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