Die Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB)

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Herzlich willkommen auf der universitätsinternen Website der MHDBDB!

Die MHDBDB ist ein kostenloses Online-Instrumentarium zur Textsuche sowie zur Analyse und Interpretation mittelhochdeutscher Sprache und Literatur.

Sie ermöglicht den Zugriff auf die wichtigsten Werke der mittelhochdeutschen Dichtung von den verschiedensten Blickwinkeln aus über eine äußerst vielseitige Suchfunktionalität. Benutzerinnen und Benutzer können nicht nur nach Wörtern, Zeichenketten und Begriffen aus verschiedenen Quellen suchen, sondern die Textbasis auch hinsichtlich linguistischer und semantischer Fragestellungen auswerten.

 

Genesis

Die MHDBDB ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zweier Langzeitprojekte, die sich 1992 zusammengeschlossen haben:

  • Namen in deutschen literarischen Texten des Mittelalters von Dr. Horst P. Pütz, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Begriffswörterbuch der mittelhochdeutschen Literatur, Prof. Dr. Klaus M. Schmidt, Bowling Green State University


Im Mai 1995 wurde dann anlässlich des International Congress on Medieval Studies der University of Michigan in Kalamazoo ein weltweites Informationsabrufsystem über das Internet eröffnet. Damit entstand ein leistungsfähiges Informationssystem zur mittelhochdeutschen Sprache und Literatur, dem bislang kein ähnlich umfangreiches Projekt in anderen mittelalterlichen Sprachen gegenüber steht.

Im Herbst 1998 wurde dieses System auf eine relationale Datenbank von ORACLE übertragen und eine neue Benutzeroberfläche auf der Basis von Web-Seiten erstellt.

Seit 2002 ist die MHDBDB an der Paris Lodron-Universität Salzburg installiert, von wo aus das Projekt verwaltet und betreut wird.

Von 2002-2016 erhielt die MHDBDB externes Sponsoring für die Systembetreuung der Datenbank von der Universität Wien.

Im Sommer 2016 ging die MHDBDB mittels Schenkung in das Eigentum der Universität Salzburg über und wurde an das Interdisziplinäre Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF) angegliedert.

 

Relaunch

Am 1. Dezember 2016 startete der Relaunch der MHDBDB. In den kommenden Jahren wird die Datenbank einem kompletten Redesign und einer Migration unterzogen. Zukünftig soll noch mehr Wert gelegt werden auf offene Systemstellen und die bisher schon essenzielle Open Access-Policy weiter vorangetrieben werden (Downloadbarkeit urheberrechtlich unproblematischer Texte und großzügige Datenauszüge ebenso wie eine öffentlich zugängliche IT-Dokumentation). Die vorhandenen Texte werden in das XML-TEI-Format konvertiert. Eine neue Abfragesprache wird komplexe Recherchen ermöglichen, ebenso die Verknüpfung mit externen Datenquellen (z.B. des Semantic Webs wie LOD) und auch den Export der Daten in die unterschiedlichsten Formate wie z.B. PDF, TEI, LaTeX, XLS oder Graphen (zur weiteren Verarbeitung z.B. mit Gephi).

Der Relaunch soll 2021 abgeschlossen werden.

 

Bitte klicken Sie hier für die sofortige Nutzung der Datenbank.

  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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